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USB-3.0-Verzögerungen bei AMD?

von - quelle: Fudzilla
USB 3.0 SuperSpeed bietet im Vergleich zu USB 2.0 deutlich höhere Bandbreiten. Es ist zum einen eine direkte Konkurrenz zur eSATA-Schnittstelle bei Festplatten und andererseits zu FireWire bei Video-Camcordern. Schließlich vereint es die hohe Bandbreite von beiden letztgenannten Standards zugunsten der (fast) gleichen Pin-Kompatibilität von USB. Der neue Standard USB 3.0 hat in der Tat gute Karten, die Anzahl von Schnittstellen bei Computern zu reduzieren und dabei den Anforderungen der Anwender zu genügen.

Momentan werden die Geschwindigkeitsvorteile von USB 3.0 noch durch dedizierte Chips von Fremdanbietern bedient. Der Einzug in die Chipsätze von Intel und AMD steht jedoch unmittelbar bevor. Wie steht es nun um den Entwicklungsstand bei AMD?

Die grundsätzliche Entwicklung von Prozessoren mit dem 32-Nanometer-Standard, Codename "Llano" sieht positiv aus. So werden die "APUs" (Mischung aus CPU und GPU) noch 2011 auf den Markt kommen. Weniger vielversprechend wirken die Entwicklungen bei der Anbindung, die durch den Chipsatz übernommen wird. Viele schielen natürlich dabei auf den neuen USB-3.0-Standard.

Auf wenig Verständnis stößt deshalb die Modellpolitik bei AMD. Momentan sieht es so aus, als würde AMD lediglich den leistungsstärkeren Modellen mit drei oder vier Kernen den besseren Chipsatz mit dem Codenamen "Hudson D2" spendieren. Gerade einmal dieser wird USB 3.0 auf allen Plattformen ermöglichen. Anders sieht es bei "Hudson D1" aus. Dieser unterstützt nur USB 2.0, soll aber gerade einmal für Prozessoren mit zwei Kernen (oder weniger) positioniert werden.

AMD spielt momentan die Karte von optimierten Lösungen zwischen CPU und GPU, weil sich beide Technologien unter einem Dach befinden. Intel wird nach außen immer noch als CPU-Hersteller wahrgenommen, mit Nvidia als Grafikchip-Lieferanten. Bei USB 3.0 geht es aber um eine große Chance für AMD. Ein zeitlicher Vorteil von USB 3.0 würde AMD deutlich nutzen, doch der Zeitrahmen zwischen beiden Firmen ist eng gesteckt. Wenn Intel schon 2011 mit USB 3.0 auf dem Markt kommt, würde AMD/ATi seine Trümpfe verspielen.

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Techniker Freak 05/07/2010 23:53
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-0+

Wäre schon sinnvoll wenn die gesamte Produktpalette USB3.0 fähig wäre, warum sollte man bei einer neuen Plattform auf einen veralteten Standard setzen ;)

Scour 06/07/2010 00:02
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-0+

Um ein paar Cent zu sparen? Um ältere SBs loszuwerden?

Nicht ich 06/07/2010 05:55
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-0+

Zitat :Auf wenig Verständnis stößt deshalb die Modellpolitik bei AMD. Momentan sieht es so aus, als würde AMD lediglich den leistungsstärkeren Modellen mit drei oder vier Kernen den besseren Chipsatz mit dem Codenamen "Hudson D2" spendieren. Gerade einmal dieser wird USB 3.0 auf allen Plattformen ermöglichen. Anders sieht es bei "Hudson D1" aus. Dieser unterstützt nur USB 2.0, soll aber gerade einmal für Prozessoren mit zwei Kernen (oder weniger) positioniert werden.

Hmm, wo ist das Problem, ich kann doch einfach ein "leistungsstarkes" Mainboard mit einer 1 oder 2 Kern CPU kombinieren? Oder gibt es für die 1-2 Kerner 'nen anderen Sockel oder andere Hinderungsgründe dies zu tun? Das USB 3.0 bei günstigen Fertig-PCs nicht zu finden sein wird ist klar, dort wird ja teilweise noch jetzt die alte ATI690 NB (ATI X1250 Grafik) mit der SB 600 verkauft, aber bei Kampfpreisen um die 200-300 Euro ist da auch nix anderes zu erwarten.

Scour 06/07/2010 09:06
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-1+

Wenn man AMD kritisiert sollte man das auch bei Intel tun. Die haben derzeit nichts mit nativem USB 3.0 und lt. diversen Infos kommt sowas erst 2012

drcupido 06/07/2010 13:35
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-0+

Das ist doch genauso wie früher mit dem Gigabit-Lan. Der Chipsatz hat schon lange Gigabit-Lan bereitgestellt, jedoch waren die kleinen Chips und der Gigabit Connector teurer wie ein extra dedizierter Gigabit-Lan Chip der in millionenfacher Ausführung nur ein paar Cent kostete.

So sieht es mittlerweile bei USB 3.0 aus. Diese extra Chips sind jetzt auch in Massenfertigung hergestellt worden und damit für die Boardhersteller, sowie für AMD , sehr billig. Solange man damit keine großen Leistungsbußen hinnehmen muss, werden die wohl auch bis 2012 noch verbaut. Sehe damit kein Problem, zumal der Stromverbrauch des extra USB 3.0 Chips bei etwa 2-3W liegt ( gemessen )

klomax 06/07/2010 13:55
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--1+

Solange es nicht genügend USB 3.0-Geräte (besonders Massenspeicher) von allen Herstellern gibt, ist es zu verschmerzen.

Hier im Forum weisen wir genügend darauf hin, dass sich USB 3.0 einfach noch nicht lohnt, aber durchaus als Zukunftsinvestition in Erwägung gezogen werden kann.

Intel ist der eigentliche Problemfall, weil die sehr gute Chipsets mit hoher Leistung als Unternehmensphilosophie propagieren, aber plötzlich keinen Bock haben die Spitzenreiterposition auszubauen.

Deswegen kann man AMD auch nicht abverlangen ihren eigenen Bockverlust zu rechtfertigen.

Hauptsache, ein Chip von NEC und Co ist auf der Platine.

fuddles 07/07/2010 22:29
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-0+

Typisch Tomshardware. Hauptsache schön gegen AMD wetzen.
Obs Intel genauso verkackt verschweigt man einfach.

Holt 08/07/2010 18:51
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-0+

[QUOTE]Hier im Forum weisen wir genügend darauf hin, dass sich USB 3.0 einfach noch nicht lohnt, aber durchaus als Zukunftsinvestition in Erwägung gezogen werden kann.[/QUOTE]
Wieso lohnt es sich nicht? Wer heute einen neuen Rechner bzw. ein neues Mainboard kauft, sollte es auf jeden Fall an Board haben, denn sonst kann er ja niemals in den Genuß höhrer Geschwindigkeiten für Externe Festplatten, USB-Sticks, Scanner, Kameras etc. kommen.
Derzeit gibt es gerade mal ein paar davon mit USB3, aber wenn mehr Rechner die Schnittstelle haben und mehr Leute die Produkte kaufen, wird sich das auch schnell ändern, die Preise werden fallen und USB2 wird auf Mäuse, Tastaturen etc. beschränkt bleiben.
Was passiert denn, wenn man weiterhin bei seinem Rechner darauf verzichtet? Dann verzichtet man halt auch darauf, USB3 Periferie zu kaufen, bremst seine externen Festplatten weiterhin auf ein Bruchteil der Durchsatzrate der HDD die drinne ist, muß für externe 2.5" HDDs weiterhin zwei Ports oder eine Zusätzliche Stromversorgung nehmen, etc. und die Industrie wird den Standart mangels Verbrauchernachfrage einfach sterben lassen.
Ok, wer sich jedes Jahr einen neuen Rechner kauft, der kann sich heute vieleicht noch sagen, lohnt sich noch nicht, nächstes Jahr akaufe ich dann einen mit USB3. Wer aber seinen Rechner ein paar Jahre behalten will, der sollte schon jetzt darauf achten, der er USB3 an Board hat und dieses auch vernünftig angebunden ist, denn die PCIx1 Slots der Intel Platformen sind allesamt nach dem 1.1er Standart und schaffen nur die Hälfte des Durchsatzes, den USB3 leisten kann.

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