Sharps 32-zölliges IGZO-Display mit 4K-Auflösung wird für umgerechnet rund 3650 Euro auf den Markt kommen.
Sharp zeigte das IGZO-4K-Display mit 31,5 Zoll Bildschirmdiagonale auf der 2013er CES – und unsere US-Kollegen waren von seiner Schärfe und Performance schwer beeindruckt. Und dank der IGZO-Technologie ist es außerdem ausgesprochen energieeffizient, da statische Bilder nicht ständig neu geladen werden müssen und für eine bestimmte Zeit auf dem Schirm verbleiben, ohne das dafür Strom anliegen muss.
Das Display löst 3840 x 2160 Pixel auf, unterstützt 10-Punkt-Multitouch und ist nur 3,5 Zentimeter dick. Das auf der CES gezeigte Gerät war noch ein reiner Prototyp, aber laut Sharps Aussage will das Unternehmen das PN-K321 nächsten Monat in Japan auf den Markt bringen.
Der Sharp-Vertreter sagte unseren Kollegen auf der CES, dass noch unklar sei, wann (und ob überhaupt) das Panel im Consumer-Bereich Verwendung finden würde – denn letztlich muss es auch einen Markt für ein so teures Gerät geben. Es gibt aber Pläne, das PN-K321 als Business-Gerät in den USA auf den Markt zu bringen. Es soll dann wahrscheinlich um die 450.000 japanische Yen kosten (umgerechnet ca. 3650 Euro) – ziemlich teuer für ein 31,5 Zoll großes Panel.
Laut Sharp sind die IGZO-Transistoren dank signifikant höherer Elektronenmobilität sehr viel kleiner als die traditioneller LCDs. Deswegen können mehr Daten in einem einzelnen Display angezeigt werden. Die Technik hat zudem das Rauschen bei der Touch-Eingabe drastisch reduziert, was schnelles, einfaches und natürlicher anfühlendes Schreiben und glatte Linien ermöglichen soll.

Aber das wird dann vermutlich doch noch etwas länger dauern.
MfG
Mr. J