Intel sieht Erfolg der Ultrabooks durch hohe Preise gefährdet

Alle reden von Ultrabooks, die mittlerweile in der zweiten Generation auf den Markt kommen. Beim Nutzer scheint sich die Geräteklasse bis heute dagegen noch nicht so richtig durchzusetzen und offenbar hat Intel die recht hohen Preise, zu denen die flachen Notebooks in die Läden kommen, als wesentlichen Grund ausgemacht. Schon vor kurzem kursierten Gerüchte, dass der Hersteller Ende diesen, Anfang nächsten Jahres einen günstigeren Celeron für Ultrabooks bringen könnte. Zudem senkt Apple den Einstiegspreis für das mit einem Ivy-Bridge-Prozessor ausgestattete MacBook Air um 100 Dollar und erhöht damit den Druck.

Wenn es nach Intel geht, dann sollen die Preise in der zweiten Hälfte auf druchschnittlich 700 Dollar für Einsteiger-Geräte fallen, damit jährlich zwischen 20 und 30 Millionen Geräte verkauft werden können.

Demzufolge sollen auf einem Meeting mit den Zulieferern vor allem Fragen der Kostenreduktion im Zentrum stehen. So sieht Intel offensichtlich größere Einsparpotentiale bei den Gehäusen. Dem Hersteller schweben mehr mit Fiberglas verstärkte Plastik-Gehäuse an Stelle von teuren Alu-Unibody-Hüllen vor. Auch bei den Akkus sieht der Hersteller Einsparmöglichkeiten. Und statt Li-Polymer-Akkus sollen Li-Ionen-Batterien die Preise drücken. Außerdem plädiert der weltgrößte Chiphersteller für den verstärkten Einsatz von Hybrid-Festplatten anstatt SSDs.

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10 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Ein Monopol ist: wenn man sich nur noch selbst Konkurrenz macht..

    Das MacBook Air ist ja auch von Intel..
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  • Typisch Intel! Geldgeil und dann die Panik bekommen wenn AMD mit Untrathink kommt.
    Nicht böse sein, die Ultrabooks schauen gut aus aber einfach zu teuer!
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  • Und wer ist verantwortlich für die hohen Preise?

    Abgesehen davon, ein kleines UB ist nix für mich
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