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USB 3.0-Controller: Nicht alle sind geich

USB 3.0-Controller: Nicht alle sind geich
Von , Achim Roos

Wir haben verschiedene USB 3.0-Implementierungen verglichen und die Ergebnisse lassen nicht nur Enthusiasten aufhorchen: Die mögliche Bandbreite variierte zwischen 113 und 173 MB/s.

Man könnte meinen USB 3.0 ist USB 3.0 – weit gefehlt. Bei unseren Test konnten wir sehen, dass fünf verschiedene auf dem NEC-Controller basierende Lösungen eine unterschiedliche Performance bieten.

USB 3.0 ist dieser Tage ein wirklich schwieriges Thema. Während die Vorteile unbestritten sind – es ist bis zu zehn Mal schneller als USB 2.0, bei entsprechenden Stückzahlen nicht zwingend teuerer und zudem abwärtskompatibel – dürfte es noch eine gewisse Zeit dauern, bis USB 3.0 eine hohe Verbreitung erfahren wird. Wir haben bereits USB 3.0 Speicher-Sticks, USB 3.0-Gehäuse für 2,5-Zoll-Festplatten, diverse Motherboard-Implementierungen mit USB 3.0-Unterstützung und ein paar externe USB 3.0-Speicherlösungen für Sie getestet. Wie erwartet leiden USB-3.0-Festplatten nicht mehr unter einem Flaschenhals und die Infrastruktur bereitet den Weg für einen Durchsatz von 300-400 MB/s.

Intel zögert

Eines der wichtigsten Unternehmen wird USB 3.0-Controller allerdings nicht in seine nächste Chipsatz-Generation implementieren. Der Nachfolger der P55-Familie namens Cougar Point mit leicht modifiziertem Sockel LGA 1155 (ein Pin weniger als heute und somit nicht kompatibel) unterstützt zwar 14 USB 2.0-Anschlüsse, er bietet aber keine Unterstützung für Superspeed USB 3.0. Während die meisten Anwender auf diese Entscheidung nur mit Unverständnis reagieren dürften, macht das ganze von einem ökonomischen Standpunkt aus betrachtet durchaus Sinn: Intel wartete bis 2002 mit der Implementierung von USB 2.0 in den ICH4-Chipsatz, da das Unternehmen USB 1.1 bereits Ende der 90er Jahre und damit verfrüht und schlussendlich wenig erfolgreich umgesetzt hatte. Da die Einführung von USB 3.0 Root-Controllern eine deutliche Design-Veränderung mit sich bringt und der Markt nicht innerhalb weniger Monate von USB 2.0 auf USB 3.0 umstellen wird, ist die konservative Einstellung also durchaus sinnvoll – auch wenn die meisten von uns eine aggressivere Vorgehensweise durchaus begrüßen würden. Immerhin dürfte uns der Sockel LGA 1155 länger erhalten bleiben als der LGA 1156.

Neue Controller Auf Dem Weg

Weitere Unternehmen wie Asmedia (Asus), Texas Instruments und VIA arbeiten bereits an USB 3.0-Controllern. Alle drei dürften unserer Meinung nach mit ihren Produkten gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Dabei hoffen wir natürlich, dass die unterschiedlichen Implementierungen in diesem Bereich zum gewünschten Wettbewerb führen. In diesem Bereich ist derzeit lediglich der Hersteller NEC vertreten, wodurch die Kosten für eine massenhafte Verbreitung von USB-3.0-Controllern bis auf weiteres zu hoch sein dürften – infolgedessen dürften auch preiswertere Motherboards in absehbarer Zukunft kaum mit USB 3.0-Hardware ausgerüstet werden.

Optionen?

Derzeit haben Anwender lediglich zwei Möglichkeiten, um auf den USB 3.0-Zug aufzuspringen: Entweder sie kaufen sich ein Motherboard mit USB 3.0-Controller und zwei Anschlüssen oder sie entscheiden sich für eine Add-On-Karte, die praktisch den gleichen NEC PD720200 nutzt. Zudem gibt es noch Express-Card-Produkte, die ebenfalls auf den gleichen Controllern basieren und die Verwendung von USB 3.0-Geräten an Notebooks ermöglichen. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass für alle Implementierungen x1 PCI Express-Steckplätze gemäß der PCI Express 2.0-Spezifikationen erforderlich sind. Mit anderen Worten: High-Speed USB 3.0-Lösungen können durchaus ausgebremst werden, sofern die Controller/Karten in auf 250 MB/s begrenzten PCIe 1.1-Steckplätzen betrieben werden. Dies ist bei allen Intel-Plattformen der Fall, bei denen die zusätzlichen PCIe-Anschlüsse durch die Southbridge bereitgestellt wird, sowie bei allen älteren PCI Express-Systemen. Derzeit sehen wir darin zwar noch kein Problem, man sollte diesen Umstand aber im Hinterkopf behalten.

Alle 24 Kommentare anzeigen.
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  • drno , 19. Juli 2010 08:30
    Es lohnt sich am besten, dann auch 6 GB SATA Platten an die Controller zu klemmen. In Anbetracht der Tatsache, daß neue 1155 Bretter in der Mittelklasse und auch was X68 technisches wartet, kann man in Ruhe auf die neuen Boards warten, die dann sicherlich auch ordentliche USB Controlller implementiert haben. Schauen wir mal.
  • master snowman , 19. Juli 2010 09:03
    ich werde es mir überlegen, sobald ich es brauche. bis dann sieht die welt ganz anders aus. schön, dass die technik schneller voran geht als meine bedürfnisse wachsen :-)
  • bluray , 19. Juli 2010 09:30
    Schöner Optimismus: "Immerhin dürfte uns der Sockel LGA 1155 länger erhalten bleiben als der LGA 1156."

    Aber Intel wird in einem Jahr wieder einen neuen, noch besseren, aber wieder nicht abwärtskompatiblen Sockel vorlegen, wetten?
    Ist ja nicht so, dass Intel mittlerweile zu jeder neuen Prozessorgeneration einen neuen Sockel herausbringt, der (wenn auch minim modifiziert) garantiert nicht ältere Prozessoren aufnehmen kann.

    So gesehen echt clever: Wir sahnen ab und der MoBo-Hersteller freut sich mit, kann er doch gleich neue Bretter in den Umlauf schicken.

    AMD hat zwar auch verschiedene Revisionen ihres Sockels im Umlauf, AM, AM2, AM3, doch sie haben alle etwas gemeinsam: Sie können auch noch ältere Prozessoren verdauen!

    Das Tragische ist dabei lediglich, dass Intel-Fanboys, die AMD aus Prinzip schlechtreden, diese Kosten auch noch tragen. Daher hat Intel auch keine Notwendigkeit, an dieser Situation etwas zu ändern...
  • Derfnam , 19. Juli 2010 10:11
    @ bluray: Ich glaube kaum, daß die Boardhersteller vor Freude über jedeweden neuen Sockel in die Luft springen. Eher im Dreieck.
    Im Übrigen: Intels Vorgehensweise mag diskussionswürdig sein, aber wenn es die Firma als nötig empfindet, wird sie ihre Gründe haben, ebenso wie AMD es als nötig zu erachten scheint, weiterhin Abwärtskompatibilität zu gewährleisten, um so ihren Kunden Zukunftssicherheit zu suggerieren. Ein Oxymoron in der heutigen Computerwelt, aber bitte, wenn's schee mocht.
  • klomax , 19. Juli 2010 10:33
    Man kann es auch polemisch betrachten.

    Immerhin findet eine "Bulldozer"-Variante seinen Weg auf die AM3-Platine.

    Intels "Budget"-Sockel ist dann längst "Out of Order" und die (sehr guten)Prozessoren der i3 5xx und i5 6xx Reihe werden für Gold-Preise ihre Besitzer finden.
  • Anonymous , 19. Juli 2010 10:44
    USB 3.0 ist schnell, lohnt sich erst nach einem MB wechsel und das wird bei mir noch etwas dauern.
  • bluray , 19. Juli 2010 10:45
    Mag sein, dass es Intel als notwendig erachtet, aber: Was bringt es, genau einen Pin für einen neuen Sockel wegzulassen?

    Was soll der 1155-Sockel, mit einem Pin weniger, besser können, was der 1156er-Sockel nicht auch könnte?

    Allein schon von der elektrischen Beschaltung her stünde ja dem neuen Sockel eine Signalleitung weniger zur Verfügung.

    Wäre die Anzahl der Pins DEUTLICH unterschiedlich (1366 vs 1156), liesse sich das halbwegs begründen.

    Auch AMD hat man damals richtig zerlegt, als sie von Sockel 940 auf 939 gewechselt haben. AMD erklärte, es sei zum einen eine mechanische Veränderung, um die alten Prozessoren nicht auf ein neues Board zu packen, da die älteren Prozessoren nicht in der Lage wären, mit dem Chipsatz zu kommunizieren. Da war AMD der Buhmann der Nation.

    Wenn Intel das macht, dann wird es so abgetan, als sei es das Normalste der Welt...

    Es geht mir weniger darum, dass Intel einen neuen Sockel rausbringt, denn eher darum, dass der Sockel genau einen Pin weniger hat und Intel dies nicht näher beschreibt, was sich genau ändert. Das einzige, was Google da ausspuckt, ist, dass das neue VRD ein Grund sein soll, dass der Sockel angepasst wird, können jetzige Prozessoren mit der neuen VRD-Technik scheinbar nicht umgehen.

    Und warum packt Intel keine USB 3.0-Unterstützung in seine neuen Chipsets rein, wenn denn schon ein neuer Sockel erforderlich wird?!
    Auch wieder so ein klassischer Fall von "Same shit, new color!"

    Sorry, aber irgendwie ist das Verarsche am Kunden, denn wenn ich mit jedem neuen Board auch noch einen neuen Prozi aufs Board schnallen muss, weil der alte Prozi aufgrund von Änderungen im Strommanagement nicht mehr kompatibel ist, so sieht das für mich eindeutig nach Abriss am Kunden aus. Komischerweise kann man einen AM2/AM2+-Prozi auch in einem AM3-Board nutzen, ohne dass man irgendwelche Nachteile hätte.
    Sogar umgekehrt ginge es, was aber nicht ganz so viel Sinn macht, geht Performance verloren. Aber es geht!

    Warum kann das Intel nicht auch?

    Wer sich erst kürzlich einen 1156er-Intel geholt hat, der vollkommen ausreicht, aber die neuen Chipsätze nutzen will, hat eben Pech gehabt! Toll das! Wirklich! Ich schmeiss meinen 6 Monate alten, aber doch relativ teuren und verhältnismässig guten Prozessor gleich wieder auf den Müll.

    Wenn ich das Ganze so überschaue, bietet sich mir eigentlich nur folgendes Bild: Während Intel im Consumerbereich die 0-Day-Tweaker bedient, kann AMD hier die Langzeit-Benutzer bedienen. Denn da hat man mit einer Plattform meisten gute 2 Jahre Ruhe und kann auch noch Chipsatzgenerationen mit ein und demselben Prozessor durchgehen.

    Naja, wer hat, der hat. Intel hat sich durch diese "Neuerung" jedenfalls nicht beliebter gemacht, auch wenn der i7-980er bspw. ein wahres Monster an Prozessor darstellt und somit auch verdient die Performance-Krone trägt.

    P.S.: in den Suchergebnissen wird auch gemunkelt, dass der 1366er auch einen Nachfolger mit Erscheinen der Sandy Beach-Chipsets erhalten soll, jedoch ist sich Intel noch nicht sicher, wie das Kind heissen soll.
    Allerdings dürfte Intel sich auch beim hartgesottenen Upgrader, der normalerweise jeden Mist mitmacht, schwer tun, eine passende Erklärung zu finden, warum sein 1000-Euro-schwerer 6-Kerner nicht mit den neuen Chipsets zusammenschaffen will und dieser sich doch eine neue, sündhaft teure CPU zulegen soll...
  • jo-82 , 19. Juli 2010 11:37
    AMD könnte auch ein bisschen mehr Geld machen, wenn sie wie Intel vorgehen würden, aber das Geschrei zum 939 machte eins deutlich: Die AMD-Fanboiz können oder wollen es sich offensichtlich nicht leisten, ihre Lieblingsfirma anständig zu unterstützen.
    Und nein, man braucht nicht alle Jahre eine neue CPU. Mein Gespann ist jetzt bereits 3 Jahre alt, und ich wüsste nicht warum ich aufrüsten sollte, kann noch alles zocken... Und wenn ich mal was neues brauche, dann wird gleich alles zusammen getauscht. (RAM, CPU, Board)
  • Anonymous , 19. Juli 2010 11:46
    @ bluray:
    AMD ist einfach schlecht das wissen wir doch alle !

    Ich beleibe beim bewährten Sockel 775 und ergänze mein Intel System mit einer USB 3.0 PCIe Karte dazu ein externe USB 3.0 Festplatte + USB 3.0 Hub und mal sehen was kommt.

    klein
  • -Iwan- , 19. Juli 2010 14:10
    Zitat :
    Die AMD-Fanboiz können oder wollen es sich offensichtlich nicht leisten, ihre Lieblingsfirma anständig zu unterstützen.

    was ein Bullshit... warum soll ich jedes Jahr eine CPU & Board (ggfs. noch RAM) neu kaufen, wenn ich nach und nach mal das Board, mal die CPu und mal den RAM wechseln kann?
    AM2+-Board mit AM2+-CPU +DDR2-Ram gekauft, danach Board getauscht auf AM3 + DDR3-RAM und dann als nächstes eine neue AM3-CPU
    bei AMD geht sowas und so behält AMD länger seine Kunden wie Intel
    So.775 Board, CPU & DDR2-Ram gekauft, dann Umstieg auf ein Board mit So.1156 + passende CPU + DDR3-RAM, als nächstes dann So.1155 + passende CPU & ggfs. DDR4-RAM
    das kostet unsinnigerweise jedes mal einen Haufen Geld, aber wenn du als scheinbarer Intel-Fanboy dazu bereit bist, dann soll es mir auch recht sein

    PS: ich habe aktuell ein So.775-System und bin kein AMD-Fanboy, aber mein nächstes System wird ein AMD-System werden, da man da länger was von hat
  • klein , 19. Juli 2010 14:32
    Das stimmt so nicht,
    habe in meinen Sockel 775 System mit 4 GB DDR2 und 2x 2000 MHz überlege zum beispiel auf einen Q8300 mit 4x 2500 MHz (@ 3000 MHz) aufzurüsten so hätte ich über Jahre ein schnelles günstiges Intel System was richtig neues ist die letztzen Jahre nicht gekommen (PCIe und auch S-ATA gibt es schon lange)
    das einzige was im nächster Zeit überlegendswert ist USB 3.0 und vielleicht eine SSD !

    klein
  • derGhostrider , 19. Juli 2010 15:36
    Unterschiedliche Sockel können ganz andere Veränderungen mit sich bringen, als nur eine abweichende Anzahl der Pins!
    Diese ist nur dafür gut, um eine mechanische Inkompatibilität zu "zeigen".

    Bei den extrem hohen Taktraten ist es wichtig, welche Leitung neben welcher anderen Leitung liegt. Die meisten Pins sind in der Regel eh Masseleitungen, weswegen ein Pin mehr oder weniger nicht über die Anzahl der Datenleitungen entscheidet.

    Wenn nun z.B. die Spezifikationen für die Stromversorgung und die Signalintegrität stark verändert wurden, damit das neue CPU-Design überhaupt funktioniert, dann wäre es schlichtweg unmöglich dies (ohne Nachteile) auf den alten Sockel zu übertragen.

    Aber natürlich ist Intel DUMM und will nur seine Kunden vergraulen. Zum Glück gibt es immer die Forumbesucher, die Intel die Welt erklären können und für alles eine Lösung wissen.

    Mein Rat: Meldet euch doch bitte bei Intel und sagt ihnen, wie sie es besser machen können. Aus eurer Unfehlbarkeit und eurem unermesslichen Wissen wird Intel gern profitieren für zukünftige Produkte.
    Sofern ihr für Intel einen sinnvollen und zugleich zukunftssicheren Sockel, oder gleich ein ganzes CPU-Design, liefert, werdet ihr einen unverschämt gut bezahlten Job erhalten, das dürfte wohl sicher sein.

    Solltet ihr das widererwarten jedoch nicht können, so denkt doch lieber nochmal etwas länger darüber nach, ob nicht etwas mehr als die reine Anzahl der Kontaktflächen verändert worden sein könnte.
  • jo-82 , 19. Juli 2010 16:50
    Zitat :

    was ein Bullshit... warum soll ich jedes Jahr eine CPU & Board (ggfs. noch RAM) neu kaufen, wenn ich nach und nach mal das Board, mal die CPU und mal den RAM wechseln kann?
    AM2+-Board mit AM2+-CPU +DDR2-RAM gekauft, danach Board getauscht auf AM3 + DDR3-RAM und dann als nächstes eine neue AM3-CPU


    Genau das macht aber null Sinn. Board und RAM tauschen für was? 2-5% mehr Leistung?
    Da warte ich doch gleich noch bis nächstes Jahr und tausche dann komplett, was zu dem Zeitpunkt aktuell ist.

    Zitat :
    bei AMD geht sowas und so behält AMD länger seine Kunden wie Intel


    Käse. Wer von DDR2 auf DDR3 nur wegen der RAM-Performance umsteigt ist doof und kann nicht rechnen. Was passiert wenn AMD sich doch mal erdreistet einen AM4 zu bringen, und du hast dir dann völlig umsonst dein tolles AM3 Board gekauft, auf dem die neuen CPUs doch blöderweise nicht laufen...

    Zitat :
    So.775 Board, CPU & DDR2-RAM gekauft, dann Umstieg auf ein Board mit So.1156 + passende CPU + DDR3-RAM, als nächstes dann So.1155 + passende CPU & ggfs. DDR4-RAM
    das kostet unsinnigerweise jedes mal einen Haufen Geld, aber wenn du als scheinbarer Intel-Fanboy dazu bereit bist, dann soll es mir auch recht sein


    Sowas würde kein Schwein machen! Erstens bekommst du auch für Sockel 775 noch schnellere CPUs. (Nicht die neuen i5 und i7 aber die High End der C2D und C2Q sind immer noch verfügbar, notfalls bei ebay, wennste unbedingt aufrüsten willst.) Zweitens: warum sollte jemand der jetzt einen 1156 hat auf einen 1155 umsteigen? Erstens wird der Rechner kaum so langsam sein, das man ihn jetzt schon aufrüsten müsste, zudem kann der sich genauso eine andere, schnellere 1156er CPU reinknallen.

    Mein Board im Rechner ist jetzt 4 Jahre alt, hab vor 3 Jahren mal noch von Dualcore auf nen Quad Hochgerüstet, weil ich viel mit Videocodierung mache. Aber ich wüsste aktuell nicht warum ich mir z.b. unbedingt einen I5 oder i7 holen sollte. (Außer das der Codiervorgang noch schneller laufen würde, reicht mir persönlich aber.)
  • bluray , 19. Juli 2010 19:57
    @DerGhostrider:
    Solltet ihr das widererwarten jedoch nicht können, so denkt doch lieber nochmal etwas länger darüber nach, ob nicht etwas mehr als die reine Anzahl der Kontaktflächen verändert worden sein könnte.

    Okay, andere Frage: Warum schafft AMD es, aus der selben Sockelstruktur soviel mehr Performanz noch herauszuholen, ohne ständig die Datenleitungen durch die Gegend schubsen zu müssen?

    Bei deiner Argumentation musst Du Dir dann gefallen lassen, dass Intel hier einfach zu voreilig den Sockel konzipiert hat, der keine weitere Verbesserung der Taktraten, Signalqualität wasauchimmer zulässt.

    Das wäre dann aber auch nicht wirklich toll für Intel, ist denen doch ihre Roadmap für die Prozessoren, und was sie leisten sollen, bestens bekannt.

    Es ist etwas schroff, hier allen Besserwisserei zu unterstellen, denn das ist bei Weitem nicht so! Aber deine Reaktion zeigt, dass man Intel keinesfalls kritisieren darf, sondern jede Kröte schlucken muss, die sie einem vorsetzen.

    Und bedenkt man, dass Intel eine weitaus grössere Forschungsabteilung unterhält, als AMD, so ist es doch verwundersam, warum soviele Sockel auf den Markt kommen, weil die Pinbelegungen scheinbar nur für eine bestimmte Prozessorgeneration gemacht zu sein scheinen. Wäre in meinen Augen dann einfach etwas "daneben" geforscht!
  • klomax , 19. Juli 2010 20:10
    Warum auch Besserwisserei? :) 

    bluray hat im praktischen Feldversuch gezeigt, was man aus dem 1090T rausholen kann bzw. von selbigem zu erwarten hat.

    Dieser Prozessor läuft auf vielen AM2+ Boards, die längst nicht zum alten Eisen gehören.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein i7 980X oder ein 1156er auf ein 775er Board passt und dann soviel Freude bereitet. :D 

    Wer geschickt war und etwas Glück hatte, konnte auf seinem 775er noch ein schönes Schnäppchen draufpacken. - Das ist aber, im Anbetracht der Straßenpreise für (gebrauchte) CPUs, nicht selbstverständlich.

    Jedenfalls hat AMD aus seiner Not durchaus eine Tugend gemacht.

    PS: Hier geht es eher um USB 3.0 und verschiedene (Upgrade-) Lösungen usw. .

  • bluray , 19. Juli 2010 21:01
    Ich weiss... bin hier etwas vom Thema abgeschweift, aber ich konnte es mir doch nicht verkneifen, als da wieder ein neuer Sockel erwähnt wurde, denn die 1156er und 1366er Sockel sind ja so alt noch nicht...

    Naja, lassen wir das ;) 
  • klomax , 19. Juli 2010 21:07
    blurayIch weiss... bin hier etwas vom Thema abgeschweift, aber ich konnte es mir doch nicht verkneifen, als da wieder ein neuer Sockel erwähnt wurde, denn die 1156er und 1366er Sockel sind ja so alt noch nicht...Naja, lassen wir das


    Du hast prinzipiell recht.

    So, jetzt dürfen die Intel-Buben und -Mädels wieder mit dem Rohrstock auf uns draufdreschen.
  • Levi88 , 20. Juli 2010 07:09
    Tun wir aber nicht ;) 

    PCI.e 3.0.

    Einfach die Spezifikationen lesen.
    Würde mich Wundern, wenn AMD das einfach so ohne Einschränkungen mit Abwärtskompatiblität hinbekommt.

    Aber ja ist schon nervig..
    Der S 775 war halt einfach zu lang da, da hat AMD 3 neue Sockel gebraucht xP, dass muss man jetzt schnell ausgleichen ;) .

    Als ich das gesagt hab, dass der wieder gewechselt wird, wollte mir hier keine Sau glauben ;) .

    PS: Hab auch noch nen Quad nachgerüstet und nu hälts erstmal wieder 2 Jahr.. oder so ;) . Zumal das Wegschmeißen meiner Plattform shclicht und ergreifend jetzt wahnsinnig dämlich wäre.

    Die meisten Personen kaufen aber einen PC.. der hält und dann lohnt sichs aufrüsten nicht mehr, sondern sowieso ne neue Plattform.
    Da hab ich wenigstens nicht die ganzen Altlasten, die man mit sich rumschleppen muss.

    Zu USB 3.0..
    Wers braucht.. ich nicht Oo.
    Bis ich das brauch gibts auch anständige Controllerkarten. Wird aber eh noch interessant..
  • Deathdrep , 20. Juli 2010 10:48
    omg als obs bei AMD nicht auch so ne aktion gegeben hätte ...

    1. Intels Sockel775 wurde von 2004 bis ende 2008 bedient (ende 2008 kam Sockel1366)

    2. AMD hatte in der Zeit; Sockel754 (2003), Sockel939 (2004) Sockel940 (2004), Sockel AM2 (2006), Sockel AM2+ (2007), Sockel AM3 (2009)

    man kann also sagen das Intel mit 1155 und ?1365? zum "ausgleich" ausholt.

    Was aber zwingt einen auf einen neuen Chipsatz zu setzen? GARNIX. Einzig wenn man die CPU tauschen will, wäre es wirklich notwendig. Wie oft tauscht ein normaler User die CPU? so etwa alle 3-5 Jahre? dem ist doch völlig latte wie viele neue sockel es dazwischen gab, nach dieser Zeit kommt eben eine komplett neue Basis, alles andere ist schwachfug.

    @-Iwan-

    ich nehme an das war nur als Beispiel gedacht:
    "AM2+-Board mit AM2+-CPU +DDR2-Ram gekauft, danach Board getauscht auf AM3 + DDR3-RAM und dann als nächstes eine neue AM3-CPU"
    Denn sowas nennt man im Volksmund OPFER, noch mehr und noch dümmer UND noch sinnloser verprassen nur Politiker Geld.
    Wenn es nicht aus defektgründen passiert ... aber der leistungsunterschied zwischen DDR2 und DDR3 ist irgendwo um die Messungenauigkeit herum, bei AM2+ zu AM3 will mir einfach KEIN noch so nerdiger Vorteil einfallen ...


    Fakt ist nun mal das jede Basis (MoBo + Speicher + CPU) EGAL WANN sie gekauft wurde, etwa 3-5 Jahre performancetechnisch ausreichend ist. Wer meint er müsste immer die aktuellste Plattform haben, bitte, aber solche leute regen sich über neue Plattformen eh nicht auf ... die freuen sich drauf ...

    Ich hab hier selbst neben meinem Intel Sys noch 2 weitere AMD-systeme ... ein Opteron und ein X2. Beide haben selbst heute noch genug leistung, der Opteron ist fürs Spielen vll. nicht mehr geeignet, aber wen juckt das bei nem HTPC ^^

    das es neue sockel geben wird macht auch die alten nicht gleich schlechter ... 2009 sind noch immer einige Sockel775 Systeme verkauft worden, 1366 war nur was für absolute enthusiasten, wer keine 2.000€ für seinen PC ausgeben wollte hat sich nen AM2+ oder nen So775 geholt und war leistungstechnisch nicht schlechter dran als mit dem 1366 ...

    greez
  • klomax , 20. Juli 2010 11:15
    Würde mir auch heute noch einen 1156er Board kaufen, wie ich das vor gut 4 Monaten vorgehabt hatte. - Hab mir dann aber den damaligen Aufpreis von gut 50 € für einen i3 und ein solches Board, gegenüber dem AM3 und einem Athlon 2, gespart. (Vielleicht auch am falschen Ende...)

    Solange es gute 1156er und 1366er Boards gibt und die Prozis auch mal wieder etwas sinken im Preis, ist kein Sockel wirklich tot.
    Voraussetzung ist aber, dass Intel fleißig seine i3er, i5er und i7ern weiter produziert und vielleicht den Preis im Kampf gegen AMDs neue Generation in 2011 etwas senkt. :) 


    USB 3.0 war und ist für mich immer noch kein Kaufkriterium: Zuletzt bin ich mit gut 30 MB/Sekunde Schreibgeschwindigkeit meiner externen Festplatte recht zufrieden gewesen. - Ich rechne aber noch "antiquiert" in MB-Dimensionen, nicht in GB oder TB. ^^
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