Manche Produkte kann man aufgrund des Logos einem Hersteller zuordnen, andere besitzen bestimmte Merkmale, die sie als Markenprodukt kennzeichnen. Beim Sony VPCW21M2E ist es vor allem das Aussehen, das dieses Netbook als Mitglied der VAIO-Familie zu erkennen gibt. Im matten Deckel ist das der typische glänzende VAIO-Schriftzug eingebettet, aber auch die abgerundeten Ecken enstprechen der Sony-Formensprache.
Der Innenbereich ist farblich vom Weiß der Außenhaut abgesetzt: Die Arbeitsfläche in einem hellen Grünton fasst die matte und silbergraue Tastatur ein, während der Displayrahmen wieder das weiß des Deckels aufgreift. Das Trackpad liegt nicht mittig sondern ist leicht nach links verschoben. An der Vorderkante des Gehäuses liegen zwei kleine Einschübe für Speicherkarten sowie zwei Schiebeschalter, die die Funkverbindungen bzw. das gesamte Netbook an- und ausschalten. Der 6-Zellen-Akku steht nach unten ab und bockt das Gerät ein wenig auf. Das sorgt andererseits für eine angenehme Neigung.
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Eine Besonderheit ist die Materialwahl: Sony weist stolz darauf hin, dass das Chassis dieses Modells zu 80 Prozent aus recyclebarem Plastik besteht. Außerdem kommt bei der Herstellung kein Quecksilber zum Einsatz. Um Verpackungsmaterial zu sparen, fällt dann noch der übliche Karton weg. Stattdessen bekommt der Käufer das Gerät gleich in einer praktischen kleinen Tasche, in der auch Netzteil, Kabel und Gebrauchsanleitung untergebracht sind.
Bedenken, die Materialwahl könne negative Auswirkungen auf die Verarbeitung haben, sind nicht berechtigt. Das VAIO VPW21M2E ist recht gut verarbeitet. Das Chassis ist sehr verwindungssteif und knistert erst bei sehr starker Belastung. Das gefällt für ein Netbook, das mit Batterie nur 1270 Gramm wiegt (Netzteil: 202 g). Die rechte Seite der Handballenauflage gibt allerdings unter punktuellem Druck nach, wodurch das Plastik sehr dünn wirkt. Der Deckel fällt eher weich aus. Zwar zeigt er löblicherweise bei Druck nur im unteren Drittel Spannungsmuster, doch quietscht er, wenn man beiderseits am Rahmen anfasst. Der Widerstand der Displayscharniere fällt im geöffneten Zustand genau richtig aus. Um den Deckel jedoch erst einmal auf zu bekommen, muss man zwei Hände einsezten.
Die Tastatur krankt unter einigen an sich kosmetischen Problemen, die sich aber stark auf die Ergonomie auswirken. Ihre Tasten sind selbst für Netbook-Verhältnisse klein und messen nur 1,4 x 1,2 cm. Da hilft leider auch wenig, dass zwischen ihnen kleine Stege liegen. Dazu kommt, dass die Tasten sehr flach sind und auch nur einen sehr kurzen Hub haben. Das Resultat: Man muss schon mit sehr spitzen Fingern tippen. Der kurze Hub ist auch am harten Tippgefühl Schuld.
Aufgrund der Tastengröße ist das Layout stark zusammengerückt. Die Leertaste wurde verkleinert, und links neben ihr liegt die spitze Klammer. Der Tabulator ist sehr schmal ausgefallen, dafür ist die Ziffer 1 extra breit – warum auch immer. Die F-Tasten sind gleichfalls verkleinert. Auf der rechten Seite wird es dann gewöhnungsbedürftig: Die Pfeiltasten sind nach oben gerückt , und die rechte Shift-Taste ist mit 1 x 1,2 cm geradezu winzig. Außerdem liegt sie an der völlig falschen Stelle, nämlich links von der Pfeil-Oben Taste. Da, wo man Shift eigentlich erwartet, sitzt stattdessen eine zweite Fn-Taste.
Insgesamt mutieren Navigation, Großschreibung und Nutzung der Fn-Belegung zum Glücksspiel, was sehr schnell nervt. Wer die Abstände eines normalen Keyboards gewöhnt ist, wird auch oft genug die ENTF- anstatt der Rückstell-Taste treffen. Klare Aussage: Wer schnell tippen will, sollte entweder Umgewöhnungszeit oder kleine Finger mitbringen. Insgesamt ist das alles ärgerlich, denn die Winz-Tasten scheinen nur der Optik zu dienen. Platz wäre zu beiden Seiten noch genug gewesen, um sie größer auszuführen. Positiv anzumerken ist aber, dass die Tastatur recht leise ist und nicht tickert.
Das Trackpad ist weit weniger auffällig und funktioniert gut. Es reagiert präzise und nicht überempfindlich. Seine Tasten besitzen einen guten Widerstand ohne zu starr zu sein.



mMn ist das eh Einsatzabhängig.
Meckermodus AN
Coltan ist aber immer noch drin, und das Teil kommt aus Mister Fu Man Chus Fabrik.
Es ist ein Anfang. - Bei dieser durchschnittlichen Ausstattung und Leistung aber eine ziemlich teurer Sache.
Und für den Preis macht ein fehlendes Non-Glare auch keine gute Bilanz.
Meckermodus AUS
Hatte mal ein Vaio, war in einen Jahr 3 mal in der Werkstatt.
Eigentlich schade, denn mit meiner Sony Alpha hab ich gar keine Probleme.