Microsoft is reportedly requiring hardware specifics when creating a touch-based Windows 8 Ultrabook.
Nicht näher genannte Quellen aus der Industrie haben durchblicken lassen, dass Microsoft aktiv Einfluss auf die Entwicklung von Ultrabooks bei den Herstellern ausübt, damit Chassis, Bildschirm und Tastatur ohne Schwierigkeiten mit Windows 8 zusammenarbeiten. Wie auch Intel erwartet Microsoft ein bestimmtes Qualitätslevel von den Herstellern, wenn diese das kommende, auf Touch-Eingaben optimierte Windows nutzen wollen, damit den Nutzern auch wirklich die erhoffte Bedienerfahrunggeboten wird.
So geben beispielsweise die üblichen Klappscharniere und somit auch die Displays bei klassischen Notebooks bei einer Berührung leicht nach bzw. beginnen zu wackeln – ein Effekt den Microsoft unbedingt vermeiden will. Die Redmonder wünschen sich standhafte Displays, die den Nutzern das Gefühl geben, als würden sie eine Tablet- oder All-in-one-PC-Oberfläche berühren. Glaubt man den Quellen, dann hat Microsoft Spezifikationen eingeführt, die die verwendeten Gehäuse erfüllen müssen, wenn Windows 8 auf dem entsprechenden Ultrabook genutzt werden soll. Sollten die Hersteller diese Erwartungen nicht erfüllen, droht der Softwarehersteller damit, nur eine Windows-7-Lizensierung zu gestatten.
Erst vor kurzem hat Intel mit dem Letexo genannten Prototypen ein zukünftiges Ultrabook gezeigt, das in drei unterschiedlichen Anwendungsszenarien genutzt werden kann: Es ist sowohl Tablet als auch klassisches Notebook und kann im Notfall auch als AIO-PC dienen. Allerdings wurde bisher nicht viel zu den technischen Parametern bekannt. Sicher ist lediglich, dass Intel (logischerweise) eine für die Ultrabooks bestimmte Ivy-Bridge-Plattform verbaut hat. Außerdem waren ein HDMI-Anschluss und einige USB-Steckplätze zu sehen. Bisher wurde auch noch kein Hersteller bekannt, der das Referenzdesign für ein eigenes Produkt verwenden will.
In jedem Fall lässt sich vermuten, dass Microsoft auch bei der Entwicklung von Intels Prototyp die Finger im Spiel hatte. Denn sowohl die Gestaltung des Gehäuses als auch die Metro UI sollen erheblichen Einfluss auf die Bedienung von Windows 8 haben und den Nutzer von der klassischen Maus-Tastatur-Bedienung weglocken. Schließlich sind die Erwartung bereits enthusiastisch: Schon im vierten Quartal diesen Jahres sollen bereits 30% der Ultrabooks mit berührungsempfindlichen Displays ausgeliefert werden – bisher ist man von 3-5% ausgegangen. Zudem wird damit gerechnet, dass die Touch-Oberflächen auch auf 13“-Displays zu finden sein werden.

Apple hat's da einfacher. Die bauen (ok, designen) alles selber.
Ob jedoch die Hybrid-Lösung (Touch, Maus, Tastatur) im Alltag wirklich einen spürbaren Vorteil bietet, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Ich hab' bei meinem Notebook noch nie einen Touchscreen vermisst. Aber ich bin wahrscheinlich auch ein Dinosaurier....
Ein Slider wäre die optimale Kombination aus Laptop und Tablet.