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Neue Touchscreen-Technik bildet Tasten nach Bedarf aus

Von , Tuan Mai - Quelle: Core77 | B 13 kommentare
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...denn haptisches Feedback reicht einfach nicht mehr aus.

So komfortabel und nützlich Touchscreens auch sind – es gibt eine fundamentale Schwäche, die noch kein modernes Smartphone oder Tablet ausmerzen konnte: Touchscreens bieten bauartbedingt einfach nicht das gleiche taktile Feedback beim Tippen wie eine normale Tastatur. Es gibt zwar ein paar Smartphones, die sowohl Touchscreen als auch physisches Keyboard an Bord haben, aber sie sind die Ausnahme – und letztlich auch irgendwo nur eine Kompromisslösung. Aber nun scheint es eine Technik zu geben, die das Beste beider Welten vereint.

Das in Kalifornien beheimatete Unternehmen Tactus Technology arbeitet an einer unglaublichen neuen Touchscreen-Technik, die physische Tasten aus einer glasähnlichen Oberfläche ausbilden und sie bei Nichtbenutzung auch wieder verschwinden lassen kann. Mittels winziger Kanäle innerhalb der Oberfläche wird eine Flüssigkeit in Tasten-förmige Kammern gepumpt. So entstehen Gel-artige Tasten, die nach Bedarf entstehen und auch wieder verschwinden können.

Tactus Technology Introduction

Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Tactus-Webseite. Ob und wann diese Technik jemals in echten Produkten zu finden sein wird, bleibt unklar. Aber cool wäre es schon, denn haptisches Feedback stößt mittlerweile echt an seine Grenzen...

13 Kommentare anzeigen.
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  • Parablubb@guest , 6. August 2012 20:19
    An der TU-Dresden keine ganz so neue Idee. Sicher eine andere Idee zur Lösung des Problemes, aber mir wurde es auch schon für Smartphone oberflächen presäntiert

    http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_elektrotechnik_und_informationstechnik/ihm/ppm/forschung/art_skin
  • robberlin , 6. August 2012 22:31
    Wir brauchen AKKUS liebe Entwickler......AKKUS die auch bei Smartphone NUTZUNG mindestens 1-2 Tage durchhalten. Und nicht nur wenn das Telefon ungenutzt in der Tasche lauert ;) 

    Ansonsten tolle Idee.
  • TigerX7@guest , 6. August 2012 23:39
    Wahrscheinlich muss ich dann immer ne Minute warten bis die Kapseln aufgeladen sind.
    Tolle Technik mal gespannt was sich daraus entwickelt
  • dome94 , 7. August 2012 00:30
    die News ist aber alt ... hab das vor ca 2 Monaten schon gelesen, vllt mehr ...
    tatsächlich, 2 Monate ...
    http://www.golem.de/news/tactile-layer-tactus-zeigt-touchscreen-mit-ausfahrbaren-knoepfen-1206-92369.html
  • Deeptracks@guest , 7. August 2012 08:32
    Apple hat sowas in der Art im März schon Patentieren lassen, mit piezo Motoren und einem flexiblem OLED
  • Lorenz , 7. August 2012 15:30
    Das sind doch alles unterschiedliche Ansaetze. De facto gibt es schon Blindentablets zum Preis eines kleinen Einfamilienhauses... Finde die Technologie ganz vielversprechend.
  • pescA , 7. August 2012 15:34
    Die Technik die hier in der News vorgestellt wurde, ist alt und bereits gescheitert. Sie wird vom Markt nicht angenommn, da die Positionen der Tasten vorgegeben sind. Erst wenn es ein Display gibt, welches an beliebigen Stellen und in ausreichender Geschwindigkeit die Tasten ausbildet, wird dies vom Massenmarkt angenommen und durch die hohen Absatzzahlen für Privatnutzer finanzierbar.
  • Lorenz , 7. August 2012 16:40
    Nicht umbedingt, Material und Aufwand haben auch bei Massenfertigung noch ein Woertchen mitzureden. Das ist ja grade das Problem mit den Stiftdisplays. Sehe jetzt auch nicht, wieso Pixel/Dots sich nicht realisieren lassen sollten.. Genial waere natuerlich die Darstellbarkeit von Hoehenlinien.
  • Rikki_Tikki_Tavi@guest , 8. August 2012 02:02
    Das größte Problem ist, dass Smartphoneoberflächen auch mal in der Tasche mit einem Schlüssel in Berührung kommen können, und dann ist die Technologie nicht mehr so gut...
  • Sebast1anB , 8. August 2012 09:55
    Ich muss Robberlin recht geben.
    Ich würde mir einfach nur ein gutes Smartphone wünschen , welches am Ende eines Tages nicht schon leer ist vom Akku.
    Seien wir doch mal ehrlich:
    Eigentlich sind die Smartphones doch schon perfekt. Nur halt der Akku nervt.
    Stellt euch mal vor man bräuchte nur alle 2 Wochen oder so den Akku aufladen.
    Oder anders: Das Aufladen würde nur circa 1 Minute dauern.
    Ich meine mal ehrlich, so schwer kann es doch nicht sein. Wie viel Energie ist in einer Steckdose?
    Wie viel Energie ist in einem Handy?
    Das kann doch nicht sein, dass es über 2 Stunden dauert das Handy aufzuladen :D  :D  :D  :D  Man man man ^^
  • dome94 , 8. August 2012 10:14
    Es geht halt nunmal etwas länger die Elektronen im Akku auszutauschen^^
    Die forschen ja auch in die Richtung Kondensatoren zu verwenden, allerdings ist deren Kapazität halt noch nicht so groß, aber in 2 Minuten wäre dann das Handy geladen, ja.
    Ausserdem, mein Handy hält locker 2 Wochen durch - auch wenns immer an ist ;) 
  • Blazer@guest , 9. August 2012 10:24
    @Sebast1anB in einer Steckdose steckt eigentlich gar keine Energie, denn diese kann nur in Kondensatoren oder Akkumulatoren/Batterien gespeichert werden. Du beziehst dich sicher auf die Leistungsangabe von Steckdosen 220V/16A, was aber mit dem Laden von Akkus im Handy nichts zutun hat.

    Das eigentliche Problem ist, dass ein Laden mit Verhältnis großem Ladestrom unheimlich auf die Lebensdauer der Akkus geht. Fast alle Akkus in Mobilgeräten sind LithiumIon oder LithiumPolymer Akkus. Diese Akkutypen haben eine recht hohe Energiedichte, was eiegtnlich erst den Einsatz von Smartphones möglich machte, bzw. moderne Elektrofahrzeuge effizient fahrbar macht.

    Im Funkmodellbausport werden diese Akkutypen nebenbei schon seit über 10 jahren benutzt, und zwar mit recht hohen Belastungsarten z.b. 1800mAh Lipo mit Spitzenwerten von 60A !! Allerdings halten die Akkus dort nur ca. 100-200 Ladezyklen. Trotzdem ist die Entwickung dieser Akkus viel weiter als in Mobilen Geräten.. Dort kann mit bis zu 10C geladen werden, also der 10-fachen Kapazität als Ladestrom (wären bei 1800mAh * 10C = 18A) somit könnte man den Akku in 6-10 Minuten völlig geladen haben.

    Bei so hohen Strömen entsteht allerdings wieder eine Menge Wärme, die abgeführt werden muss ohne den Bauteilen oder am Gehäuse Schaden zuzufügen. Zudem sind so dichtgepackte Akkus teilweise nicht ungefährlich (ich erinnere mich an News, dass jemanden das Handy in der Tasche explodierte).
    Doch auch da gibt es viele neue Akkutypen, die gerade langsam den Markt erobern z.b. LiFePo4 http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator#Energiedichte_und_Wirkungsgrad

    Die Einsatzdauer von Smartphones wird sich sicher über die nächsten Jahre weiter entwicklen. Meiner Meinung nach werden die Smartphones ein gewisses Leistungsplateu erreichen, wo die Anwendungen nicht weiter an Leistung benötigen um flüssig zu laufen. Dann gibt es weitere Entwicklungen wie energiesparende Displays, nanotube Transistoren, energiesparendere Funkverbindungen etc. Sobald keine neue Generation von Smartphones auftaucht (momentan gibt es ja nur mehr Ghz, mehr Speicher, größere Displays etc.) werden die neueren Modelle (besonders im Buisness-Bereich) viel mehr Wert auf Akkulaufzeit legen.
  • Sebast1anB , 9. August 2012 13:31
    Danke für die Aufklärung ;) 
    Das war von mir auch eher scherzhaft und salopp formuliert.
    Ich wollte nur ein wenig mit Ironie darauf aufmerksam machen.
    Das es alles viel komplizierter ist als ich das dargestellt habe ist sowieso klar.
    Sonst wären wir da mit dem Standard schon sicherlich um einiges weiter.
    Also warten wir mal ab.
    Ich würde mir einfach wünschen wenn mein Samsung S2 nicht nach einem Tag sondern nach 1 Woche leer wäre.
    MfG ;)