Steam soll "in wenigen Monaten" für Linux verfügbar sein

Wir wären nicht überrascht, wenn viele Linux-User nach Jahren des Wartens jede Hoffnung aufgegeben hätten, dass es irgendwann einmal ein natives Stream für Linux geben würde. Aber jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen, denn laut den letzten Gerüchten scheint Valve intensiv an Steam für Linux zu arbeiten.

Michael Larabel, Gründer der Linux-Webseite Phoronix, berichtet, dass der Steam-Client und die Source-Engine auf Linux portiert werden und "innerhalb weniger Monate" zur Verfügung stehen werden. Larabel wurde nach eigener Aussage bei einem kürzlichen Besuch in den Büros des Unternehmens in Valves Linux-Bemühungen eingeweiht. Ein Foto, dass Left 4 Dead 2 nativ auf Linux zeigt, soll der Beweis des Ganzen sein.

 

"Keine Wine-Bibliothek oder sonst was für 'gefakten' Support", schreibt Larabel. "Das ist auf einer Ubuntu-11.10-Installation mit AMDs Catalyst-Linux-Treiber."

Also was dauert dann noch so lange? Laut Larabel arbeitet Valve schon seit einer ganzen Weil an der Linux-Unterstützung, aber bis Gabe Newell sich in das Projekt einklinkte, geschah alles wohl ziemlich unstrukturiert.

"Zum Teil ist Valves flache Management-Struktur daran schuld", so Larabel. "Entwickler arbeiten schon seit längerem an der Linux-Unterstützung, aber Gabe Newell ist erst seit Kurzem persönlich in der Arbeit am Linux-Client involviert. In der Tat ist momentan sein Schreibtisch das aktuelle Valve-Linux-Entwicklungs-Camp!"

Nach Larabels Aussage möchte Valve sein aktuelles team von Linux-Entwicklern erweitern. Valve hat anscheinen schon ein Person übernommen, die Larabel empfohlen hat – und der Bedarf ist damit wohl noch lange nicht gedeckt.

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32 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Steam soll verschwinden
    -2
  • Der DRM-Wahnsinn geht weiter
    2
  • wen interessiert denn Steam für Linux? Benutzt halt ein ordentliches OS...loser
    -7