Die ersten externen USB 3.0-Laufwerke zielen darauf ab, den USB 2.0-Flaschenhals loszuwerden: A-Data, Buffalo und WD kämpfen um die beste Performance.
USB 3.0 ist noch nicht die neue Standard-Schnittstelle für den Anschluss externer Geräte, was allerdings nur daran liegen dürfte, dass es bislang keine Chipsätze mit integrierten USB 3.0-Controllern gibt. Das Interface an sich ist ausgereift und immer mehr Speicherprodukte und Host-Adapter sind mittlerweile verfügbar, mit denen die durch USB 2.0 verursachten Flaschenhälse bei der Nutzung externer und tragbarer Speichergeräte behoben werden können. Wir haben drei neue USB 3.0-Geräte für Sie getestet – zwei portable 2,5-Zoll-Laufwerke und ein externes Speicherprodukt im 3,5-Zoll-Format.
2008 haben wir zum ersten Mal über die abgeschlossene USB 3.0-Ausführung berichtet und vor ungefähr einem Jahr einen detailierten Artikel über USB 3.0 veröffentlicht. Ein weiterer Artikel über unterschiedliche PCI Express-Implementierungen, die bei USB 3.0- und SATA 6 Gb/s-Lösungen eventuell Engpässe verursachen, bietet mehr Einblick ins Thema. Zudem haben wir vor einiger Zeit ein paar USB 3.0-Gehäuse für 2,5-Zoll-Festplatten getestet. Schließlich empfehlen wir Ihnen auch noch, einen Blick auf unseren erst vor wenigen Wochen erschienenen USB 3.0-Speicherstick-Test zu werfen. Heute ist es an der Zeit Retail-Speicherprodukte näher zu beleuchten.
Technisch weniger versierte Anwender dürften sich fragen, weshalb USB 3.0 überhaupt so wichtig ist, immerhin hat USB 2.0 bislang einwandfrei funktioniert. Das ist zwar richtig, allerdings ist USB 2.0 effektiv auf eine Bandbreite von etwas mehr als 30 MB/s beschränkt, was wiederum einen ernstzunehmenden Flaschenhals zur Folge hat, der nicht nur für Enthusiasten zum Problem wird, sondern auch zunehmend von Mainstream-Usern wahrgenommen wird. Sehen wir uns das anhand weniger Beispiele etwas genauer an. Sofern man hauptsächlich mit kleinen Dateien arbeitet, braucht man sich über USB 3.0 wohl kaum Gedanken zu machen. Allerdings benötigt man für High-Definition-Inhalte, umfangreiche Medien-Verzeichnisse (Fotos, Videos, Musik) und Datensicherungen mittlerweile immer höhere Kapazitäten. Während entsprechende Speicherkapazitäten zu relativ normalen Preisen erhältlich sind, wird die für das Kopieren der Daten notwendige Zeit zum Problem. Die Sicherung eines Systems mit 20GB auf ein USB 2.0-Speichergerät dauert ungefähr 12-15 Minuten. Eine große Video-Datenbank mit 400GB nimmt bereits mehrere Stunden in Anspruch. Bei einem derartigen Zeitaufwand ist schon eine gehörige Portion Geduld notwendig, da solche Aktionen nicht zwischen Tür und Angel durchgeführt werden können. USB 3.0-Lösungen benötigen für die gleiche Aufgabenstellung lediglich 1/3 oder sogar nur 1/4 der Zeit.
Wollen wir mal sehen, wie leistungsfähig die drei neuen USB 3.0-Laufwerke von AData, Buffalo und Western Digital sind.
- SuperSpeed USB 3.0—Retail-Laufwerke im Test
- USB 3.0 Grundlagen und Anschlüsse
- A-Data Nobility NH01 (500GB)
- Buffalo MiniStation Lite (HDPE500U3, 500GB)
- Western Digital MyBook 3.0 (1TB)
- Testdetails, Testkonfiguration und Vergleichstabelle
- Ergebnisse: Durchsatz
- Ergebnisse: Zugriffszeit und I/O-Performance
- Ergebnisse: Kopieren und Kombinierte Lese/Schreibtests
- Fazit

Mmmh, da war doch mal was.... Richtig, mBinders Artikel mit dem Titel Schnell, schneller, USB-3.0: Buffalo Drivestation HD-HXU3. Es ist ja letztendlich egal, wer da Erster war, genau wie es (meine) persoenliche Vorliebe sein mag, lieber zu WD zu greifen, weil man bei Buffalo nie so genau weiss, was eigentlich drin steckt, aber da es nun schon mal auf der gleichen Seite, wenn auch von einem anderen Autor, einen Testbericht mit sehr aehnlichen Ergebnissen zu einem externen USB3-Laufwerk gab, stellt sich jetzt die Frage, ob vielleicht die Performance des Buffalo-Laufwerks doch nicht grossartig genug war, um hier noch mal Erwaehnung zu finden.
Weniger gut finde ich den USB3-Hub von Digitus: Angeschlossene USB3-Geräte werden schlichtweg nicht erkannt. Trotz External Power! Warum der Hub nicht funktioniert, erschliesst sich mir nicht, denn USB2-Geräte tun sauber ihren Dienst.
Feine Sache.
Wenn ich ein schnelles externes Plug and Play Laufwerk haben will, dann nehm ich eine Kombi ESata/USB 2.0 Lösung. Die kann ich genauso überall an USB anschliessen, oder auf meinem Rechner vie SATA for the Speed. Also genauso wie mit USB 3.0, nur billiger.....
Bei vielen externen Kombi-Gehäusen liegen ausserdem Brackets bei, mit denen man die internen Sata-Anschlüsse, auf externe Sata/eSata Anschlüsse rauslegen kann, für USB brauch ich wieder einen eigenen Controller.........hm.....
Dazu zieht USB auch noch mehr CPU-Leistung als Sata....
Natürlich gibt es inzwischen viele Platten die mit nur einem Kabel laufen, allerdings besteht da die Gefahr das beim Einschalten der Platte der Anschluss überlastet wird.
Die zusätzliche Geschwindikeit ist für mich eher ein Gimmick bei USB 3.0