Gigabyte bringt seinen UMPC nun unter eigenem Namen
Gigabytes Kleinstrechner U60 zählt zu den UMPCs und ist lediglich 740 Gramm schwer. Mit an Bord: WLAN, eine Schiebetastatur und Webcam.
Mit der Bezeichnung »Ultra Mobile Device« für seinen U60 hebt sich Gigabyte etwas ab von dem Namen UMPC (Ultra Mobile PC), den Intel und Microsoft 2006 für diese Geräteklasse eingeführt haben. Den U60 hat Gigabyte bereits auf der CeBIT 2007 angekündigt. Grundsätzlich eignen sich die Mini-PCs für Anwender, denen ein Sub-Notebook zu groß, ein PDA jedoch zu klein ist. Der U60 dürfte identisch sein mit dem Modell, das unter der Marke Medion bereits im Handel ist; die aktuelle Version bringt Gigabyte nun unter eigenem Namen und mit 890 Euro für rund 100 Euro weniger in den Handel. Außerdem dient Windows XP Home statt Windows Vista als Betriebssystem.
Bedient wird der Kleinstrechner per Stifteingabe oder über eine QWERTY-Tastatur, die bei Nichtgebrauch unter das Gerät geschoben wird. Das Display mit Hintergrundbeleuchtung stellt 800 x 480 Bildpunkte dar, für die Grafik zuständig ist der VIA-Grafikprozessor VX-700 UniChrome II.
Herzstück des U60 ist ebenfalls eine VIA-CPU: Die ULV C7-M (»Esther«-Kern) mit 1 GHz Taktrate und 128 KByte Leve-2-Cache (90-Nanometer-Fertigung). Als Arbeitsspeicher dienen 768 MByte DDR-533-RAM; dieser ist nicht weiter aufzurüsten.
Zur Kommunikation stehen WLAN (802.11b/g) und zwei USB-Ports zur Verfügung. Für den Anschluß an drahtgebundene Netzwerke ist die optional für knapp 100 Euro erhältliche Docking-Station nötig. Gespeichert wird auf einer 1,8-Zoll-Festplatte mit 30 GByte Speicherplatz oder auf SD/SD-IO-Cards, für die ein Steckplatz vorhanden ist. Die Akkulaufzeit gibt Gigabyte mit drei Stunden an.
Neben der Docking-Station werden zudem ein GPS-Modul und ein digitaler TV-/Radio-Empfäner angeboten. Für beide sind nochmal jeweils knapp 100 Euro zu investieren.
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