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TrueCrypt in Version 7.0 erschienen

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 3 kommentare
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Die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist in einer neuen Version erschienen. Version 7.0 bringt neben den üblichen Bug-Fixes und kleinen Verbesserungen auch neue Fähigkeiten mit.

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Zu den neuen Feature gehört beispielsweise die in Hardware beschleunigte Verschlüsselung und Entschlüsselung mit AES. Voraussetzung ist, dass einer der neuen 32-nm-Prozessoren von Intel im System steckt, also die Core-i5-Familie, der Core i7-980X oder die mobilen Varianten als Core i7 oder i5. Die vollständige Liste der unterstützten CPUs kann man hier einsehen.

Als zweite Neuerung hat TrueCrypt die Fähigkeit erlernt, das Hibernation File und die Crash Dumps von Windows zu verschlüsseln. Das gelingt bei den Windows-Versionen Vista und 7, bei XP und dem Server 2003 scheitert es laut TrueCrypt daran, dass Microsoft die betreffenden APIs nicht offenlegt.

Komfortabel ist, dass man ein Volume anweisen kann, sich automatisch zu mounten, wenn sein Datenträger ans System angeschlossen wird. Außerdem können nun auch Partitionen oder Volumes auf Laufwerken erstellt werden, die eine Sektorgröße von 4096, 2048 oder 1024 bytes nutzen (nur Windows und Linux).

Eine Funktion wurde aber auch entfernt: Es ist mit dem neuen Release nicht mehr möglich, device-hosted Volumes auf Floppy-Disketten zu erstellen. File-hosted Volumes, also einen verschlüsselten Container, kann man aber nach wie vor auf Floppys bannen. Die vollständigen Release-Notes finden sich auf der TrueCrypt-Seite.

TrueCrypt gilt als besonders sichere Möglichkeit der Verschlüsselung. Offenbar beißt sich sogar das FBI die Zähne daran aus. Mit Version 6.1 führten wir bereits einen Praxistest durch und haben diese OpenSource- und Freeware-Lösung mit Microsofts BitLocker verglichen. Im Downloadbereich von Tom's Hardware kann TrueCrypt 7.0 heruntergeladen werden.

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  • alphawolf , 21. Juli 2010 04:06
    Was heißt hier sogar das FBI? AES ist AES zaubern können die da auch nicht.
  • schmidtchen_ , 21. Juli 2010 19:28
    Bruteforce und Wörterbücher benutzen kann jeder Anfänger ("sogar das FBI"), kommt halt auf Glück, die Art des Passwortes und die Rechenpower an, wie lange es dauert.....
  • Anonymous , 22. Juli 2010 13:58
    ja knack du mal bitte mit bruteforce eine 256bit oder höhere verschlüsselung. das dauert 1. unendlich lange und 2. kostet rechenleistung auch ziemlich viel geld.
    der sinn dahinter ist sicherheit, und wenn das entschlüsseln meiner daten 500.000euro oder mehr kostet sehe ich dies als ziemlich sicher an.
    muss im endeffekt aber jeder für sich selbst entscheiden.
    natürlich bringt es aber nichts wenn ich einfache passwörter nehme und die auch noch überall auf dem pc speicher (in programmen, auf websites oder in txt files)