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Hitachi Touro Mobile Pro

Vergleichstest: Fünf 2,5-Zoll-Festplatten mit USB 3.0
Von , Achim Roos

Hitachi positioniert den schick designten Touro Mobile Pro als sicheren Speicher für lokale Daten und Clouddaten. Der letzte Punkt hört sich nach heißer Luft aus der Marketingabteilung an, doch der Hersteller belässt es nicht bei nebulösen Versprechen, sondern lässt Fakten folgen.

Daten lassen sich nicht nur auf der USB-3.0-Festplatte ablegen, sondern auch in die Hitachi-Cloud hochladen. Dafür stehen kostenlose 3 GB Online-Speicher zur Verfügung, den man optional für umgerechnet 34 Euro pro Jahr (entspricht 49 US-Dollar) auf 250 GB erweitern kann. Die Verwaltung des Wolken-Speichers und die Sicherung lokaler Dateien übernimmt die beigelegte Software Hitachi Backup. Zum Lieferumfang gehören außerdem eine Schnellstartanleitung und ein USB-3.0-Kabel. Hitachi bietet den Touro Mobile Pro in zwei Speichergrößen an: 500 GB für rund 60 Euro und die von uns getestete 750-GB-Version, die etwa 80 Euro kostet.

Mit einer sequenziellen Leseleistung von 84,8 MB/s und einer sequenziellen Schreibrate von 84,7 MB/s ist das Hitachi Touro Mobile Pro der Geschwindigkeits-Primus unter den fünf getesteten 2,5-Zoll-Festplatten und dem Seagate FreeAgent GoFlex Slim hinsichtlich Performance ebenbürtig. Am Samsung S2 führt allerdings in Sachen Leistung nach wie vor kein Weg vorbei.

Die mitgelieferte Flash-Anwendung Hitachi Backup sichert in der Standardeinstellung die Dateien des angemeldeten Users automatisch oder zeitgesteuert auf die Festplatte oder den Cloud-Ordner. Für die beiden Backupziele kann man jeweils unterschiedliche Verzeichnisse angeben und festlegen, wie viele Versionen der ausgewählten Ordner die Software maximal speichern soll.

Das jüngste Backup legt die Software im Ordner „Current“ ab, ältere Versionen unter „Archived“. Dort erhalten alle Dateien einen eigenen Ordner gleichen Namens, welcher die einzelnen Versionen mitsamt Datumsstempel enthält. Wieviel Internet-Bandbreite sich das Backup-Programm beim Hochladen von Daten in die Hitachi-Wolke genehmigen darf, lässt sich per Schieberegler in den drei Stufen „Low“, „Medium“ und „High“ einstellen.

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