Neue Verbraucherschutzportale gestartet
Die beiden neuen Online-Präsenzen sollen für mehr Sicherheit beim Umgang mit PC, Internet und Rechten im Web sorgen. Vorgestellt wurden sie von der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner.
Mit »Surfer haben Rechte« und »Verbraucher sicher online« sind zwei Portale an den Start gegangen, die den Verbraucher über Online-Sicherheit und seine Rechte im Internet aufklären sollen. Was ist bei einer Banküberweisung im Internet zu beachten? Wann verstößt man bei Tauschbörsen gegen Urheberrechte? Auf diese und ähnliche Fragen geben die neuen Angebote Anwort. Sie informieren Nutzer umfassend über Rechtsthemen wie Urheberrecht, Datenschutz oder Vertragsrecht und was sie im Onlinealltag bedeuten.
Praxisnah will »Surfer haben Rechte« darüber Auskunft geben, was bei konkreten Angeboten zu beachten ist. Checklisten sollen dabei helfen, die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten. Eher technische Tipps zur Internetnutzung gibt »Verbraucher sicher online« der Technischen Universität Berlin. Erläutert wird beispielsweise, wie man ein E-Mail-Programm einrichtet und vom Computer aus Bankgeschäfte erledigt.
Vorgestellt wurden die Portale von der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner, die die Online-Präsenzen für dringend erforderlich hält, zumal inzwischen – nach Zahlen des Verbraucherministeriums - 70 Prozent der Bürger online sind. »Das Internet eröffnet unzählige Möglichkeiten, die von immer mehr Menschen genutzt werden. Die Nutzer sind sich dabei oft der Gefahren nicht bewusst - oder sie kennen die Gefahren, wissen aber nicht, wie sie sich schützen sollen«, sagte Aigner.
»Surfer haben Rechte« wird vom Projekt »Verbraucherrechte in der digitalen Welt« der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verantwortet und vom Bundesverbraucherministerium gefördert. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Ende 2010. Auf dem Laufenden halten will es die Internetnutzer auch über den Fortgang der Abmahnungen, die im Juli 2009 vom Projekt an fünf Betreiber sozialer Netzwerke verschickt wurden. Das Projekt hatte Facebook, MySpace, Lokalisten, Wer-kennt-wen und Xing abgemahnt. Die Anbieter sollten sicherstellen, dass Daten nur verwendet werden, wenn die Nutzer auch einwilligen. Facebook hatte die Kritik zurückgewiesen, Xing Sofortmaßnahmen angekündigt.
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Was hier bei diesen Seiten schon einmal überhaupt ein Widerspruch in sich darstellt, ist eine Förderung durch das/ein Ministerium selbst. Mit dem was die Politik da eigentlich für Entscheidungen trifft grenzt eine solche Förderung an Volksverarsche.
Außerdem: Wenn ich mich in meiner direkten Umgebung umschaue, so sind MS und dessen oller IE immer noch Stand der Dinge. Ob jene solche Inhalte wahrnehmen, sich dafür interessieren oder überhaupt registieren bezweifel ich doch seher stark.