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512 GB am Schlüsselbund: Kingston DataTraveler HyperX Predator im Test

512 GB am Schlüsselbund: Kingston DataTraveler HyperX Predator im Test
Von , Achim Roos

Ein USB-Stick für 700 Euro, wo gibt es denn so was? Bei jedem Versandhändler, der den 512 GB großen Kingston DataTraveler HyperX Predator anbietet, den teuersten Speicherstift, den wir bis dato durch unseren Testparcours geschickt haben. Der 64 GB große Sandisk Cruzer Extreme, verdienter Sieger unter immerhin 31 getesteten USB-Sticks, kostet im Vergleich dazu gerade einmal 50 Euro, also weniger als ein Zehntel dessen, was man für den Kingston investieren muss.

Der saftige Aufpreis für den DataTraveler HyperX Predator begründet sich seitens des Herstellers in erster Linie durch die beeindruckende Speicherkapazität, die derzeit mit 512 GB ihresgleichen sucht. Kingston will künftig sogar eine 1-TB-Ausgabe des gleichen Modells auf den Markt bringen, doch vorerst steht nur die 512-GB-Version zur Auswahl, die unter der Bezeichnung DTHXP30/512GB läuft.

Ein USB-3.0-Anschluss vorausgesetzt soll der Kingston-Bolide eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 240 MB/s erreichen und beim sequenziellen Schreiben auf maximal 160 MB/s kommen. Damit wäre der DataTraveler HyperX Predator vom Datendurchsatz betrachtet zwar sehr schnell unterwegs, aber keineswegs flinker als beispielsweise der Sandisk Cruzer Extreme.

In punkto Schreibleistung würde der DataTraveler HyperX Predator allerdings ganz vorne mitspielen, denn auf deutlich dreistellige Werte kommen hier bislang nur eine Handvoll USB-Sticks. Im jüngsten Vergleichstest waren das neben dem Sandisk Cruzer Extreme mit dem Kingston DataTraveler HyperX 3.0, dem Mach Xtreme MX-ES, dem Patriot Supersonic Magnum und dem Transcend JetFlash 780 lediglich vier weitere Speicherstifte. Was der DataTraveler HyperX Predator zu leisten imstande ist und ob er ausgehend davon seinen stolzen Preis tatsächlich wert ist, zeigt unser Test.

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  • crazymath , 30. Mai 2013 09:22
    Mein 32MB-Stick hatte vor genau 12 Jahren auch 130 Franken gekostet. Das damalige 128MB-Modell über 1000 Franken. Von dem her: Ein Schnäppchen:-)
    Einziger Nachteil: SSDs in gleicher Grösse sind günstiger:-)
    Denke aber, sobald 1TB-Modell da sind und die anderen Hersteller nachgezogen haben, wird der Preis fallen.
    Ansonsten: Die wenigstens brauchen wirklich 512GB auf 1 Stick. Wer es wirklich braucht, wird auch bereit sein, dafür zu bezahlen.
  • klomax , 30. Mai 2013 10:06
    Zitat :
    Die wenigstens brauchen wirklich 512GB auf 1 Stick. Wer es wirklich braucht, wird auch bereit sein, dafür zu bezahlen.


    Man munkelt, dass Admins und anderes ITler-Zeugs solche Kapazitäten gerne mal für größere Images benötigten. - In meinem IT-Bereich würde man das, falls überhaupt, eher mit einer kleinen, externen HDD lösen. - So ein Stick ist einfach nur krass...ne Machbarkeitsstudie für den Geldbeutel.^^

  • Faboan , 30. Mai 2013 10:27
    @klomax
    aber wie argumentiert man da beim einkauf?
    "ich möchte keine externe mehr rumschleppen" wird da wohl nicht ziehen ;) 
  • RodionEnkin KFZ Tech , 30. Mai 2013 10:29
    mein lieber Scholli. 700 Eumel für dieses kleine Teil. Dafür kaufen andere Autos. Echt krass - aber geil!
    Bin mal gespannt, wie schnell der Preis fallen wird.