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Googles CR-48 gehackt & mit Ubuntu beschickt

Von , Kevin Parrish - Quelle: Tom's Hardware US | B 4 kommentare

Google CR-48Google CR-48

Es war nur eine Frage der Zeit, bevor sich jemand dazu entschloss, Googles Chrome OS zu umgehen und ein anderes Betriebssystem auf dem neuen Google-Netbook CR-48 zu installieren.

In diesem ersten "Hack" war Ubuntu 10.10 die erste Wahl für das neue Betriebssystem. Eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Installation auf dem Google-Laptop kann man hier finden. Natürlich muss man zur Umsetzung erst mal eines der wenigen CR-48-Modelle in die Hände bekommen, die derzeit im Umlauf sind.

"Obwohl sich Chrome OS sich gegen unbeabsichtigte Systemmodifikation durch Schad- oder verbuggte Software schützt, ist die Fähigkeit, sein eigenes Gerät zu hacken, ein beabsichtigtes Design-Feature der Google-Chrome-Notebooks", so die Anleitung. "Einige Enthusiasten werden aber etwas komplett anderes installieren wollen. Diese Seite zeigt beispielhaft, wie die offizielle Chrome-OS-Software mit Ubuntu, einer populären Linux-Distribution, koexistieren kann."

Laut der Anleitung unterstützt der Boot-Vorgang des CR-48 das von Ubuntu benötigte initrd nicht. Aus drei möglichen Szenarien (zwei werden mit "Ugh" und "Doppel-Ugh" kommentiert) wird Hackern die Verwendung des existierenden Chrome-OS-Kernels mit Ubuntu rootfs empfohlen.

Allerdings muss das Netbook zuerst in den Developer-Modus versetzt werden, bevor man ein anderes Betriebssystem installiert. Dies macht man, indem man den Akku entfernt, den Aufkleber entfernt, der den Schalter verbirgt, und dann den Schalter in Richtung Akku umlegt. Sobald das geschehen ist, kann der Akku wieder eingesetzt werden.

Laut den Instruktionen können Anwender Ubuntu 10.10 parallel zu Chrome OS in einem Dual-Boot-Szenario installieren. Wer mehr wissen will, sollte sich die komplette Liste von Schritt-für-Schritt-Anweisungen hier durchlesen. Ein kurzes Demo-Video wurde ebenfalls bereitgestellt.

Ubuntu 10.10 on Google's CR-48

Kommentarbereich
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  • metal_alf , 24. Dezember 2010 11:12
    Ich muss sagen ich finds recht sinnfrei ... wenn jemand ein Notebook mit Ubuntu will kann er sich ja einfach ein normales kaufen und eine normale installation machen? Was bringt es ihm ein für Chrome-OS Dediziertes Gerät zu "hacken" ??
  • QuFu , 24. Dezember 2010 12:57
    hmm... um zu zeigen, dass es geht? gerade bei proprietären systemen reizt es den "hacker" doch erst richtig. und einen gewissen coolness-faktor hats definitiv. und wenn es auch nicht unbedingt besser ist, ists wenigstens anders. ^^
  • dome94 , 24. Dezember 2010 13:08
    Zitat :
    Ich muss sagen ich finds recht sinnfrei ... wenn jemand ein Notebook mit Ubuntu will kann er sich ja einfach ein normales kaufen und eine normale installation machen? Was bringt es ihm ein für Chrome-OS Dediziertes Gerät zu "hacken" ??


    was wäre wenn man das Gerät schon länger besitzt aber einem das OS nicht mehr gefällt, dann wäre so ein Hack praktisch -.-
  • YeKoMs , 28. Dezember 2010 12:06
    wer sich so ein Produkt kauft ist selber schuld ...