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Schaulaufen der Ultrabooks: Acer Aspire S3, Asus Zenbook UX31E und Toshiba Satellite Z830 im Vergleichstest

Schaulaufen der Ultrabooks: Acer Aspire S3, Asus Zenbook UX31E und Toshiba Satellite Z830 im Vergleichstest
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Ultrabooks sind die neue Modeklasse im Mobilsegment. Als handliche, leichte und doch ausdauernde Begleiter sollen sie mehr Power als Netbooks liefern und doch lange durchhalten. Wir schauen uns drei aktuelle Modelle genauer an.

Apple hat es mit dem MacBook Air vorgemacht, nun wollen auch andere Firmen in dem lukrativen Segment der ultramobilen, leichten und vor allem ausdauernden Subnotebooks, neuerdings Ultrabooks genannt, mitspielen. Die erste Generation ist seit einigen Monaten auf dem Markt, und wir wollen uns heute drei Vertretern dieser Hype-trächrtigen Spezies widmen, die (laut Intel) eigentlich erst mit CPUs der kommenden Ivy-Bridge-Generation ihr Potential so richtig entfalten soll. Doch auch mit Sandy Bridge in der 17-Watt-Version kann man schon viel von den leichten Flachmännern erwarten. Wirklich viel Spielraum bei der Komponentenwahl haben die Hersteller letztlich nicht. Umso interessanter ist es zu sehen, wie sich Acer, Asus und Toshiba mit ihren jeweiligen Modellen Aspire S3-951, Zenbook UX31E und Satellite Z830-10J ein eigenes Profil geben.

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Dass die Ultrabooks eine direkte Antwort auf Apples MacBook Air sind, ist ein offenes Geheimnis. Insofern überrascht es nicht, dass das Testfeld sich beim Design enorm ähnelt: Alle drei Hersteller setzten auf einen edlen, zeitlosen und eher schlichten metallischen Look, bei allen erkennt man Parallelen zum MacBook Air. Statt des Apfels auf dem Deckel gibt es jedoch das entsprechende Firmenlogo. 

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Unterschiede findet man allerdings im Detail: Während Acer auf eine Kunststoffunterschale in Verbindung mit einem Alu-Deckel setzt, kleidet Toshiba das Satellite in ein Gehäuse, das aus einer Magnesium-Legierung besteht. Das Asus setzt ebenfalls komplett auf Leichtmetall, allerdings in Form von Aluminium, und selbst der Innenbereich besteht hier aus diesem Material. Starke Ähnlichkeiten weisen auch die Tastatur- und Trackpadoberflächen auf. Bei allen Geräten handelt es sich um Chiclet Tastaturen. Asus und Acer machen auch beim durchgängigen Trackpad ohne abgesetzte Tasten Anleihen beim MacBook Air. Diese beiden Firmen verbauen außerdem ein spiegelnde Displays, nur Toshiba setzt auf eine matte Anzeige.

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Auch bei der Verarbeitung liegt eine gemeinsame Betrachtung nahe. Alle Probanden machen einen guten ersten Eindruck. Subjektiv kommt das Toshiba dabei durch seine sehr dünne Haut trotz der Metallhülle gefühlt etwas weniger solide daher als Acer. Asus bildet mit seinem all-Alu Gehäuse dann das andere Ende des Spektrums und wirkt schon beim Anblick edel und eher teuer. An keinem Modell gäbe es aber etwas auszusetzen, egal für welches Material sich der Hersteller entschieden hat.

Trotz der sehr flachen Bauweise wirken alle drei Geräte stabil und gut abgestützt. Beim Toshiba sind die Scharniere des Displays sehr leicht beweglich, was einerseits zu einem sehr einfach verstellbarem Display führt, andererseits ein leichtes Nachwippen hervorruft, gerade, wenn das Gerät auf unebenen Flächen steht - den Knien zum Beispiel. Auch hier bildet Asus wieder den Gegenpart: Seine Scharniere sind so fest, dass man zum Öffnen des Displays aus dem geschlossenen Zustand zwei Hände braucht.

7 Kommentare anzeigen.
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  • crazymath , 26. Januar 2012 10:31
    Damit platziert sich das MBA gar nicht mal so schlecht mit seinem Preis. Zumindest scheint das Asus eher auf Businesskunden zu zielen, aber auch für Studenten dürfte das Ding interessant sein. Gibt es bei Asus eigentlich auch so ein Austauschprogramm wie bei Dell und co, wenn was defekt ist? Die Auflösung gefällt mir.

    Ich denke, alle Geräte haben ihre Berechtigungen und nicht jeder will und braucht die Materialqualität eines MBA. Für den täglichen Gebrauch ist es aber immer noch ungeschlagen (Wenn auch eingeschränkt von den Schnittstellen). Beim MBA braucht man ja immer auch noch den AppleCare Protection Plan...der unverhältnismässig teuer ist (Da ist man besser beraten, wenn man das Laptop nach einem Defekt "stehlen" lässt und die Sache via Hausratversicherung klärt).

    Je nach Fokus des Artikels sollte man auch erwähnen, für wen sich welches Gerät lohnt und da das MBA schon fast jeder kennt, einen Vergleich hinstellen. Ein Laie hat keine Chance herauszufinden, welches Gerät denn nun für ihn das "richtige" wäre.
  • benkraft , 26. Januar 2012 11:17
    Stimmt. Im Fazit wird deshalb sowohl auf das MacBook Air als auch Samsungs Proto-Ultrabook 900X3A hingewiesen.
    Das "Problem" mit dem Air ist ein zweifaches - zum einen scheidet Apple für viele Käufer von vornherein aus (sei es aus Abneigung gegen die Marke, Angst vor dem Umstieg oder weil es die Anwendungen dort nicht gibt bzw. sie noch mal gekauft werden müssten), zum anderen ist es kein wirklicher Vergleich. Die MacBooks sind zwar inzwischen auch unter Windows sehr gut, aber sie sind eben nicht in erster Linie ein Windows-Notebook. Die Boot Camp Partition auf meinem MacBook Pro 13" habe ich schon vor längerem gelöscht und vermisse sie nicht.
    Das 900X3A hingegen ist ein echter Konkurrent für das Trio in diesem Test - und liegt inzwischen preislich nur noch leicht über dem Toshiba.
  • n4pst3r , 26. Januar 2012 18:05
    Zitat :
    Asus und Acer verbauen spiegelnde Displays, nur Toshiba setzt auf eine matte Anzeige.


    Ich hab den rest noch nicht gelesen. Für mich hat an dieser Stelle aber das Toshiba schon gewonnen.
  • derwolf92 , 26. Januar 2012 20:02
    Ich finde entspiegelte Displays sind überbewertet. Ist natürlich angenehmer wenn mans hat, geht aber auch ohne.

    Ich habe schon oft an nicht entspiegelten Displays gearbeitet und lebe noch.

    btw, Ich mocht das Zenbook schon vorher, der Test hat mir wieder gezeigt warum!

    Eins wird bald meins.
  • Harry_zz , 27. Januar 2012 10:33
    Der Windows Leistungsindex zeigt aber weder bei ASUS noch bei ACER eine SSD denn 5,9 ist der Wert den eine normale HD erreicht.
  • n4pst3r , 30. Januar 2012 11:28
    derwolf92Ich finde entspiegelte Displays sind überbewertet. Ist natürlich angenehmer wenn mans hat, geht aber auch ohne.


    Du sitzt also im Sommer nicht in den Garten wenn die Sonne scheint, sondern bleibst im Keller?
  • derwolf92 , 30. Januar 2012 12:14
    :lol:  Wozu sollte ich mich mit dem Notebook in den Garten setzen? In meinem Zimmer (Welches überirdisch liegt und auch Fenster hat) stört mich das nicht entspiegelte Display ebenso wenig wie bei der Arbeit (Ebenfalls überirdisch, leider nicht im Garten)