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Tom's Timeline: Die Woche vor 5 und 10 Jahren: Firewire-Platten, Radeon HD 2900 XT und Cheater

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Vor 10 Jahren bot DDR-Speicher Rambus die Stirn und Firewire war der schnelle Standard für externe Laufwerke. Vor fünf Jahren startete die Radeon HD 2900 XT, noch von ATI, und das Thema Cheating beschäftigte uns.


Vor 5 Jahren

Die Radeon HD 2900 XT alias R600, damals noch unter dem Markennamen ATI erschienen, beschäftigte uns in dieser Woche vor fünf Jahren gleich doppelt. Zum einen unterzogen wir die neue Karte wie üblich einem rigorosen Test und ordneten sie in den Disziplinen Lautstärke, Leistungsaufnahme und natürlich Performance im Gesamtbild der verfügbaren Konkurrenten ein. Das Fazit unseres Tests ATI Radeon HD 2900 XT: R600-Motor startet, was passiert? fiel gemischt aus:

Fazit zum R600: Schnell, laut und hungrig

AMDs Radeon HD 2900 XTAMDs Radeon HD 2900 XTNach dem Test von zwei R600-Karten kommen wir zu folgendem Schluss: Der Lüfter ist im 3D-Betrieb zu laut, Konkurrent Nvidia hat es doch schon bewiesen, das es viel leiser geht. Die maximale Leistungsaufnahme von 215 Watt (Werksangabe ATI) wird heftige Diskussionen auslösen. (...) An den Funktionen und der 3D-Leistung vom Radeon HD 2900XT kann man allerdings nichts aussetzen. Aktuelle Spiele unter DirectX 9 laufen sehr gut, Shader-Monster wie Oblivion kann man flüssig spielen. Der neue Radeon kann die alte 1000er-Reihe mühelos ersetzen, bietet DirectX 10, Shader 4.0 und neue Kantenglättungsmethoden bis 24fach mit Edge Detect.

Andererseits musste sich ATI aber auch die Frage gefallen, ob es sich bei der neuen R600 um einen klassischen Paperlaunch handelte, um Hauptgegner Nvidia etwas entgegenzusetzen. Genau dieser Frage gingen wir in der Kolumne: R600 - Mangelware oder Papiertiger? nach. Im Rahmen einer telefonischen Nachfrage beim Hersteller kam es dann zu einer klassischen Lehrstunde in Sachen PR-Arbeit. Einfach lesen und genießen.

Außerdem ärgerten wir uns noch über Schummler, die man nicht nur im echten Leben findet. Auch in Spielen verschaffen sich manche Zeitgenossen einen unfairen Vorteil. Welche Gründe es gibt und welcher Methoden sie sich bedienen haben wir damals im Artikel Cheaten: Falsches Spiel betrachtet. Und auch der audiophilen Welt schenkten wir anlässlich der in München stattfindenden Messe High-End 2007 unsere Aufmerksamkeit. Unsere Eindrücke haben wir im Beitrag HighEnd 2007: Suche nach musikalischer Wahrheit gesammelt. 

Vor 10 Jahren

Heute kann man über 120 GB nur lachen, doch vor 10 Jahren war das riesig - zumal für eine externe Platte. Damals spielte FireWire außerdem noch eine relevante Rolle, und mit eben dieser Schnittstelle war das getestete Laufwerk mit dem Namen Western Digital FireWire 120 GB ausgestattet. In Mobiler Speicherriese: FireWire-Festplatte von Western Digital nahmen wir die FireWire-HDD genau unter die Lupe. Das Fazit:

WD FireWire 120 GBWD FireWire 120 GB400 Euro sind sicherlich kein Schnäppchen, für die gebotene Kapazität jedoch angemessen. Würde man versuchen, 120 GB auf MO-Medien oder andere Wechselplattenlaufwerke zu verteilen, so käme man deutlich teurer davon. Auch die DVD steht noch nicht zur Diskussion, da entsprechende Brenner noch immer sehr teuer sind. (...) Die 120-GB-Festplatte ist derzeit eine der schnellsten und wird vom FireWire-Interface etwas ausgebremst - was jedoch in Anbetracht der Leistung von über 25 MB/s kein substanzieller Nachteil ist. Vom theoretischen Maximum (400 MBit/s entsprechen ca. 33 MB/s) bleibt das Laufwerk noch ein Stück weit weg - erfahrungsgemäß ist dies aber bereits eine sehr ordentliche Ausbeute.

Im Artikel Volle Breitseite: VIA P4X333 für P4 mit DDR333 kam es zum Showdown zwischen der Anfangs von Intel favorisierten Speichertechnik RDRAM vom Rambus und dem preiswerteren DDR-Speicher. VIA brachte mit dem P4X333 nämlich einen DDR-fähigen Chipsatz für den Pentium 4 heraus und dürfte damit für das Aus von RDRAM auf dem Desktop mitverantwortlich sein. Wir resümierten:

VIAs P4X333 bot Intel die StirnVIAs P4X333 bot Intel die StirnVIA hat gut gearbeitet. Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen, um die Benchmark-Ergebnisse zu interpretieren anstatt sie lediglich zur Kenntnis zu nehmen, stellen Sie fest, dass der VIA-Chipsatz nur geringfügig hinter der schnellsten Speicher-/Chipsatz-Kombination liegt! Zweikanal PC1066-RDRAM ist mit seinen 4,2 GB/s sehr leistungsfähig; im Gegensatz dazu erscheinen die 2,7 GB/s des DDR333-Speichers geradezu harmlos - dennoch arbeitet der P4X333 mit hoher Performance. (...) Derzeit bietet der P4X333 eine hohe Performance, brandaktuelle Features und einen hohen Investitionsschutz - sofern man im Hardwarebereich überhaupt solche Aussagen teffen kann. Der Pentium 4 wie er heute im Handel ist wird zumindest noch viele Monate erhältlich sein (bei gesteigerten Taktraten). Es ist nun Sache der Motherboard-Hersteller, den P4X333 einzusetzen. Dank der Pin-Kompatibilität sollte dies keinen besonderen Aufwand bedeuten.

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