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Fazit

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Die wirklich hohe Performance des USB 3.0 RAIDDrive von Super Talent überrascht kaum. Der Vergleich von USB 3.0 mit 5 Gb/s und den 480 Mb/s von USB 2.0 gleicht einer Verbesserung der Bandbreite um das Zehnfache. Somit lässt sich auch durchaus vermuten, dass der Netto-Durchsatz von USB 2.0 mit 35 MB/s bei USB 3.0 ebenfalls auf das Zehnfache steigt – das wären dann ungefähr 350 MB/s. Ob diese Vermutung Bestand hat wird sich beim Test zukünftiger Produkte zeigen.

Super Talent benötigt Treiber…

Momentan müssen wir uns auf die Angaben von SuperTalent verlassen, dass das RAIDDrive-Modell mit 128GB die 300MB/s-Grenze auch tatsächlich überschreiten kann. Das von uns getestete Modell mit 64GB ist etwas langsamer, erreicht allerdings – was weitaus wichtiger ist – einen Durchsatz von 200MB/s und mehr, wofür allerdings ein dedizierter Treiber notwendig ist, der den Massenspeicher-Treiber von Microsoft ersetzt. Leider hat dieser Treiber auf unserem Testsystem nicht funktioniert, wodurch wir gezwungen waren, die Benchmarks ohne diesen Treiber durchzuführen. Das hat allerdings aus zwei Gründen keine großen Probleme verursacht: Zum einen dürften Anwender den Treiber nicht immer gleich zur Hand haben, zum anderen dürfte bei der von uns erzielten Performance sowieso eine Aufrüstung des Systems erforderlich sein, um in den Genuß aller Vorteile zu kommen.

… und eine starke CPU

Weiterhin sollte man folgendes wissen: Um den maximalen Durchsatz zu erreichen, benötigt man ein sehr schnelles System. Die CPU-Performance hat tatsächlich immer größere Auswirkungen auf Speichergeräte mit hoher Performance, wie wir bereits in unserem Artikel »Energiesparen verringert Flash-SSD-Performance« berichtet hatten. Damals konnten wir einen verringerten Durchsatz feststellen, nachdem wir die Energiesparmodi des Prozessors ausgeschaltet hatten. Ein ähnlicher Effekt dürfte den neuen USB 3.0-Überflieger von Super Talent auf unserem Testsystem ausgebremst haben, schließlich war für uns bei 178 MB/s Schluß. Ist das ein Nachteil? Wir denken nicht.

Fazit: Native USB 3.0 Ist es Wert

Das RAIDDrive ist einer der ersten USB 3.0-Speichersticks. Weitere dürften bald folgen. Seine Performance ist beeindruckend, unabhängig davon, ob die angegebenen 300 MB/s erreicht werden oder nicht. Auch für die annähernd 180 MB/s fürs Lesen und 90 MB/s fürs Schreiben beim RAIDDrive brauchen Sie ein ausreichen schnelles Speichersystem, das hier mithalten kann. Festplatten liegen irgendwo zwischen 60 und 150 MB/s und Netzwerk-Speicher ist normalerweise durch Gigabit Ethernet (~100 MB/s) eingeschränkt. In jeden Fall gilt: Im Vergleich zu USB 2.0 steigt die Schreib-Performance beim RAIDDrive USB 3.0 und ähnlichen Produkten auf das annähernd Dreifache und die Lese-Performance mindestens um das Fünffache.

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ypnaphelios 18/05/2010 09:59
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-0+

beeindruckende werte. jetzt nur noch warten, bis alles etwas preiswerter und vor allem mit größerer kapazität ausgestattet geworden ist. wie immer

klomax 18/05/2010 18:59
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-0+

Finde kaum gescheite Angebote, generell zu teuer, Treiberproblemchen, gemessen am Durchsatz zu geringe Kapazität der Sticks.

Positiv: Es wird einmal ein kostengünstiger Standard werden, und nichts anderes sollte USB 3.0 eigentlich sein in Anbetracht von "Zukunft".

Meine Begeisterung hält sich gerade etwas in Grenzen, milde ausgedrückt.

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