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Intel sieht Erfolg der Ultrabooks durch hohe Preise gefährdet

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 10 kommentare

Eine Konferenz mit den Zulieferern im Juli soll Weg zu günstigeren Preisen aufzeigen

Alle reden von Ultrabooks, die mittlerweile in der zweiten Generation auf den Markt kommen. Beim Nutzer scheint sich die Geräteklasse bis heute dagegen noch nicht so richtig durchzusetzen und offenbar hat Intel die recht hohen Preise, zu denen die flachen Notebooks in die Läden kommen, als wesentlichen Grund ausgemacht. Schon vor kurzem kursierten Gerüchte, dass der Hersteller Ende diesen, Anfang nächsten Jahres einen günstigeren Celeron für Ultrabooks bringen könnte. Zudem senkt Apple den Einstiegspreis für das mit einem Ivy-Bridge-Prozessor ausgestattete MacBook Air um 100 Dollar und erhöht damit den Druck.

Wenn es nach Intel geht, dann sollen die Preise in der zweiten Hälfte auf druchschnittlich 700 Dollar für Einsteiger-Geräte fallen, damit jährlich zwischen 20 und 30 Millionen Geräte verkauft werden können.

Demzufolge sollen auf einem Meeting mit den Zulieferern vor allem Fragen der Kostenreduktion im Zentrum stehen. So sieht Intel offensichtlich größere Einsparpotentiale bei den Gehäusen. Dem Hersteller schweben mehr mit Fiberglas verstärkte Plastik-Gehäuse an Stelle von teuren Alu-Unibody-Hüllen vor. Auch bei den Akkus sieht der Hersteller Einsparmöglichkeiten. Und statt Li-Polymer-Akkus sollen Li-Ionen-Batterien die Preise drücken. Außerdem plädiert der weltgrößte Chiphersteller für den verstärkten Einsatz von Hybrid-Festplatten anstatt SSDs.

Kommentieren 10 Kommentare anzeigen.
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  • mischnix@guest , 18. Juni 2012 09:26
    Ein Monopol ist: wenn man sich nur noch selbst Konkurrenz macht..

    Das MacBook Air ist ja auch von Intel..
  • ich123@guest , 18. Juni 2012 09:30
    Typisch Intel! Geldgeil und dann die Panik bekommen wenn AMD mit Untrathink kommt.
    Nicht böse sein, die Ultrabooks schauen gut aus aber einfach zu teuer!
  • Scour , 18. Juni 2012 10:53
    Und wer ist verantwortlich für die hohen Preise?

    Abgesehen davon, ein kleines UB ist nix für mich
  • 821764@guest , 18. Juni 2012 10:54
    Notebook, Subnotebok, Netbook, Macbook, Ultrabook... alles vollkommen bescheuert!

    Früher hat man einfach noch sinnvoll mobile Geräte hergestellt ohne sich an irgendwelche albernen Vorgaben für Abmessungen zu halten, nur um ständig einem neuen Gewichts- oder Flachheitsrekord aufzustellen.

    Sollen sie doch untergehen mit ihrer gnadenlosen Arroganz und Hybris. Wenn Intel nicht regelmäßig eins auf den Deckel bekommt steigen die Preise noch weiter.
  • Marcell , 18. Juni 2012 11:44
    Genauso dieses "Sparen am falschen Ende", nämlich am Gehäuse, an der SSD und dem Akku, führt meiner Meinung nach dazu, dass die Ultrabooks ihre Daseinsberechtigung verlieren und letztlich keinen wesentlichen Mehrwert gegenüber gewöhnlichen Notebooks mehr bieten werden.
  • Scour , 18. Juni 2012 11:50
    Schreib ich doch schon lange :) 

    Wo ist der Sinn für UBs, wenn man letztlich die gleichen Teile wie in einem 400€-NB hat?
  • a97584 , 18. Juni 2012 11:50
    Als Arbeitsgerät taugen die ja mal gar nicht (Display, Gehäuse, ULV-Prozessor, magere Schnittstellen), mein Chef meinte letztens aber dass er unbedingt ein Ultrabook haben müsste! Die wären ja so angesagt und chic...
  • _revO , 18. Juni 2012 13:25
    Die Teile taugen zu nichts.
    Würd mir nichtmal eins kaufen wenns 500€ billiger ist als ein NB mit gleichem Prozessor/Grafikkarte. Weil ein NB ein mobiler Desktop ist, und genau das will man ja. Nicht eine Tastatur mit billig Display und einem Stromanschluss + 1mal USB
  • Crass Spektakel , 19. Juni 2012 05:35
    Mir ist das aber auch sowas von egal ob das Gehäuse jetzt 15 oder 25m dick ist...
  • Big Mike@guest , 19. Juni 2012 17:30
    Schon mal ein 1,1 kg leichtes UB in der Hand gehabt? Kein Vergleich zu den ganzen schweren LKWs. Optimal für Studenten oder Leute die nur Office, Internet oder das Erstellen und halten von PPs-Präsen (o.ä.) im Sinn haben. Wer Power braucht, die an ne Desktop-Station rankommt, muss sich halt ein anderes Gerät kaufen.
    Anfangs war ich auch skeptisch ob sich so ein Teil wirklich rentiert im Vergleich zu wesentlich günstigeren NBs mit ca. doppeltem Gewicht. Aber inzwischen kommt für meine Einsatzzwecke kein anderes Gerät mehr in Frage.
    PS: Bin in Besitz des Toshiba Satellite Z830
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