Eine neue Technik nutzt in Software integrierte Algorithmen, um den Standort von Rechnern beispielsweise in Google Maps zu lokalisieren, auf denen illegal kopierte Programme laufen.

Wie EE-Times berichtet, hat die Firma V.i. Laboraties mit CodeArmor Intelligence eine neuartige Technik entwickelt, die illegal kopierte Software auf einer Landkarte anzeigt. Das Tool wird Software-Herstellern (Independent Software Vendors, ISVs) angeboten, die damit Hinweise darauf erhalten, wo ihre Produkte unrechtmäßig beziehungsweise unlizenziert eingesetzt werden.
Im Fokus sind vor allem Unternehmen, die mit Schwarzkopien gleich auf mehreren Rechnern arbeiten. Bei der Technik werden in Software-Produkte Algorithmen integriert, die Informationen zum ursprünglichen Hersteller via Web senden: Übertragen werden IP-Adresse, Domains und auch die geografische Position von Rechnern, auf denen illegale Kopien laufen. Abgesehen hat es CodeArmor Intelligence auf Firmen, die zwar einige Softwarepakete legal lizenzieren, diese danach aber auf viel mehr PCs installieren.
Das spielt aber, soweit ich das verstehe, keine Rolle - wenn ein Unternehmen sagen wir 200 nicht lizenzierte Kopien verwendet, sieht man die Häufung halt geographisch an der falschen Stelle.
Die Frage ist, ob das überhaupt legal ist.
Die sollten lieber einen Trojaner schreiben, der allerlei persönliche Word-Dokumente und email-Postfächer zur Analyse weiterreicht. Dann müssen die nicht so grob per IP-Adresse lokalisieren, sondern haben gleich etwas Konkretes in der Hand.
Ansonsten mal wieder ein legaler Trojaner der sicherlich nur zum wohle der Menschheit eingesetzt werden wird ...
In meinen Augen geht es diesmal zu weit damit wird sich Google und V.i. Laboraties viele Feinde machen!
auch wenn du der datenstrom genifft wird. Ich bin mal gespannt wann die ersten Klagen dagegen erhoben werden.
Die einzigste Neuerung hier ist halt das es aus den Geodaten direkt auf die Maps übertragen wird - hat man vorher halt nicht auf Google Maps gemacht sondern halt auf andere Karten.
Drittens sind die so gewonnenen Daten bestenfalls für statistische Zwecke einsetzbar da viel zu ungenau. Ist auch logisch - wird halt über Traceroute getracked - und wenn die Pakete zufällig an der falschen Stelle ins interne Netzwerk gehen oder die Standortinformationen der Router falsch sind kann man da schon mal schnell etliche tausend Kilometer daneben liegen. Ausserdem kann man die Routen fälschen indem man z.B. einige etliche Stationen anhängt.
Was die Illegalität angeht - den "Hackerparagraphen" ignoriere ich in diesem Zusammenhang mal - da er ohnehin nie zum Einsatz kommen dürfte (viel zu Praxisfern formuliert - war ja wiedermal ein reiner populismus Paragraph) - allerdings dürfte das unerlaubte übertragen von Standortinformationen bzw. das tracen gesendeter Daten ohne Wissen/Erlaubniss gegen geltenden Datnschutz verstoßen. Inwieweit das die Unternhemen interressiert steht aber wohl in den Sternen: Kosten/Nutzen - für so einen Verstoß kriegen sie _vielleicht_ ein "DuDuDu aber nicht wiedermachen und 5000€ für einen guten Zweck spenden" - der Nutzen von getargeteten Informationen für z.B. das Marketing ist aber schon als relativ hoch zu bewerten.
Kurzum kein Unternehem ist auf dieses "neue" Programm angewiesen um Daten zu targeten weil die meisten längt vergleichbare System im Einsatz haben, oder mit ganz geringem Aufwand selbst umsetzen können.
yub alter Hut ...wir haben Geotrends im Einsatzt..ich glaub das gibt es schon par Jährchen...das ist zwar nur für Web Applications, geht aber sicher auch am lokalen System....wer keine genauen Daten weiter geben will der sollte mal im thg Forum nach "VPN" suchen