Raubkopien werden in Google Maps sichtbar

Wie EE-Times berichtet, hat die Firma V.i. Laboraties mit CodeArmor Intelligence eine neuartige Technik entwickelt, die illegal kopierte Software auf einer Landkarte anzeigt. Das Tool wird Software-Herstellern (Independent Software Vendors, ISVs) angeboten, die damit Hinweise darauf erhalten, wo ihre Produkte unrechtmäßig beziehungsweise unlizenziert eingesetzt werden.

Im Fokus sind vor allem Unternehmen, die mit Schwarzkopien gleich auf mehreren Rechnern arbeiten. Bei der Technik werden in Software-Produkte Algorithmen integriert, die Informationen zum ursprünglichen Hersteller via Web senden: Übertragen werden IP-Adresse, Domains und auch die geografische Position von Rechnern, auf denen illegale Kopien laufen. Abgesehen hat es CodeArmor Intelligence auf Firmen, die zwar einige Softwarepakete legal lizenzieren, diese danach aber auf viel mehr PCs installieren.

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15 Kommentare
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  • ...und ganz nebenbei kann man sehen, wo die Produkte völlig legal eingesetzt werden, und wo man vielleicht mehr werben muss.
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  • Wie soll das denn mit der Ortung funktionieren? Ich glaube nicht, dass GPS oder die Ortung per Funkmasten eingesetzt werden kann. Oder gibt es eine Möglichkeit die Position zu bestimmen, ohne die genannten Verfahren zu verwenden und ich hab es einfach nur nicht mitbekommen?
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  • Die Position lässt sich anhand der IP-Adresse bzw. dem Internet-Anbieter bestimmen - allerdings nur recht unscharf (z.B. aufgrund von Proxys).

    Das spielt aber, soweit ich das verstehe, keine Rolle - wenn ein Unternehmen sagen wir 200 nicht lizenzierte Kopien verwendet, sieht man die Häufung halt geographisch an der falschen Stelle.

    Die Frage ist, ob das überhaupt legal ist.
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