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Raubkopien werden in Google Maps sichtbar

Von - Quelle: EE-Times | B 15 kommentare

Eine neue Technik nutzt in Software integrierte Algorithmen, um den Standort von Rechnern beispielsweise in Google Maps zu lokalisieren, auf denen illegal kopierte Programme laufen.

Wie EE-Times berichtet, hat die Firma V.i. Laboraties mit CodeArmor Intelligence eine neuartige Technik entwickelt, die illegal kopierte Software auf einer Landkarte anzeigt. Das Tool wird Software-Herstellern (Independent Software Vendors, ISVs) angeboten, die damit Hinweise darauf erhalten, wo ihre Produkte unrechtmäßig beziehungsweise unlizenziert eingesetzt werden.

Im Fokus sind vor allem Unternehmen, die mit Schwarzkopien gleich auf mehreren Rechnern arbeiten. Bei der Technik werden in Software-Produkte Algorithmen integriert, die Informationen zum ursprünglichen Hersteller via Web senden: Übertragen werden IP-Adresse, Domains und auch die geografische Position von Rechnern, auf denen illegale Kopien laufen. Abgesehen hat es CodeArmor Intelligence auf Firmen, die zwar einige Softwarepakete legal lizenzieren, diese danach aber auf viel mehr PCs installieren.

Kommentarbereich
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  • KatSeiko , 22. Mai 2009 15:57
    ...und ganz nebenbei kann man sehen, wo die Produkte völlig legal eingesetzt werden, und wo man vielleicht mehr werben muss.
  • sonicsilver , 22. Mai 2009 16:37
    Wie soll das denn mit der Ortung funktionieren? Ich glaube nicht, dass GPS oder die Ortung per Funkmasten eingesetzt werden kann. Oder gibt es eine Möglichkeit die Position zu bestimmen, ohne die genannten Verfahren zu verwenden und ich hab es einfach nur nicht mitbekommen?
  • suit , 22. Mai 2009 16:56
    Die Position lässt sich anhand der IP-Adresse bzw. dem Internet-Anbieter bestimmen - allerdings nur recht unscharf (z.B. aufgrund von Proxys).

    Das spielt aber, soweit ich das verstehe, keine Rolle - wenn ein Unternehmen sagen wir 200 nicht lizenzierte Kopien verwendet, sieht man die Häufung halt geographisch an der falschen Stelle.

    Die Frage ist, ob das überhaupt legal ist.
  • zatarc , 22. Mai 2009 17:10
    Bei Unternehmen mit eigenen IPs lässt sich das wesentlich einfacher über ripe.net erledigen.
  • kowa , 22. Mai 2009 17:16
    So ein Unsinn. Die Firma will nur die Börsianer ködern und ihre Klitsche an den Mann bringen.

    Die sollten lieber einen Trojaner schreiben, der allerlei persönliche Word-Dokumente und email-Postfächer zur Analyse weiterreicht. Dann müssen die nicht so grob per IP-Adresse lokalisieren, sondern haben gleich etwas Konkretes in der Hand.
  • Mr. J , 22. Mai 2009 18:18
    Naja, irgendwie sehe ich das ganze als nicht so besonders toll an, wenn man raubkopierte Software verwendet dann wird man sich wahrscheinlich auch recht einfach informieren können wie man die "nach Hause telefonieren"-Funktion der Software außer Kraft setzen kann.
  • Cabledisaster , 22. Mai 2009 18:33
    wie soll das bitte funktionieren? Scannt Google jetzt alle PC´s? Wie soll das Programm erkennen, ob ich die Lizenz für die Programme habe? Sehe hier die Gefahr das Unternehmen, die eine gültige Lizenz haben durch Fehler quasi öffentlich falsch beschuldigt werden. Halte das Ganze aus Datenschutzrechtlicher Sicht auch für untragbar.
  • Blackmarket , 22. Mai 2009 18:41
    Was für eine dumme News, das Bild ist irreführend. Das geht vielleicht auf 100km genau... viel Spaß beim suchen
  • I-HaTeD2 , 22. Mai 2009 21:28
    Jup ... Man kann höchstens den nächsten DSL Kasten finden und der kann auch im Nachbarort stehen.

    Ansonsten mal wieder ein legaler Trojaner der sicherlich nur zum wohle der Menschheit eingesetzt werden wird ...
  • crogge , 23. Mai 2009 02:10
    Kurz und knapp, Software die solche Module benutzt nicht kaufen so wird diese wirklich blödsinnige Idee nicht unterstützt und auf keinen Fall solchen Programmen Internetzugang geben.

    In meinen Augen geht es diesmal zu weit damit wird sich Google und V.i. Laboraties viele Feinde machen!
  • Anonymous , 23. Mai 2009 09:04
    Desweiteren verstößt es schonmal gegen geltendes Rechts. sogenannte Hackertools sind ja bei uns verboten. Und das fällt darunter da dadurch auspioniert wird welches programm wo läuft es ist dabei auch egal ob es ein legal erworbenes oder illegales programm ist. Alleine die lokalisation ist ein eingriff ins System der Firma.
    auch wenn du der datenstrom genifft wird. Ich bin mal gespannt wann die ersten Klagen dagegen erhoben werden.
  • aarfy , 23. Mai 2009 13:14
    Erstens ist das ein uralter Schuh -> Geotargeting gibt es schon seit etlichen Jahren. (wenn nicht sogar schon Jahrzenhnten)

    Die einzigste Neuerung hier ist halt das es aus den Geodaten direkt auf die Maps übertragen wird - hat man vorher halt nicht auf Google Maps gemacht sondern halt auf andere Karten.

    Drittens sind die so gewonnenen Daten bestenfalls für statistische Zwecke einsetzbar da viel zu ungenau. Ist auch logisch - wird halt über Traceroute getracked - und wenn die Pakete zufällig an der falschen Stelle ins interne Netzwerk gehen oder die Standortinformationen der Router falsch sind kann man da schon mal schnell etliche tausend Kilometer daneben liegen. Ausserdem kann man die Routen fälschen indem man z.B. einige etliche Stationen anhängt.

    Was die Illegalität angeht - den "Hackerparagraphen" ignoriere ich in diesem Zusammenhang mal - da er ohnehin nie zum Einsatz kommen dürfte (viel zu Praxisfern formuliert - war ja wiedermal ein reiner populismus Paragraph) - allerdings dürfte das unerlaubte übertragen von Standortinformationen bzw. das tracen gesendeter Daten ohne Wissen/Erlaubniss gegen geltenden Datnschutz verstoßen. Inwieweit das die Unternhemen interressiert steht aber wohl in den Sternen: Kosten/Nutzen - für so einen Verstoß kriegen sie _vielleicht_ ein "DuDuDu aber nicht wiedermachen und 5000€ für einen guten Zweck spenden" - der Nutzen von getargeteten Informationen für z.B. das Marketing ist aber schon als relativ hoch zu bewerten.

    Kurzum kein Unternehem ist auf dieses "neue" Programm angewiesen um Daten zu targeten weil die meisten längt vergleichbare System im Einsatz haben, oder mit ganz geringem Aufwand selbst umsetzen können.
  • swk1100 , 24. Mai 2009 10:13
    Zitat :
    Kurzum kein Unternehem ist auf dieses "neue" Programm angewiesen um Daten zu targeten weil die meisten längt vergleichbare System im Einsatz haben, oder mit ganz geringem Aufwand selbst umsetzen können.


    yub alter Hut ...wir haben Geotrends im Einsatzt..ich glaub das gibt es schon par Jährchen...das ist zwar nur für Web Applications, geht aber sicher auch am lokalen System....wer keine genauen Daten weiter geben will der sollte mal im thg Forum nach "VPN" suchen :) 
  • Anonymous , 25. Mai 2009 08:24
    wer glaubt eigentlich das bei größeren Firmen irgend etwas ungefiltert ins Web kommunizieren kann?
  • master snowman , 25. Mai 2009 09:33
    die chance, dass diese SW eine adresse ausspukt, an der illegal kopierte software verwendet wird, ist definitiv geringer, als dass ich in Polen ein gestohlenes auto lokalisiere...