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Tempomat nachrüsten: Günstiger Schalter freigeschaltet

Audi/VW-Tuning per Notebook II: Funktionen freischalten
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VAGCOM Tuning NotebookMittlerweile gehört der Tempomat fast zur Standardausstattung moderner Autos. Wer sich vom ständigen Beschleunigen und Bremsen im Stop-and-Go-Verkehr erholen will, betätigt den Taster für automatische Geschwindigkeitsregelung. In der VW/Audi-Fachsprache ist häufig nur von der Abkürzung - GRA - die Rede. Dieser Komfort lässt sich an älteren VW Golf, Audi A3 und Skoda Octavia ab Baujahr 1999 nachrüsten. Allerdings sollten Bastler mit wenig Erfahrung und mangelnder IT-Affinität die Hände von dieser Aktion lassen. Durch die Nachrüstung eines Tempomats entfällt das lästige Beschleunigen und es erfolgt die Rückkehr zur alten gespeicherten Geschwindigkeit. Das geschieht durch einen Tastendruck am Blinkerhebel. Zusätzlich lässt sich die eingestellte Geschwindigkeit am Bedienhebel durch mehr oder weniger langen Tastendruck den Verkehrsbedingungen anpassen. Die Nachrüstung lohnt sich gegenüber dem horrenden Preis in der Sonderausstattungsliste vor einigen Jahren.

Bis zu 300 Euro kostete ein Tempomat im VW Golf oder Audi TT. Unsere Aufrüstaktion ist sowohl für Benziner als auch Diesel geeignet. Da sämtliche Modelle mit einem elektronischem Gaspedal ausgestattet sind, lassen sich Komponenten wie der Tempomat per Notebook mittels Software aktivieren bzw. anmelden. Wir zeigen exemplarisch die Nachrüstung an einem VW Golf IV.

Als Bauteil notwendig ist lediglich ein Blinkerhebel mit integrierten Tempomat-Funktionen, die dann per Software angelernt werden. Dazu wird der einfache Blinkerhebel, oftmals mit Teilenummer 8L0 953 513 bzw. 8L0 953 513 G, durch ein Modell mit Tempomat (GRA), oftmals Teilenummer 8L0 953 513 J für knapp 30 Euro bei entsprechenden Auktionen erworben. Bequemer aber teurer ist der Gang zum VW-Händler, der für den Blinkerhebel knapp 70 Euro verlangt. Gegebenenfalls ist noch ein Leitungssatz erforderlich, der eine Kabelverbindung zu Kontakten der Motorsteuerung herstellt. In diesem Fall ist der Aufwand um einiges größer, da Kabel durch die Spritzwand in den Motorraum gezogen werden müssen.

VAGCOM Tuning NotebookVAGCOM Tuning Notebook

Nachrüstung eines Blinkerschalters mit Tempomat, geeignet für folgende Fahrzeuge:

  • Audi A2 Bj. 2000-2005
  • Audi A3 Bj. 1997-2003
  • Audi A6 Bj. 1998-2005
  • Audi TT Bj. 1999-2006
  • Audi A6 Bj. 1997-2005
  • Seat Alhambra Bj. 2001-2008
  • Seat Leon Bj. 2000-2006
  • Seat Toledo Bj. 1999-2004
  • Skoda Fabia Bj. 2000-2008
  • Skoda Octavia Bj. 1997-2008
  • Skoda Superb Bj. 2002-2008
  • VW Beetle Bj. 1999-2008
  • VW Bora Bj. 1999-2005
  • VW Golf Bj. 1998-2006
  • VW Passat Bj. 1997-2005
  • VW Sharan Bj. 2001-2008

Der Einbau ist aufgrund der notwendigen Airbag-Demontage mit großer Vorsicht durchzuführen. Das Freischalten des Systems lässt sich mit VAGCOM in wenigen Minuten erledigen. Die Montage dauert im Idealfall 2 Stunden, vorausgesetzt es kommt ein Fahrzeug mit MFA zur Umrüstung in Frage. In seltenen Fällen muss eine Leitung vom Motorsteuergerät in den Innenraum gelegt werden, was zusätzlichen Aufwand bedeutet. Ansonsten sind die Kabel vom Motorsteuergerät (Wasserkasten) zum Lenksäulensteuergerät schon verlegt.

VAGCOM Tuning Notebook

Der Ausbau des Lenkrads beginnt beim VW Golf IV mit Demontage der unteren linken Verkleidung. Die pyrotechnische Einheit des Airbags wird vom Lenkrad (Zündleitung) getrennt, indem es zuvor um zirka 45 Grad gedreht wurde. Kabel vorsichtig abziehen und beiseite legen. Um den "alten" Blinkerschalter ausbauen zu können, muss das Lenkrad ohne Airbag entfernt werden. Dazu wird eine Sicherheitsmutter, die maximal 5-mal befestigt werden darf, mit einem 12er Innen-Vielzahnschlüssel gelöst. Gerade dieses Werkzeug findet sich nicht in jedem Werkzeugkasten. Vor der Abnahme des Lenkrads ist die genaue Position auf dem Zahnkranz mittels eines Farbstiftes zu markieren. Der eigentliche Blinkerhebel ist auf dem Lenkrohr mit einer Torx-25-Schraube befestigt. Jetzt sind die Anschlussstecker abzuziehen und der neue Blinkerhebel mit Tempomat-Tasten aufzusetzen. Bei älteren Modellen muss eine Leitung zum Steuergerät im Wasserkasten geführt werden.

Nach erfolgreicher mechanischer Installation folgt jetzt nur noch die Aktivierung des Tempomats im Steuergerät per VAGCOM. Dazu ist die Funktion 08 im Motorsteuergerät bzw. der Login-Code 11463 zu wählen. Das Vorhandensein des Tempomats lässt sich durch die Kennzeichnung "G" nachweisen.

Alle 61 Kommentare anzeigen.
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  • Beast , 12. Februar 2008 12:58
    Sorry, aber Ihr animiert hier wieder die Leser zum herrumbastelln an Sicherheitseinrichtungen im Fahrzeug. Ohne 100%ig die Sicherheitsrisiken zu nennen oder auch nur einfach drauf hinzu weisen.

    1. a: Wo sind die Sicherheitsmaßnahmen bei Arbeiten am Airbag
    b: Wer darf diese Arbeiten ausführen ? (Nur geschultes Personal!)

    2. Was für eine Anleitung ist das ? Habt Ihr schon mal einen Drehmomentschlussel in der Hand gehalten ?
    (Bei ab 300,-€ fürs CAN-Kabel solte man auch diese ab 50,-€ über haben.)
    Und wo sind die Angaben über denn genauen Drehmoment?

    3. Was bitte hat dies hier bei THG immer noch zu suchen ?

    4. Warum schreibt Ihr nicht gleich einen Beitrag wie man sein Netzteil selber repariert ?
    Weil vielleicht einer an nem Stromschlag sterben könnte, wenn er mist baut !?
    Aber beim Airbag is ja egal hauptsache man spart paar Euros.


    Gruß Chris.

    Ps. Ich bin eine Privatperson und kein Verkäufer usw. Aber arbeite gerade in diesem Bereich !
  • Notili , 12. Februar 2008 13:00
    Ich fang jetzt gar nicht an, alle Rechtschreibfehler aufzuzählen. Lest Euch das selber mal durch...
    Das wird echt immer schlimmer. Wir Leser sind kein Rechtschreib-Programm!
  • michelbold , 12. Februar 2008 13:02
    "Ein Defekt des Luftmassenmessers lässt sich allerdings nicht im Stand oder bei laufendem Motor durchführen."

    HAEH ?
  • metal_alf , 12. Februar 2008 13:21
    @Beast

    Eventuell hast du's nicht bemerkt aber THG weist noch explizit darauf hin, dass man diese Bastelei nur anstellen sollte wenn man sich das auch zutraut! Ausserdem, kenne ich genug Personen die nicht zur Gruppe "geschultes Personal" zählen die mir das aber besser machen als "geschultes Personal", nur weil du weniger Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kannst heisst das noch nicht das du THG Zensieren kannst!
  • derGhostrider , 12. Februar 2008 13:24
    @Michelbold:

    *G* Ist doch klar: Nur bei voller Fahrt und abgeschaltetem Motor!

    Außerdem hieß das Teil hier zuerst "Luftmassen-Masser"
    Massa, mehr Luft! ;) 
  • audience , 12. Februar 2008 13:36
    @Beast: Auch hier im Forum ist durchaus Pietät angebracht. Unsere Artikel dienen als Anregung und technische Information. Also, Forum-Regeln dringend beachten.

    audience
    www.tomshardware.com/de
  • booker , 12. Februar 2008 13:43
    Ich sag immer "Schuster bleib bei deinen Leisten"
    Liebes THG Team, überlasst solche Themen bitte Leuten, die sich mit sowas auskennen und schreibt bitte weiter über Technik und PC Zeugs.
    Nur weil man viele Einstellungen mittlerweile mittels LapTop an nem Fahrzeug vornehmen kann, ist es net minder gefährlich solche Aktionen selbst durchzuführen, sowohl finanziell, als auch körperlich.
    Mal eben einen Wagen per Mausklick einen Wagen tieferlegen oder Leistungstechnisch hochschrauben, ist zwar möglich aber nicht ratsam.
    Einen Computer zu tunen is eine andere Geschichte, die Mühle brennt im Extremstfall durch und ich haben ein paar hundert bis tausend Euro in den Sand gesetzt.
    Beim Wagen gefährde ich mich selbst und andere Menschen!!!
  • Anonymous , 12. Februar 2008 14:04
    Hallo THG,

    wisst ihr überhaupt welche Risiken ein Airbag Ausbau mit sich bringt?
    Es gilt eine ganze Reihe von Vorschriften zu beachten.

    Auch für Montagen und Demontagen von kompletten Airbag- und Gurtstraffermodulen ist eine entsprechende Schulung notwendig. Diese Tätigkeiten sind nach § 14 der 1. Sprengstoffverordnung anzeigepflichtig.

    Aber macht ja nichts, wenn der Airbag schon locker geschraubt ist knallt er Garantiert nur 1x im Leben vor dem Kopf des unwissenden Freizeitbastlers.
    Worauf will ich wohl hinaus? Macht euch mal gedanken darüber!

    Wie kommen Sie zu der Aussage man kann einen HFM (Heissfilmluftmassenmesser) nicht im Stand prüfen? Mit fast jeder Diagnosesoftware vom Orginalhersteller lässt sich der HFM im Stand über
    gewisse Drehzahlbereiche hin prüfen! Soll- Istwert vergleich!

    Ich mach hier mal schluss obwohl ich nocht mehr Kritikpunkte hätte!
    Finger weg von Murksbastelanleitungen!

    Gruss
  • jemand84 , 12. Februar 2008 14:45
    Gehört irgendwie nicht auf diese Seite. So rein garnicht.
  • veteranos , 12. Februar 2008 15:26
    Schade, und ich dachte, ihr hättent nen Trick, wie man einen alten Golf auf 300km/s übertaktet -.-
  • cosamed , 12. Februar 2008 16:59
    ich brauch auch noch eine anleitung liebes thg team, wie ich den benzinverbrauch meines automatik c 180 senken kann, ferner möchte ich mal normal benzin tanken statt immer nur super und eine stimme implenmentieren die immer wenn ich ins auto steige mir sagt : man siehst du heute wieder gut aus, geht das auch??
  • Franky_Boy , 12. Februar 2008 17:07
    Was ist denn an diesem Bericht neu????

    Das ist doch schon seit Jahren bekannt.

    Der Autor sollt im Internet mal in entsprechenen VW Foren recherchieren
  • Diesel_im_Blut , 12. Februar 2008 18:12
    Also, um Mal THG etwas zu verteidigen. Mein Auto ist auch "übertaktet". Per Software, fahre aber keinen VW, sondern einer der der größten Konkurrenten.

    Der Mann, der das Tuning machte, ist kein KFZ Meister, sondern jemand der sich seit 20 Jahren mit Computern beschäftigt und im Bereich Hard- und Software zu tun hat. Er meinte, das Tuning kam so nebenbei. Bei den Autos wird heut alles über Software gemacht, da lag es für ihn nahe das noch zusätzlich zu machen.
    Ich kann nur sagen, Er machte das absolut professionell. So wie es sein soll. Mit der Maßnahme an meinem Auto bin ich absolut zufrieden und würde es wieder machen lassen. Selbst würde ich nicht daran rum fummeln, da ich mich nicht auskenne.

    Wir sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo Mechanik, Elektronik und Rechnergestützte Steuerungen Hand in Hand greifen. Da kann sowas auch mal bei THG veröffentlicht werden. Ein Drucker ist schon ein einfaches Beispiel wo die 3 von mir genannten Gebiete zusammentreffen.

    Vielleicht kommt auch irgendwann ein Bericht über CAN-Bus bei Traktoren und wie damit beispielsweise ein Silierwagen oder ein Pflug gesteuert wird.
  • HarriHunger , 12. Februar 2008 19:01
    Mir stellt sich da doch die Frage, wie das versicherungstechnisch ausschaut mit solchen selbst eingebauten Erweiterungen. Wer haftet dafür wenn das Fahrzeug oder ein Bauteil kaputt geht oder schlimmer noch, wenn sich eine Fehlfunktion ergibt und dadurch Dritte zu Schaden kommen? Der Hersteller wird es ablehnen, da das Auto verändert wurde. Die eigene Kfz-Haftpflicht wird es auch nicht ohne Konsequenzen übernehmen und die Privathaftpflichtversicherung wird wohl auch eher ablehnen.

    @metal_alf
    Der Autor von THG schreibt zwar, dass es nur Leute machen sollen, die es sich zutrauen oder auch etwas Wissen auf diesem Gebiet besitzen. Leider überschätzen sich viele Leute und denken, nur weil man programmieren kann oder sonstwo rumklickt kann man das ja jetzt auch. Ich sehe das Problem darin, dass die meisten Menschen den oftmals sehr komplexen Hintergrund einer Funktion nicht kennen und noch nicht einmal erahnen.
    Abhalten lässt sich aber kaum einer dieser Spezialisten von der Bastelei.

    @Diesel_im_Blut
    Hier gilt Gleiches. Nur weil jemand sich mit Computern auskennt oder auch Programmierer/Informatiker ist, kann man nicht davon ausgehen, dass er für solch eine Manipulation geeignet ist. Nur weil man Mechanik mit Elektronik verknüpft, bedeutet dies nicht, dass die Mechanik durch Elektronik substituiert wird. Wenn man die Kennfelder von Verbrennungsmotoren verändert, sollte man mindestens auch Kenntnisse der Thermodynamik, der Verbrennungsentwicklung, der Werkstoffwissenschaften, der Mechanik, der Chemie und der gesetzlichen Anforderungen haben. Bei einem Fahrzeughersteller gibt es niemanden der alles kann. Es braucht dort ein Heer von Menschen die zusammenarbeiten um solche Kennfelder zu entwickeln und derart zu gestalten, dass auch gesetzliche Anforderungen eingehalten werden. Wenn also jemand meint, nur weil er sich mit Computern auskennt, könne er jetzt auch ein bisschen an den Eigenschaften des Verbrennungsmotors rumstellen, dann ist dies falsch. Das kann niemand - auch kein einzelner Ingenieur bei einem Fahrzeughersteller. Und dann wollen sich daran Hobbybastler versuchen.

    Mir graut es bei dem Gedanken, dass dann solche Leute mit den manipulierten Fahrzeugen die Straßen nutzen auf den auch ich fahre. Das kann es nicht sein.

    Seltsamerweise operiert sich keiner selbst - ist doch auch nicht schwer, da schließt man einen Rechner mit einigen Sonden an, der Bilder zeigt und ein paar Schallemissionen von sich gibt und schon kann es losgehen. Da würden wir viel Geld sparen können.

    Ich kann mich nur denen anschließen die es ablehnen, dass Menschen mit Unwissen oder Halbwissen solche Eingriffe in den Straßenverkehr vornehmen.

    Gruß
  • muggy83 , 12. Februar 2008 19:33
    Ich kann mich der Kritik nur anschließen:
    Per Laptop die oder andere kleine Funktion elektronisch freizuschalten ist eine Sache, aber an sicherheitsrelevanten Teilen an Fahrzeugen als ungeschultes Personal selbst rumzubasteln ist was anderes. Bestes Beispiel: "die Mutter die nur 5-Mal ab- und wieder angebracht werden darf" ... wisst ihr, liebes THG-Team, denn eigentlich bei welchem Drehmoment? Scheinbar nicht. Das ist exorbitant wichtig! (Ich war immerhin mal ein halbes Jahr als Praktikant bei einem der im Artikel genannten Hersteller, in einer Abteilung, die der Produktion angeschlossen war)

    Liebe Leser, lasst euch bei so einem Scheiß nicht erwischen, wenn auf Grund solcher Basteleien ein Unfall passiert! Das geht rechtlich wie finanziell nicht gut aus.
  • Anonymous , 12. Februar 2008 19:52
    Bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Bereichen des Autos (und das sind nahezu alle hier beschriebenen) verfällt der TÜV und die Versicherung.

    Den Todesfall kann man also aus der Portokasse begleichen als Familie...

    Astreiner Artikel, so kurbelt man das Volkseinkommen an!
  • greywolf , 12. Februar 2008 20:45
    Oh Mann, ist es nicht typisch "deutsch", stets mit dem erhobenen Zeigefinger unterwegs zu sein. Arbeitet ihr alle auf dem Amt oder was? Gerade den TÜV zu nennen, der vor kurzem seine Gebühren erhoben hat. Leute, nun bleibt einmal locker und seit froh, dass es so etwas wie hier noch gibt.

    greywolf
  • HarriHunger , 12. Februar 2008 21:09
    Da fehlt dem grauen Wolf wohl etwas Weitblick. Spätestens wenn man selber einmal einen Schaden, verursacht durch Dritte, erlitten hat und den Schaden nicht ersetzt bekommt, weil die Versicherungen nicht zahlen und der Verursacher es auch nicht zahlt, dann wird man sich wünschen dass dieses typisch Deutsche vorhanden gewesen wäre.

    Gruß
  • derGhostrider , 12. Februar 2008 21:47
    @GreyWolf & HarriHunger:

    Ich muß mich ein bisschen Harris Beitrag anschließen.
    Es gibt zu viele, die KEINE Ahnung oder Erfahrung haben, was sie da tun. Die haben ein Notebook, kaufen sich solch ein Kabel und tunen dann dann alles, was sie finden können. Weil sie irgendwo vielleicht einen Eintrag falsch verändert haben, funktioniert etwas wichtiges nicht mehr richtig, kommen von der Straße ab und fahren mit viel Glück nur ein paar andere Autos kaputt.
    Es stellt sich heraus, daß die Steuerungssoftware des Autos manipuliert wurde und im Extremfall zahlt die Versicherung des Unfallverursachers deswegen nicht.
    Somit können die Eigentümer der beschädigten Fahrzeuge nur klagen und darauf hoffen, daß durch den Titel irgendetwas gepfändet werden kann, was einen hinreichenden Wert hat. Da viele Autos eh nur auf Pump gekauft wurden und viele Leute mehr Schulden haben, als sinnvoll wäre, kann das ganz schnell dazu führen, daß derjenige einen Offenbarungseid leistet und man NICHTS bekommt.

    Und das ist nur die harmlose Variante. Von Personenschäden möchte ich mal gar nicht reden. Wenn ein Auto mit aufgemotztem Motor aber schlechten standard Bremsen unkontrollierbar durch eine Menschengruppe rast, wird es nicht besser.

    Leute mit Erfahrung und etwas Verantwortungsgefühl werden soetwas nicht machen, aber nachdem letztens schon einer der Redakteure hier im Forum geschrieben hat, daß Bild- und Computerbildleser angesprochen werden sollen, dann ist die Wahrscheinlichkeit leider auch recht hoch, daß solche "einfache Gemüter" das Tuning anfangen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
    Überregulierung und übertriebene Kosten selbst bei vernünftiger technischer Regulierung ist eine Sache - Ignoranz, Unwissenheit und Dummheit jedoch das Gegenteil dazu und auch nicht besser.
  • MrLighz , 12. Februar 2008 22:09
    Netter Nebensatz:
    Zitat :
    Dazu wird eine Sicherheitsmutter, die maximal 5-mal befestigt werden darf

    für mich als unbedarften Bastler (nein ich bastle nicht am auto, ich mach nichts, wovon ich keine ahnung habe) stellt sich erstmal die Frage: Warum?
    und darauf gefolgt: ach n 6. mal wirds wohl auch noch gehen...
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