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VGA-Einsteiger-Charts 2011: Wo liegt die Untergrenze für Spielbarkeit und Tauglichkeit?

VGA-Einsteiger-Charts 2011: Wo liegt die Untergrenze für Spielbarkeit und Tauglichkeit?
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Noch nie war so viel Grafikleistung so günstig wie heute und selbst kleine und preiswerte Grafikkarten erlauben das Spielen aktueller Titel in mehr oder weniger bescheidenem Rahmen. Doch wo verläuft die Grenze der Sinnhaftigkeit wirklich? Was ist gerade noch sinnvoll und vertretbar und wo endet selbst der niedrigste Mindestanspruch in unerträglichen Ruckelorgien? Wir möchten in diesem Artikel sogar zwei Antworten geben: wo liegt die absolute Schmerzgrenze und ab welchem Level kann man bereits recht kommod spielen? Wir haben die finanzielle Obergrenze für den Einstieg bei ca. 125 Euro angesetzt, so dass auch ältere Karten wie eine in Restbeständen noch erhältliche Geforce GTX 460 und die aktuelle HD 6850 als obere Messlatte mit in den Auswahlrahmen fallen.

Insgesamt 19 Karten mit Referenztakt und Standard-RAM-Ausbau und zwei aktuelle AMD-APUs treten gegeneinander in aktuellen Spielen und Benchmarks an. Ein ebenfalls geplanter Vergleich mit Intels Core i3 2100 scheiterte leider bei 3 Spielen an den nicht funktionierenden Treibern bzw. der fehlenden DirectX11-Fähigkeit. Deshalb haben wir in diesem Test nur die aktuellen AMD-APUs auf ihre Spieletauglichkeit hin testen können und es ist am Ende auch keine Bevorzugung nur eines bestimmten Herstellers, sondern (wieder einmal) die traurige Folge sträflich vernachlässigter Treiber. Schade, aber leider eine ärgerliche Tatsache.

Zwei Dinge bereits vorab: es lohnt sich diesmal, nicht gleich aufs Fazit zu blättern, denn die Wahrheit steckt mittendrin. Und wir erleben am Ende durchaus eine kleine Überraschung, wenn wir Preis-, Leistung und Effizienz in Betracht ziehen. Was man wiederum nur dann nachvollziehen kann, wenn man den Weg bis zur Entscheidungsfindung mit verfolgt.

Alle 42 Kommentare anzeigen.
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  • derwolf92 , 4. Oktober 2011 08:42
    Ich höre schonwieder schreie, dass man ja mit 30fps überhaupt nicht zocken kann...
  • FormatC , 4. Oktober 2011 09:03
    Ich auch ;) 

    Aber:
    Wir wollen ja nicht die CS-Meisterschaften in der Altersklasse der Pickelausdrücker gewinnen.
    Der nächste kommt dann mit 360°-Drehungen und Röhrenmonitoren :D 
  • FX0815@guest , 4. Oktober 2011 09:06
    derwolf92Ich höre schonwieder schreie, dass man ja mit 30fps überhaupt nicht zocken kann...

    ..... genau, wer interessiert sich für Menschen mit einer Sehschwäche :D 

    Wer würde so was im Netz diskutieren, wenn man die Zeit sinnvoller nutzen kann - Mit 60up daddeln :D 

    Mist, 1min. sinnlos vergeudet ^^
  • FormatC , 4. Oktober 2011 09:20
    Klar. Alle schreien 200 fps und sitzen dabei sabbernd an einem 60Hz TFT mit 10ms und 22" bei 1920 x 1080. :D 

    Bei 800x600 brauche ich keine 60fps für einen sauberen eingeblendeten Kopfschuss, die grobschlächtigen Pixelhaufen trifft dann auch ein Blinder. Bis auf bestimmte Drehungen merkt man eh nichts. Da laggen Maus und Monitor viel eher.
  • SpalterG , 4. Oktober 2011 09:22
    derwolf92Ich höre schonwieder schreie, dass man ja mit 30fps überhaupt nicht zocken kann...


    Wie ich am Samstag gesehen habe, kann man sogar Serious Sam 2 mit 20 fps spielen :o . Für den jenigen wären 30 fps der pure Luxus :D 
  • FormatC , 4. Oktober 2011 09:22
    Richtig. Und für Starcraft 2 brauche ich auch keine 60 fps. Crysis 2 macht auch Spaß, weil man eigentlich immer irgendwas trifft ;) 
  • derwolf92 , 4. Oktober 2011 09:26
    Zitat :
    derwolf92Ich höre schonwieder schreie, dass man ja mit 30fps überhaupt nicht zocken kann...


    Wie ich am Samstag gesehen habe, kann man sogar Serious Sam 2 mit 20 fps spielen :o . Für den jenigen wären 30 fps der pure Luxus :D 


    o.O Den hab ich wohl übersehen. :D 
  • SpalterG , 4. Oktober 2011 09:29
    FormatCRichtig. Und für Starcraft 2 brauche ich auch keine 60 fps. Crysis 2 macht auch Spaß, weil man eigentlich immer irgendwas trifft


    Man denke nur an die 30 fps-Grenze bei C&C 3 Tiberium Wars. Läuft wunderbar flüssig.
  • SpalterG , 4. Oktober 2011 09:31
    derwolf92o.O Den hab ich wohl übersehen.


    Er saß gegenüber von dir; schräg rechts. Wie er das nur bei COD4 ertragen konnte. Vielleicht ist die Engine variabler was die benötigte Leistung angeht.
  • 7664stefan , 4. Oktober 2011 09:38
    Danke für diesen Test! :)  Viele der Performer kann man aktuell neu wie gebraucht zu sagenhaft günstigen Preisen ergattern. Z.B. eine GTS250 mit neuem Kühler für 35 Euronen. Es muss also nicht immer die 150 Euro-Kanone sein, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
  • FormatC , 4. Oktober 2011 09:43
    Richtig. Eine GTS 450 bekommt man auch schon für einen Appel ohne Ei.
  • FX0815@guest , 4. Oktober 2011 09:47
    Falsch, eine S3Virge bekommt man schon für ne Pfandflasche und damit lässt es sich wunderbär zocken in 340x280 :D 

    Cooler Artikel samt den Kommentaren, selten so gelacht ^^
  • diem..@guest , 4. Oktober 2011 10:01
    Danke für den Test!

    Schön finde ich, dass ihr ein 300 Watt Netzteil für die Versuche benutzt habt. In diversen anderen Tests wird den Lesern allein durch das Testsystem immer und immer wieder vermittelt, dass man in einem PC mindestens ein 750 Watt Netzteil braucht. Furchtbar!

    "Maximal der Stromverbrauch stellt dem Oldtimer (GTX 460) vielleicht bei der Kaufentscheidung ein Bein, denn man benötigt auch ein stärkeres Netzteil, falls man einen älteren PC preiswert umrüsten möchte."
    Es geht sogar noch schlimmer: Als ich Anfang des Jahres bei einer MSI N460GTX Cyclone (768MB) für 100€ nicht nein sagen konnte stellte ich danach erschrocken fest, dass sie unabhängig von den Detaileinstellungen gnadenlos 3stellige FPS auf meinem 19"er (1280x1024) zaubert.
    Jetzt muss ich wohl zwangsläufig einen größeren Monitor kaufen - und der ist deutlich teurer als ein neues Netztteil. ;-)
  • FormatC , 4. Oktober 2011 10:10
    Das 300 Watt Netzteil hat auch die GTX 460 noch locker geschultert, reicht also vollends aus. Das Huntkey hat ja auch zwei 6 PCIe-Anschlusskabel. Eigentlich wollte ich ja ein neueres LC-Power Netzteil mit 450 Watt nehmen, um zu beweisen, dass selbst diese Teile mittlerweile mitspielen, aber das kleine Huntkey hat so nett und goldig mit den 80+ Zähnchen gelächelt, da konnte ich einfach nicht anders. ;) 

    Nur ein Dragoncombatgamerblingsdingspower mit 750 Watt Aufdruck wäre mit Sicherheit verreckt. :D 
  • dfx , 4. Oktober 2011 10:26
    Ihr habt das ganze jeweils in einem Llano getestet? :) 
    Aber dann nicht als Dual Graphics, wäre ja auch unfair der APU gegenüber. Das ist aber echt eine gute Idee. Auch die Entscheidung zu einem 300 Watt Netzteil ist lobenswert.
  • FormatC , 4. Oktober 2011 10:37
    Wir haben den jeweiligen Leistungsindex einfach mal durch den Preis geteilt. Da liegt die 6770 nun mal nicht vorn, genauso wenig, wie sie in der Summe der Einzeltests vorn liegt. Die 6770 ist lieferbar ab ca. 80 Euro und kostet im Schnitt etwa 85 Euro+. Eine HD 6790 ist nur 10-15 Euro teurer, kloppt das Ding aber sowas von an die Wand... Das ist ja das Schöne an diesem Vergleich, dass man sieht, was wirklich seine Kohle wert ist ;) 

    DualGraphics bringt nichts außer Ärger. Ich habs getestet, das skaliert einfach nur grausam und bringt nur mit der 6450 einigermaßen Fortschritt. Nur liegt es in fast jedem Fall noch außerhalb der Spielbarkeit: Fail.

    Llano deswegen, weil sich Leute mit solchen Karten kaum einen aufgepimpten 2600K ins System ballern. ich sehe täglich im Bekanntenkreis noch Gamer-PCs mit Athlon X2 5400, C3D E6420 und ähnlich alten CPUs. Um hier nicht allzu sehr den Vergleich zu verzerren, ist eine APU als Unterbau genau das Richtige.
  • dfx , 4. Oktober 2011 10:46
    Ja, ich habe den Absatz gerade aus meinem Post entfernt, weil ich da wohl etwas durcheinander gebracht habe.
    Die Probleme mit DualGraphics sind für mich schon fast zu einem Contra-Argument zum Llano mutiert, obwohl ich wahrscheinlich bei der APU bliebe. Aber was meinst du, bei einem Budget von 400 EUR ist doch so ziemlich die Grenze? Ich habe letztens im Forum für 430 EUR einen i3 2100 mit einer HD 6770 empfohlen. Jetzt würde ich wahrscheinlich eine andere Grafikkarte hier raussuchen, aber sollte man denn der Stimmigkeit wegen nicht eher einen Llano mit einer günstigen Grafikkarte nehmen? Wegen diesem nicht funktionierendem DualGraphics-Feature habe ich mich damit bisher zurückgehalten.
    Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu verworren oder zuweit hergeholt, bin noch nicht ganz da.
  • FormatC , 4. Oktober 2011 10:49
    @dfx:
    Llano PLUS Grafikkarte macht eher keinen Sinn, dann kann man auch einen kleinen Phenom II nehmen, die gibts momentan echt günstig. Entweder als APU oder eine "normale" CPU + Karte. Wenn Du die kleineren Karten bis 125 Euro nimmst, ist es auch egal ob Core i3 oder Phenom II, denn es bremst am Ende (fast) immer die Karte :) 

    Llano macht als Sekretärinnen-Beglückungs-Komplettpaket sehr wohl Sinn und reicht auch für Sohnematz zum Einstiegs-Daddeln. Mehr soll das Teil ja auch gar nicht können und ist damit für diesen genau definierten Einsatzbereich bestens gerüstet.

    PS:
    Für 400 Euro bekommt man doch schon ordentliche Hardware. Zieht man die Kosten fürs Netzteil (35), Gehäuse (35), DVD (20), RAM (40) und Festplatte (40) ab, bleiben noch 230 Euro für CPU, Board und Grafikkarte. Nimmst Du eine Karte aus dem 80 Euro-Regal, hast Du immer noch 150 Euro für Board und CPU. Reicht für einen Phenom II X4 + Board locker aus (für einen Core i3 mit Billigst-Brett übrigens auch). In diesem Segment hat AMD immer noch die Hosen an, auch wenn der Core i3 2100 einfach genial ist. Mich würde in dieser Kombi dann nur das extrem billige Board stören.
  • dfx , 4. Oktober 2011 10:59
    Hmm, ok, dann kreide ich die Entscheidung für den Llano als Testsystem ganz vorsichtig an, weil es etwas irreführend sein kann. Aber ich habe schon direkt gelesen, dass es nur um die CPU-Leistung ging und angesichts des Preises macht es dann wohl eher Sinn, wenn jemand wirklich etwas zum Zocken braucht und nicht mehr als 400 EUR ausgeben will, eher altes AM3(+)-Geraffel zu verschrauben oder nur auf die APU des Llano zu setzen. Dabei setzt sich die CPU+Karte Combo aber wohl noch deutlich von der Llano-APU ab.
    Wenn das DualGraphics hielte, was es verspricht, sähe es vermutlich anderst aus.

    #1: Ich dachte nur bisher, dass Llano das Feld von 250 bis 400 EUR so ziemlich für sich vereinnahmt, aber er ist halt doch keine Spielekiste und für Leute mit diesem Anspruch sollte man dann wohl doch den Llano garnicht erst erwähnen, es sei denn es geht nur um gelegentliches Spielen.
    Leider gibt es beim Llano auch keine Boards im ITX Format. Es ist nicht einfach kompakte µATX Gehäuse zu finden, die sich zum HTPC eignen, aber damit entfern ich mich schon leicht wieder vom Thema.
  • FormatC , 4. Oktober 2011 11:06
    Wenn ich schon Llano-Grafik mit Einzelkarten vergleichen will, müssen auch alle Tests auf dem selben Unterbau laufen. Zumal es ja viele User gibt, die noch CPUs unterhalb der Phenom II Generation nutzen. Ich fand die Wahl eigentlich ganz interessant, zumal es auch belegt, dass kleinere Karten mit kleineren CPUs recht glücklich sein können :) 

    Das Problem bei der Kombi von APU-Grafik + Extra-Karte liegt an/in den Crossfire-Profilen. Mafia II lief gar nicht, Crysis 2 profitierte kaum und auch Starcraft 2 kann nicht viel damit anfangen. 3DMark11 und AvP skalierten mit reichlich 50% noch ganz gut, aber selbst Dirt 3 neigt zu elenden Microrucklern, wenn es denn mal lief. Ein Dreifach-CF mit 2 Einzelkarten und der APU habe ich nicht hinbekommen.

    Edit:
    Übrigens sitze ich gerade an einem mehrteiligen Praxis-Artikel, wo ich eine AMD-APU 3800 (also die 65 Watt Variante mit Turbocore) möglichst klein und silent verpacke und trotzdem Gaming-Feeling erreiche. Hier gliedern wir auch wieder einzelne Leistungsstufen vom HTPC bis zum Gamer-PC. Unser Ziel ist es, möglichst viel Leistung auf möglichst wenig Raum mit möglichst wenig Geräusch ansehnlich zu verpacken. Auch hier habe ich bewusst auf den i3 2100 verzichtet, denn mATX-Intel-Boards, die sauberes Crossfire/SLI bieten, sind deutlich teurer.
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