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Eiszeit: Pentium 4 mit 800 MHz FSB durch Kühlung von Vapochill

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Was Intel erst zur CeBIT an die Öffentlichkeit lassen wird, haben wir bereits für Sie getestet. Stellen Sie sich einen Pentium 4 vor, dessen Front Side Bus mit 800 MHz getaktet wird - üblich sind bis dato 533 oder 400 MHz. Gleichzeitig wird die Prozessorfamilie um neue Versionen mit 3,2 und 3,4 GHz bereichert - fertig ist der neue Leistungsmix, der dem Athlon XP Respekt einflößen soll.

Als Basis für die zukünftige High-Power-Plattform dient der inzwischen schon bekannte Chipsatz E7205 alias "Granite Bay", dessen Dual-DDR-Speicherinterface schon mit DDR266 ordentliche Performance bietet. Für den Canterwood-Chipsatz wird dieses Interface noch einmal überarbeitet und für den Einsatz mit DDR400-Speicher validiert.

Pessimisten hatten den schnellsten DDR-Typ bereits abgeschrieben, da er in Athlon-Systemen mit VIA KT400- oder nVIDIA nForce2-Chipsatz nur wenig oder keine Mehrleistung gegenüber DDR333 bietet. Während ein Athlon XP mit 333 MHz asynchron mit DDR400-Speicher arbeitet, kann ein Pentium 4 mit dem Canterwood-Chipsatz und 800 MHz FSB pseudo-synchron ans Werk gehen. Die entfallende Taktsynchronisation zahlte sich schon in der Vergangenheit bei vielen Chipsätzen durch höhere Performance aus.

Was genau kann man also von Canterwood erwarten? Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, bedienten wir uns eines Granite-Bay-Motherboards (Asus P4G8X), eines aktuellen Pentium-4-Prozessors sowie eines der außergewöhnlichsten Kühlsysteme am Markt, dem VapoChill von AseTek .

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