Test VelociRaptor: Schnellste Desktop-Platte

Kleines Festplatten-Einmaleins

Eine Festplatte besteht aus einer oder mehreren sich drehenden Platten (Englisch „platter“), auf denen digitale Informationen in konzentrischen Linien (Spuren) gespeichert werden. Am besten stellen Sie sich das anhand alter Schallplatten oder CDs vor: Während bei Schallplatten die Rillen auf der Oberfläche mit einer feinen Nadel abgetastet wurden, wird das bei der CD oder DVD mit optischer Technologie (Laser) erledigt; bei Festplatten unterscheidet man durch Magnetismus zwischen 0 und 1. Daten werden durch die Magnetisierung mikroskopisch kleiner Abschnitte einer Spur gespeichert. So entsteht ein Muster von magnetisierten und nicht-magnetisierten Bereichen entlang einer jeweiligen Spur, die wiederum die gespeicherte Information darstellt.

Daten werden durch Feststellung der magnetischen Polarisierung gelesen oder anhand der Magnetisierung einzelner Bereiche geschrieben, wodurch Bits erstellt bzw. gelöscht werden. Die Einheiten, die beim Lesen und Schreiben der jeweiligen Bereiche zum Zug kommen, nennt man Köpfe (Heads). Diese befinden sich sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite einer Platte, da Daten normalerweise auf beiden Seiten gespeichert werden. Bewegliche Arme – ähnlich des Tonarms beim Plattenspieler, nur in mehreren Ebenen als „Kamm“ angeordnet – positionieren die Köpfe über der gewünschten Spur. Da die Köpfe auf einem mikroskopisch kleinen Luftkissen schweben und sich nach Verlassen der sicheren Parkposition extrem nah an der Oberfläche befinden, sind alle Festplatten äußerst empfindlich. Vermeiden Sie deshalb unbedingt Erschütterungen oder unnötige Bewegungen der gerade verwendeten Festplatten. Die häufigste Ursache für einen Festplattendefekt ist der so genannten Head Crash, bei dem die Köpfe die Oberfläche berühren.

Die Speicherkapazität aktueller Festplatten lässt sich entweder durch eine verbesserte Aufzeichnungstechnologie zur Steigerung der Datendichte oder eine größere Anzahl von Speicherscheiben erhöhen– letzteres immerhin solange diese in den Formfaktor des Laufwerks passen. Was die Datendichte angeht sprechen Hersteller entweder von Bits pro Quadrat-Zoll oder sie geben an, wie viele Gigabyte Sie pro Platter speichern können. Letzteres hängt allerdings vom Durchmesser der Platter ab, während Bits pro Quadrat-Zoll ein eindeutiger Wert ist.

Auf den Plattendurchmesser sollten sie achten: Je größer die Platter, desto mehr Daten kann man darauf speichern. Allerdings führen größere Platten zu mehr Kopf-Bewegung aufgrund der größeren Aktionsradien; das wirkt sich wiederum negativ auf Zugriffszeiten aus. Zudem erzeugen größere Platten mehr Lärm und verursachen mehr Reibung, wodurch mehr Abwärme entsteht. Genau deshalb gibt es heute auch keine Festplatten im 5,25“-Format mehr: Zu langsam waren die Zugriffszeiten, während Kapazitäten auch bei kleinerer Formfaktoren bedeutend gesteigert werden konnten.

Auch die Aufzeichnungstechnologie hat schon einige Generationen hinter sich. Die neueste Version nennt sich Senkrechtzeichnung oder Perpendicular Magnetic Recording, auch PMR genannt. Durch die senkrechte Ausrichtung magnetisierbarer Partikel können Hersteller die Bits näher zusammenführen, wohingegen die altmodische längslaufende Methode der Datenaufzeichnung (Longitudinal Recording) durch den so genannten superparamagentischen Effekt begrenzt ist. Dabei geht es um magnetische Elemente, die sich gegenseitig beeinflussen; das kann zu unerwünschten Veränderungen Ihrer gespeicherter Daten führen.

Perpendicular Recording wird auch zukünftig Bestand haben, allerdings durch vordefinierte Strukturen in der Oberflöche des Aufnahmemediums weiter verbessert werden (Patterned Media). Das trägt wiederum zur Steigerung der Datendichte bei. Als zweite Möglichkeit dient die wärmegestützte Aufnahme (Heat Assisted Recording), die anhand wärmeerzeugender Technologie (z.B. Laser) magnetisierbare Bereiche „entriegelt“, bevor diese tatsächlich verändert werden können. Beides ist notwendig, um den gewünschten Magnetismus bei zunehmender Datendichte aufrecht erhalten zu können. Festplatten-Hersteller sind zuversichtlich, nach den Grundsätzen klassischer Festplatten in den nächsten Jahren auch hohe zweistellige Terabyte-Kapazitäten herstellen zu können.

Jede Festplatte dreht sich mit einer Nenndrehzahl (spindle speed), die bei 3.600, 4.200, 5.400, 7.200, 10.000 oder 15.000 U/Min liegen kann. Dabei wird Ihnen nicht entgehen, dass sich schnelle Festplatten für den Workstation- und Server-Bereich mit 10.000 oder 15.000 U/Min drehen, Festplatten für Power-User und den Desktopeinsatz mit 5.400 bis zu 10.000 U/Min zu haben sind und für Notebook-Festplatten zwischen 4.200 und 7.200 U/Min auf dem Datenblatt stehen. Kleine 1,8“-Festplatten arbeiten bei 3.600 bis 4.200 U/Min. Noch kleinere Laufwerke wie die 1“-Modelle von Hitachi oder Seagate kommen auf 3.600 U/Min.

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46 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Numrollen
    Test: Viel Blah blah um eine Platte die zwar gut aber nicht vergleichbar mit dem Release der ersten Raptor war. Schade, hatte mehr erhoft.
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  • Diesel_im_Blut
    Ich finde die Leistung der neuen Raptor schon beachtlich. Was mich allerdings noch mehr verwundert, dass dies jetzt mit einer 2,5 Zoll Platte geschieht. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, wo es hieß, dass 2,5 Zoll Platten nicht an die Leistungen der 3,5 Zoll Platten heran kommen.

    Aber es hat schon seinen Vorteil. Die Ice Box gefällt mir sehr gut. Ich habe eine ältere Raptor, aber ohne aktive Kühlung mag ich sie nicht beteiben. Bei der neuen wäre dies wohl eher machbar, ich würde es aber dennoch sein lassen.

    Leider ist mir persönlich der Preis etwas zu teuer....
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  • TITAN
    Hätte WD diese neuen Technik in eine 3,5 Zoll Variante gesteckt, so würde diese noch mal um einiges performanter sein als diese 2,5 Zoll Version. Für Laptops ist dies nun natürlich die 1. Wahl, außer man hat genug Geld sich eine ordentliche SSD zu leisten ;-)
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  • HeiDeF
    1. erhofft schreibt man mit 2 f 2. passt die velociraptor nicht in notebooks.....
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  • FiedlerEDVS
    2,5 Zoll? Alles schön und gut.

    Aber was ist mit Zuverlässigkeit? 2,5 Notebookfestplatten gehen ungefähr dreimal häufiger kaputt und halten wesentlich weniger lang aufgrund der viel filigraneren Mechanik. Und diese wird mit steigender Geschwindigkeit natürlich auch mehr belastet und verschleißt schneller.

    Also was mich brennend interessieren würde ist: wie sieht es mit der Datensicherheit und Betriebsdauer bei dieser neuen WD Velociraptor aus?

    Denn Geschwindigkeit ist bei Festplatten längst nicht alles, nicht einmal das Wichtigste. Sondern Zuverlässigkeit!
    Das lernen meine Kunden auch immer erst dann, wenn die aktuelle Festplatte (bevorzugt im Notebook) plötzlich ihren Geist aufgibt mit allen wichtigen (und natürlich nicht gesicherten) Daten drauf.

    Also, welche entscheidenden Fortschritte hat Western Digital in diesem Bereich bei 2,5 Zoll Platten gemacht?
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  • derGhostrider
    @FiedlerEDVS:
    Die MTBF ist von 1,2Mio Stunden auf 1,4Mio Stunden gewachsen. die aktuellsten Serverfestplatten mit 15k sind auch 2,5" Platten.

    Artikel nicht gelesen?

    ----------------
    Auch nochmal für die anderen:
    DAS IST KEINE NOTEBOOKFESTPLATTE!
    Also auch nicht damit vergleichen bzw verwechseln.


    ----------------

    @Autor:
    Seite 2:
    "puperparamagentischen"
    Ich biete ein S..
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  • gR3iF
    Die Platte ist doch klasse.... Mal eine Alternative zu 3,5 zoll Systemdisks für jeden Gamer Pc, da man die 7ms Zugriffszeit gerade beim Laden von anwendungen bemerken wird. Für Notebooks eher nicht so gut, da man die Garantie verliert wenn man die Platte aus dem Rahmen nimmt.
    Allerdings auch im Notebook wäre die Platte mit 300gb und der Geschwindigkeit super. Bleibt nur die Frage was sie an Strom frisst.
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  • bwolf
    Die Leute können und wollen die Artikel und die Kommentare wohl einfach nicht lesen oO
    Die Platte passt nicht in Notebooks, und wenn sie es tun würde, würde sie wohl ziemlich schnell verrecken.

    Mich würde der Preis für die kleineren Versionen interessieren 250e für ne HDD sind mir auch etwas viel, zumal als Systemplatte auch ne kleinere Version taugen würde ;)
    Gibts da schon Infos?
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  • spartaner
    @TOMSHARDWARE: Hey, die Seiten 2, 3 und 4 sind überflüssiges Blah. Wer hier liest, weiß, was SAS, Platter und Perpendicular Recording sind.

    @WD: Also sorry. Diese Festplatte geht sowas von direkt am Kundenwunsch vorbei, das gibts gar nicht. Die Absicht, SAS-Serverplatten mit einem SATA-Interface auszustatten, in ein 3,5" Case zu packen und dann für Desktops zu verticken, mag eine ganz gute Idee sein, wenn man zuviele SAS-Platten produziert hat.

    Aber für "um die 300 Euro" (laut Golem)??? Geht's eigentlich noch???

    Wenn ich die Benchmarks hier richtig verstehe, dann ist die Platte alles in Allem im Average grade mal ca. 10% schneller als die Samsung F1 mit 1TB. Die allerdings kostet dafür auch nur um die 125 Euro (Mix, Yakoon, Digitalo, Alternate).

    Egal ob man jetzt den Platz braucht oder nicht...man müsste schon sehr doof sein, sich für 600 Euro zwei der WDs zu holen, wenn man für weniger als 500 Euro vier Stück der Samsungs bekommen kann (die zu viert im RAID-5 Verbund GARANTIERT auch noch schneller sind als zwei WDs im RAID-0).

    Nichtmal wegen des Stromverbrauchs dürfte sich das lohnen. Also wenn Ihr mich fragt (aber mich fragt ja keiner) ist das Humbug, der höchstens dann interessant wäre, wenn die WD im gleichen Preissegment läge wie eine normale 320er oder 400er Platte.
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  • spartaner
    -OT-

    @TOMSHARDWARE:

    Ich würde double Posts wie dieses hier in Zukunft sehr gerne vermeiden. Warum werden denn die Posts nicht sofort nach dem Absenden auch angezeigt?

    Und wenn schon OT: Warum funktioniert die Kommentar-Funktion in IE6 (Text über Text) und FF3b (Klick auf "Weiter" springt nach dem Login immer nur nach oben auf der aktuellen Seite, nicht auf die nächste Seite) so gut wie gar nicht?

    Fixt das bitte mal, das ist echt nervig.
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  • Ragamuffin
    Du kannst die Doppelposts doch ganz einfach vermeiden indem du nicht doppelt auf den Button klickst.
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  • Anonymous
    @ Lustiger aka Ragamuffin

    Kannst du lesen: "Warum werden denn die Posts nicht sofort nach dem Absenden auch angezeigt?" Ist mir auch passiert und da musste ich auch nochmal auf den Button klicken. Bzw. sind auch mal Posts (trotz mehrmaligem absenden) gar nicht erschienen! Also irgendwas hat´s da wirklich.
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  • jillus
    cd's deren daten in konzentrischen kreisen angeordnet sind? sicher kein gutes beispiel!
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  • spartaner
    @Ragamuffin:

    ...abgesehen davon wars gar kein "echtes 1:1" double posting. Denn nach dem ersten Klick war mein Txt weg, wurde dann geschlagene 5 Minuten lang nicht angezeigt, woraufhin ich ihn nochmal schreiben musste. Wer ihn gelesen hätte, hätte das vielleicht bemerkt.

    Richtig funktionieren tut der Kram hier nur im IE7, wobei's die Verzögerungen vor dem Erscheinen neuer Postings auch bei dem gibt.
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  • Ragamuffin
    Ich nutzte FF2 und hab derlei Probleme noch nie gehabt. Von daher meine Vermutung eines Doppelklicks.
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  • derGhostrider
    @Spartaner:
    Du vergißt die Zugriffszeit in Deinem Beitrag.

    Zudem war die Raptor damals ähnlich teuer. Für meine 74GB Raptor habe ich damals stolze 240Euro gezahlt.
    Die gesamte Technik im inneren der Platte ist hochwertiger als bei 0-8-15 Desktopfestplatten und im Gegensatz zur Samsung ist die Festplatte schnell. Die maximale Datentransferrate kannst Du eh vergessen, da sie bei normaler Nutzung (fast) nie erreicht wird. Sequentielle Lese- und Schreiboperationen sind nur begrenzt üblich. Hingegen sind "random read" und sogar ein wechsel aus random read und write üblich.

    Teste das bei der Samsung und vergleiche es mit einer beliebigen Raptor und Du wirst merken, daß die Samsung sehr weit zurückfällt.

    Das ist eben der Unterschied zwischen Benchmark und Realität. Gerade wenn hunderte oder tausende kleiner Dateien angefasst werden, ist der Unterschied spürbar.

    Für die meisten Benchmarks hilft hingegen ein RAID-0. Wenn es nur um lese-Transferraten geht, dann auch noch ein RAID-5. Um bei RAID-5 einen vernünftigen Schreibdurchsatz hinzubekommen, mußt Du schon einen 3Ware Hardware-RAID-Controller für einige hundert Euro kaufen.

    Deine 100%ige Garantie ist für'n Allerwertesten. Wie gesagt: Bei der Zugriffszeit sieht die Samsung kein Land und bricht ein.

    ---------------

    @Raga:
    Ich habe zwar auch den Feuerfuchs, hatte das Problem aber auch schon.

    Zumindest könnte man sich dann ganz oben auf der Seite mit der Maus auf "FOREN" begeben und den doppelten Beistrag selbst löschen.
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  • Anonymous
    Wilkommen in der rosa Plüschwelt von AJAX und seinen Barrieren für vernünftiges Webdesign. Es muss sich halt jedes noch so poplige bisschen Webseite momentan anfühlen als wäre es eine Intranetanwendung, auch wenn das 200KB JavascriptSourcen zwingend erforderlich macht um einen Dreizeiler äußerst umständlich bei höchster inkompatibilität loszuwerden...
    Es kapieren aber leider sehr viele einfach nicht. ASP/PHP und (x)html reicht um jedes Portal interaktiv und anschaulich zu gestalten, abgesehen davon: Am ende kommt es ehh auf den Inhalt an und da versagen die meisten, AJAX hin, IE7 her...

    Grüße
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  • Morado
    Western Digital, ja gerne! Aber da nehm ich doch lieber ne 6400AAKS für 90€ ... mehr Performance am Heim PC ... wer braucht das?

    Solche High-End Teile lohnen sich nur im Server oder stark beanspruchtem Workstation Bereich. Wer meint er muss sowas daheim haben soll sichs kaufen, und dann mal schauen ob er nen esoterischen Benchmark findet bei dem er dann nen Vorteil hat, der sich im alltag bemerkbar macht.
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  • derGhostrider
    @Morado:

    Die Festplatte ist das mit abstand langsamste Teil im PC. Jede Verbesserung im Datendurchsatz und bei der Zugriffszeit bringt einen großen zeitlichen Vorteil beim Start von Anwendungen, beim Swappen, beim Systemstart, beim Laden oder Speichern von Dokumenten, Bildern, sonstigen Daten, die bearbeitet werden sollen oder bearbeitet wurden.

    "Wer braucht das" -> Die richtige Frage wäre eigentlich: Warum erst jetzt?

    Die Leistungen von CPUs, Grafikkarten und RAM sind im Vergleich zu Festplatten um ein vielfaches schneller gewachsen als die der Festplatten. Festplatten sind in der Zeit, in der die Kapazität von 100GB auf 1TB gewachsen ist (1000% bzw Faktor 10!) nur um ca 50%, also Faktor 1,5, schneller geworden und das auch nur in der Sequentiellen Datentransferrate und nicht in der Zugriffszeit. Die ist seit mindestens 7 Jahren stabil, was 7200rpm Festplatten angeht. Zum größten Teil konstruktionsbedingt.
    Ich habe Desktopfestplatten mit 3600, 4200, 5400, 7200 und 10k U/min erlebt. Seitdem man auf 7200rpm gekommen ist, tut sich eigentlich nichts mehr und die Datenrate steigt auch im wesentlichen nur noch durch höhere Datendichten.

    Es wird daher allerhöchste zeit, daß die SSDs im Preis fallen. Eine SSD mit 0,1ms Zugriffszeit und mindestens 100MB Transferrate im Lesen UND Schreiben wäre JEDER zur Zeit verfügbaren Festplatte weit vorraus und deutlich spürbar schneller. Ganz zu schweigen von den anderen Vorteilen (keine beweglichen Teile, kein Lärm, geringere Abwärme, Stoßunempfindlich, etc)

    Mit dieser Argumentation "wer braucht das"? Könnten wir uns auch gleich in die Steinzeit zurückbegeben. Warmwasser? Häuser? Autos? Strom? Wer braucht sowas? Früher hat die Menschheit auch überlebt.
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  • daimonion81
    Was man hier so ließt...

    Man kommt nicht auf mehr Speicherplatz bei gleicher Performance, wenn man ein 3,5 Zoll Gehäuse verwendet. Platter entsprechender Größe bekommt man nicht auf 10.000 U/min (Flattern im Randbereich).
    Warum stellen wohl alle Hersteller auf 2,5 Zoll um? Weil die Platter vorher schon annähernd so groß (klein) waren - und für die Zugriffszeiten ists nochmal gut.

    (Bei der Raptor-X konnte man das sogar sehen)

    Außerdem passt die VelociRaptor nicht in ein Notebook, weil sie zu hoch ist. Dünnblechgehäuse würden hier allerdings auch keinen Sinn machen.
    Die Steifigkeitserhöhung durch 2,5" (wie es im Artikel steht) wird sonst auch nicht erreicht.

    Cheers!
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