Leistungsaufnahme: Was Core 2 wirklich leistet

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19 Kommentare
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  • Diesel_im_Blut
    Schöner Test. Ist mal interessant sowas zu lesen. Wie sich die Energieersparnis bei einem Hersteller so entwickelt. Hätte aber nicht gedacht das der Quad Core mehr braucht als der Dual. Das liegt wohl daran das er den Test nicht schneller als der Dual Core abschließt. Durch die 4 Kerne braucht er nun mal mehr Strom, was sich im schlechteren Ergebnis wiederfindet.

    Was allerdings noch interessant gewesen wäre, wenn man einen kleinen Core 2 Duo mit in den Test genommen hätte. Beispielsweise den 6550 und einen der 4400. Wie die beiden sich vom Stromverbrauch gegen anderen geschlagen hätten. Ob hier die schnelleren mit 3GHz unterm Strich günstiger liegen würden, oder in etwas gleich auf.

    Was noch zu wünschen ist, das ein identischer Test auch mit AMD CPU´s gemacht wird. Das wäre nur fair und auch mal interessant wie sich die Leistungsaufnahme bei AMD entwickelt.
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  • Diesel_im_Blut
    Schöner Test. Ist mal interessant sowas zu lesen. Wie sich die Energieersparnis bei einem Hersteller so entwickelt. Hätte aber nicht gedacht das der Quad Core mehr braucht als der Dual. Das liegt wohl daran das er den Test nicht schneller als der Dual Core abschließt. Durch die 4 Kerne braucht er nun mal mehr Strom, was sich im schlechteren Ergebnis wiederfindet.

    Was allerdings noch interessant gewesen wäre, wenn man einen kleinen Core 2 Duo mit in den Test genommen hätte. Beispielsweise den 6550 und einen der 4400. Wie die beiden sich vom Stromverbrauch gegen anderen geschlagen hätten. Ob hier die schnelleren mit 3GHz unterm Strich günstiger liegen würden, oder in etwas gleich auf.

    Was noch zu wünschen ist, das ein identischer Test auch mit AMD CPU´s gemacht wird. Das wäre nur fair und auch mal interessant wie sich die Leistungsaufnahme bei AMD entwickelt.
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  • @hundet
    Wer Strom sparen will sollte sich auch eine Energiesparlampe für den Kühlschrank kaufen. Ich brauch Rechenleistung dafür scheiss ich auf 50 cent pro Tag !
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  • kiu77
    Wenn die Performanz/W vervierfacht wird, dann kann dabei nicht die halbe Wattstundenmenge für den Benchtest rauskommen, dann muss es ein Viertel sein. Was also stimmt jetzt?
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  • derplejade
    Der gleiche Test würde mich mal unter Verwendung von AMD-Prozessoren interessieren. Ist solch einer auch geplant?
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  • momo2k
    @@hundet: Verrecke bitte im Dunst der Abgase, die dein PC mehr verbraucht.
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  • snooze
    @kiu: Performanz?! - Eine Form von Denglisch??
    Mit deiner Aussage hast du allerdings Recht!

    @THG:
    "Zum anderen nehmen Core 2-Prozessoren in allen Systemzuständen trotz mehr Performance weniger Leistung auf. Die Tests waren infolgedessen schneller fertig"
    Achso. Weil sie weniger Leistung aufnehmen sind sie schneller...
    Klingt irgendwie logisch. :P
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  • dbxy
    @momo2k: ;-) lol
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  • xricer
    Hi,

    kann mir dann jemand bitte sagen wieso ich für ein Core2Duo System ein NT mit 500 Watt benötige, wenn ich in dem System nur noch ne Geforce ohne separaten Stromanschluss, eine HDD und einen Brenner betreibe? dann dürften doch auch 350 Watt reichen, oder?

    @THG
    ich fand den test sehr aufschlussreich, vor allem den vergleich zwischen dual- und quadcore.
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  • derGhostrider
    Hallo!

    Der Test ist ja schonmal ganz nett! Ich hätte nur etwas an der Formulierung zu meckern, daß dieses Tool die durchschnittliche Verwendung eines Users wiederspiegelt.
    Viele Leute surfen heute den halben Tag im Netz rum. Dabei dümpelt der Rechner eigentlich nur noch im Idle rum.
    Andere machen den Computer fast nur zum Zocken an; andere rippen zweimal die Woche einen Film (100% Auslastung) und danach schalten sie den Monitor aus und lassen den Rechner auch wieder im idle bei eDonkey oder so Dateien saugen.

    Auf mich trifft relativ häufig das mit dem Surfen zu, wobei nun auch gerade noch was im Hintergrund läuft. Für andere User treffen andere Nutzungsprofile zu.
    Wäre natürlich "Sahne", wenn nun unterschiedliche Profile simuliert würden: Der Zocker, der Surfer, der Office-User, der Videos-Ripper... Das wird dann jedoch fast beliebig kompliziert und kann man nicht verlangen. Man kann nie jeden mit einem Vergleich erwischen, aber dieser Test hat schon viel schönes!
    LOB von meiner Seite!

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    @xricer: Ja, das reicht vollkommen aus. In Komplettrechnern (z.B. von Dell, IBM (ok, jetzt Lenovo), Fujitsu Siemens, ...) findest Du soetwas auch. Vor allem, wenn diese PCs für Büros gebaut wurden, also aus einer Business-Baureihe stammen. Dann kannst Du immernoch eine zweite Festplatte und ein zweites optisches Laufwerk einbauen, jedoch wohl keine 8800Ultra ;).

    Letztens habe ich noch für jemanden durchgerechnet, daß ein System mit Quadcore, 2GB RAM, 8800GTS (braucht Stromanschluß - ich habe großzügig mit 150W nur für die Graka gerechnet!), 1x Festplatte, 1x optischem Laufwerk, NVidia SLI-Board (ist auch recht verschwenderisch) bei MAXIMALER Auslastung immernoch recht deutlich UNTER 400W verbrät (ich glaub ich kab bei 365W an...).
    Der Netzteilhype ist natürlich gegenläufig - man muß sich nur diese geistenkranken 1KW-Netzteile angucken... ABER: Kauf ein Qualitätsnetzteil und keinen Billigramsch. Wenn man die Testberichte hier bei Tomshardware verfolgt, dann sieht man eben, daß Billignetzteile leider immer mal wieder die aufgedruckte Leistung nicht dauerhaft bringen können oder die Spannungen bei diesen einbrechen. Das gibt nur Probleme.
    Aber ein "passend" gekauftes Netzteil läuft oftmals sparsamer als ein überdimensioniertes. Der optimale Wirkungsgrad liegt oftmals bei ca 75% - 80% der Maximalleistung.

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    @momo2k: Er hat teilweise recht. Zudem gibt es saubere Stromgewinnung. Z.B. mit Atomkraft. Ich bin geradezu beschämt, daß die Briten es vernünftig machen (alte Atomkraftwerke werden nun systematisch durch hochmoderne und sichere ersetzt), wir unser führendes Wissen im Bereich der Atromkraft aufgrund ein paar unwissender jedoch verschleudern, verschenken und letztendlich vergessen.

    BTW: Windkraft? Du weißt hoffentlich, daß jede KWh, die durch Windkrafträder erzeugt werden kann, ein konventionelles Kraftwerk bereitstehen muß, welches bei Flaute einspringt.
    Mit anderen Worten: Es werden ständig neue Kraftwerke WEGEN der Windanlagen gebaut, die weit unterhalb ihres optimalen Betriebszustandes laufen (werden ja oft nicht voll gebraucht durch die Windräder), und in genau diesem Zustand überduchschnittlich viele Abgase pro KWh freisetzen.
    Das wird gern verschwiegen von den Umweltfanatikern.
    - gehört hier eigentlich nicht her, sollte nur zeigen, daß "Abgase" nichts mit Stromverbrauch zu tun haben müssen. Wie gesagt: Atomkraft = abgasfrei.

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    @Diesel_im_Blut:
    Mit ein paar AMDs dabei wäre es durchaus interessant gewesen. Mir kam es beim lesen sogar so vor, als wenn am Anfang des Artikel beabsichtigt gewesen wäre, daß auch AMD CPUs mit in den Vergleich rutschen. Dafür wurde leider nur auf den unglücklichen bzw mißglückten Vergleich zwischen Intel und AMD verwiesen. (Siehe Kommentare unter dem Test...)
    Allerdings ist es schwierig einen passenden AMD zu wählen. Preis? Takt? Wärmeverlustleistung? Rechenleistung? Wonach hätte man eine passende CPU auswählen sollen? (Ich hätte dann Takt gewählt, wie bei den Intel-CPUs auch.)

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    Leute!!! Die CPUs haben, wenn ich die Testergebnisse richtig interpretiert habe, auch mehr in der Zeit geleistet bzw bessere Einzelergebnisse erzielt.
    Dieser Test besteht, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, auch aus künstlich eingebauten Wartezeiten des simulierten Users. Also würde eine unendlich schnelle CPU immernoch nicht den Test innerhalb von 0s abschließen, sondern würde immernoch die simulierten Wartezeiten mit idle-Zyklen verbringen.
    Deswegen ist der Test nicht 4-mal so schnell fertig, selbst wenn die CPU bei den einzelnen Tests 400% Leistung bringen kann.

    Ich möchte es auch mal so vergleichen: Mein erster Rechner war ein 386er mit 25MHz. Unter Word 2.0 (Windows 3.1) konnte ich natürlich trotzdem nicht schneller tippen als der Computer die Zeichen darstellen konnte. Einen Text zu schreiben haben also die heutigen CPUs nicht beschleunigt. die Maus zu bewegen wurde nicht beschleunigt. Immer dann, wenn der User "zu langsam" ist, bringt ein schneller PC heute keinen Mehrwert - und die Zeiten, in denen der User zu langsam ist, werden ständig größer.
    Das zeigt auch ein wenig dieser Test. Das Gesamtergebnis ist eben nicht 400% schneller - dann müsste eben auch der Bediener 4mal so schnell agieren. Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen einem synthetischen Test und halbwegs realitätsnahen Tests.

    Bei den synthetischen müssten inzwischen alle wissen, daß selbst ein langsamerer Core2Duo jeden P4 oder P4D nass macht. Das muß man nun nicht mehr testen.
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  • momo2k
    Made my Day :D
    Du solltest vielleicht nicht alles glauben, was in Filmen wie "Die Klimalüge" und dem CDU-Wahlprogramm verkauft wird xDDDDD
    *unterm Tisch lieg*
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  • derGhostrider
    momo2k: Ich bin Physiker. Im Gegensatz zu 99% der Politiker und grob geschätzt 90% - 95% der Bevölkerung weiß ich ganz gut über Atomkraft bescheid. Ich weiß auch, daß es inhärent sichere Kraftwerke gibt und wie diese (grob) konstruiert sein müssen.
    Den Film, den Du genannt hast, kenne ich nicht.

    Wenn Du der Panikmache in den Medien Glauben schenkst, dann ist das Deine Sache. Schau Dir die Temperaturverläufe der letzten 5Mio bzw letzten 1Mio Jahre mal genauer an.
    5Mio Jahre, HEUTE ist ganz links, die letzten 5Mio Jahre sind nach rechts aufgetragen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Five_Myr_Climate_Change.png
    Wie man sieht, wird es ständig kälter auf unserem Planeten.

    Noch besser ist es hier erklärt, da für uns "zur Zeit" zutreffend:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Interglazial
    Vier wichtige Aussagen aus diesem Graphen:
    1. Im Schnitt sinkt die Temperatur.
    2. Es gab schon ein paar andere Interglaziale, die sogar wärmer waren als die jetzige
    3. Diese Zwischeneiszeit hat nicht erst mit der Industrialisierung angefangen
    4. Schau Dir den Tiefpunkt vor 175000 Jahren an (vor der Eem-Warmzeit). Wenn die Temperatur innerhalb weniger Jahrzehnte wieder auf den Wert absackt, dann werden wohl Millarden Menschen verhungern - Landwirtschaft wird dann erstmal "auf Eis" gelegt.

    Ach, Du weißt doch hoffentlich, wie Grönland seinen Namen erhalten hat, oder? ... das steht für GRÜNLAND. Das war nämlich schön grün und besiedelt. So alt ist der Name noch gar nicht...

    Aber macht nichts. Wer anhand von Klimadaten von popeligen 100Jahren meint einen Erdgeschichtlichen Trend zu erkennen, der ignoriert ALLE Fakten.

    Nur, da es "viele" sagen, ist es kein Beweis. Es ist eben nur nachgeplappert.

    KONSENS IST KEIN BEWEIS!
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  • momo2k
    Ach Leute, ihr seid einfach zu putzig :3
    Ich studiere physik, habe vor drei Monaten an einem langen Vortrag des führenden Klimaforschers aus Potsdam teilgenommen und informiere mich über die Welt um mich herum - und sorry, aber ihr seid einfach nur putzig XD
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  • tobias
    Nicht schlimm, hab auch schonmal im Freibad ins Becken gepinkelt, nur frag ich mich grad warum ich das nicht in meiner eigenen Badewanne mache???
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  • dbxy
    die umwelt interessiert mich hier bei dieser sache überhaupt nicht, wir können die umwelt nicht durch "energie sparen" retten. es wird eben immer mehr energie verbraucht, da es immer mehr e-geräte und vorallem menschen gibt. aber mich interessiert wieviel strom mein pc in wärme umwandelt weil ich nicht unnötig viel blechen will, und darum geht es hier doch eigentlich!
    die umwelt ist wieder eine ganz andere geschichte, es geht nicht um den energieverbrauch selber sondern um die art der energieerzeugung. es ist wirklich eine schande das schon fast alle durch die lächerliche mind control sche133e im tv programmiert sind, jeder glaubt es, die "erderwärmung" ist heute eine selbstverständlichkeit aber keiner stellt fragen.
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  • MrLighz
    Gehört in gewisser hinsicht schon hier her (geht schliesslich um Energie + Effizienz)
    @Ghostrider
    Wenn Du Dich mit realistischen Modellen und Klimaschützern auseinander gesetzt hättest, sollte Dir klar sein, dass der Anteil alternativer Energieen bei max 30% im Jahr 2050 gesehen wird. Höhere Anteile sind angesichts heutiger Speichertechnik realitätsfremd.
    Es stimmt, Atomkraftwerte sind Abgasfrei (vom Wasserdampf mal abgesehen) - produzieren aber eine ganze Menge problematischen Müll. dieser wird übrigens heute noch über staatliche Wege entsorgt. Wenn die Kraftwerksbetreiber alleine den Polizeieinsatz bei den Transporten zahlen müssten (oder realistische Lagergebühren), wäre die Erzeugung wesentlöich teurer bzw. Unwirtschaftlich.
    Wind ist in bestimmten Regionen übrigens sehr berechenbar, genauso wie Sonne. Und wenn man sich mal die Mühe macht und vergleicht, wann die Sonne scheint (typischerweise um die Mittagszeit am stärksten) und wann der größte Stromverbrauch am Tag ist (typischerweise um die Mittagszeit), sieht man, dass da eine gewisse Übereinstimmung ist. Nur als Hinweis, die Kraftwerke müssen die Peakleistung erbringen können, laufen also den Rest des Tages unterlastet.

    Hinzu kommen noch Faktoren wie der Leitungsverlust. An einer Zentralen Stelle sehr viel Energie haben und über weite Strecken transportieren kostet auch Energie, hier sind dezentrale Kleinlösungen vorzuziehen. (Dies spricht in gewissen Maße gegen OffShore Lösungen...)

    Die gerne zitierte Aussage 'Solarzellen verbrauchen bei der Herstellung mehr Energie als sie in ihrer Lebzeit erwirtschaften' ist übrigens ähnlich alt und aktuell wie '640kB sind genug für jeden'

    Effizienz sollte heute ein wichtiges Thema sein, Performance / W ist da ein guter Anhaltspunkt. Ich habe in meinem Haus nur E-Sparlampen am laufen, reicht aus. Mit etwas physikalischem Hintergrund wird auch klar, dass eine Solche Lösung für den Kühlschrank nicht sinnvoll ist. E-Sparlampen mögen es warm und sind auf lange Betriebszeiten ausgelegt. Für den Kühlschrank lohnen sich eher LEDs, die mögen es kalt (ist übrigens eine gute Idee, werd mich mal an die Umsetzung machen). Mein Kühlschrank ist übrigens auch ein E-Spargerät, und ist auch kalt (soviel zum Thema Performance / W), Meine Wohnung ist auch Hell, warum soll ich mehr Energie verbrauchen als nötig?

    Warum soll man nicht (planbare) Energie aus natürlichen Prozessen gewinnen, die keine Umweltbelastung durch Müll oder Abgase bedeuten - zum Beispiel Seaflow Anlagen? Gut, das Weltweite Potential wird hier auf 'nur' 4% vom Weltenergiebedarf geschätzt, ist aber sehr planbar, zuverlässig und Umweltschonend.

    Erdgeschichtlich magst Du übrigends recht haben. Wenn wir nicht gerade mit einer Superbombe den Planeten auseinander reissen, wird die Welt nicht untergehen... vielleicht aber wir.
    Und wenn man sich die Kurven anschaut, sieht man einen Zusammenhang zwischen dem Menschen und dem Klima.. man muss sich nur die Zeiten der Pest anschauen und die durchschnittliche Temperatur auf dem Planeten (Ackerbau!)

    Oh, bevor ich es vergesse, ich bin auch Physiker... momentan in Promotion :-) in der Industrie übrigens, da geht es um Effizienz!
    Würde ich über dieses Thema schreiben, hätte mein Prof. mich vermutlich zerlegt für die Aussage 'das Klima hat sich schon immer geändert' in Zusammenhang mit dem 'Atomkraftwerke erzeugen keine Abgase' (und dem weggelassenen 'aber hochproblematischen Müll')..
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  • derGhostrider
    Anonymous sagte:
    Gehört in gewisser hinsicht schon hier her (geht schliesslich um Energie + Effizienz)
    Es stimmt, Atomkraftwerte sind Abgasfrei (vom Wasserdampf mal abgesehen) - produzieren aber eine ganze Menge problematischen Müll.

    Den man zu 96% durch Wiederaufbereitung erneut nutzen kann. Die restlichen 4% könnte man, nur mal so als grobe Idee, auch dort wieder einlagern, wo man es auch abgebaut hat. Wäre eine denkbare Idee. Man holt radioaktive Substanzen aus der Erde und bringt Radioaktive Reste wieder dahin zurück.
    Nunja, auch bei Kohlekraftwerken entstehen giftige Abfälle und es werden sogar radioaktive Isotope durch die Verbrennung freigesetzt. Darum kümmert sich keiner, da es ja "nur" Kohle ist. Da kümmert man sich eben "nur" um die Abgase, vielleicht noch etwas Ruß - oh, Pardon, das heißt heute ja "Feinstaub", und der Rest ist (zumindest im Kopf vieler Menschen) toll.

    Hehe... auch sowas. Früher sagten die Leute: "Das ist nur Ruß. Ein bisschen Dreck, sonst nichts." ... heute ist es "gefährlicher Feinstaub".
    Natürlich ist Ruß nicht gesundheitsfördernd, aber durch "Feinstaub" werden Milliarden verschoben. Das ist genau so wie mit "Terahertzspektroskopie". Infrarot ist tot - da bekommt man keine Fördermittel mehr. (Das ist ernst gemeint!)


    Zitat:

    Wenn die Kraftwerksbetreiber alleine den Polizeieinsatz bei den Transporten zahlen müssten (oder realistische Lagergebühren), wäre die Erzeugung wesentlöich teurer bzw. Unwirtschaftlich.

    Was ich besonders schön finde ist, daß während des größten Polizeiaufgebots und der massiven Demonstrationen gegen den Transport von EINEM Castorbehälter völlig unbewacht 6 oder 7 per Zug ins Zwischenlager gefahren wurden und niemand hat sich darum gekümmert.
    Wenn die Menschen nicht so aufgehetzt worden wären gegen die böse Atomkraft, dann wäre überhaupt kein Polizeiaufgebot nötig. Es wäre einfach nur eine einfache Zugfahrt. Kosten = minimal.
    Dafür müsste jedoch die Stimmungsmache gegen Atomkraft aufhören. OK, in den letzten Jahren ist es nur Unterschwellig - es hat sich ja so eingebürgert, daß "Atomkraft = böse" in den Köpfen eingebrannt wurde. Aber gab es in den letzten Monaten oder im letzten Jahr irgendwelche großen Proteste oder Polizeiaufgebote für Transporte? Die Kraftwerke laufen weiterhin - da wird auch immer mal was abtransportiert...

    Zitat:

    Wind ist in bestimmten Regionen übrigens sehr berechenbar, genauso wie Sonne. Und wenn man sich mal die Mühe macht und vergleicht, wann die Sonne scheint (typischerweise um die Mittagszeit am stärksten) und wann der größte Stromverbrauch am Tag ist (typischerweise um die Mittagszeit), sieht man, dass da eine gewisse Übereinstimmung ist. Nur als Hinweis, die Kraftwerke müssen die Peakleistung erbringen können, laufen also den Rest des Tages unterlastet.

    Wir haben in Deutschland (abgesehen von der Küste) meistens böigen Wind. Allein das ist schon unpraktisch. Und auch wenn Du die Flaute vorhersagen kannst, so kommt sie bestimmt (Siehe Wetterlage letztes Silvester z.B.) und dann? Da hilft Dir kein Windrad und es müssen konventionelle Kraftwerke ran.
    Mittags scheint die Sonne am stärksten - Ja, richtig. Aber bei Bewölkung oder eben abends/nachts hilft Dir das auch nicht.

    Zitat:

    Hinzu kommen noch Faktoren wie der Leitungsverlust. An einer Zentralen Stelle sehr viel Energie haben und über weite Strecken transportieren kostet auch Energie, hier sind dezentrale Kleinlösungen vorzuziehen. (Dies spricht in gewissen Maße gegen OffShore Lösungen...)

    Durch die Transformation auf Hochspannung ist der Verlust für den Transport relativ gering. Zudem sind in deutschland die Kraftwerke einigermaßen gut verteilt und meistens die Entfernungen nicht übertrieben groß.
    Gegen kleine Lösungen spricht, daß jedes mal kleinere Wandler arbeiten müssen, die u.U. ineffektiver arbeiten.
    Die Qualität des Stroms hat auf jeden Fall abgenommen, seitdem an unüberschaubar vielen Stellen jeder "Bauer Hans" ein bisschen Strom einspeist, wenn die Sonne gerade mal etwas mehr scheint oder der Wind auffrischt. So schnell können konventionelle Kraftwerke gar nicht reagieren.

    Zitat:

    Die gerne zitierte Aussage 'Solarzellen verbrauchen bei der Herstellung mehr Energie als sie in ihrer Lebzeit erwirtschaften' ist übrigens ähnlich alt und aktuell wie '640kB sind genug für jeden'

    Habe ich das geschrieben? Nein. Man sollte sich nur, egal ob neue PCs gekauft werden oder ob nun mit riesigem Aufwand andere Anlagen gebaut werden, genau fragen, ob es sinnvoll ist.
    Manchmal wird ein riesen Aufwand betrieben für einen sehr fragwürdigen Nutzen.

    Mein lieblingsbeispiel ist das neueste BRAUNKOHLEKRAFTWERK, welches von unserer Kandesbunzlerin eingeweiht wurde. Das ist schon heute auf Platz 6 der größten Abgasproduzenten Europas. DANKE! Also wenn das nicht geisteskrank ist, gerade wenn man davon spricht die Umwelt zu schonen, dann weiß ich es auch nicht mehr.

    Solange solche Projekte von der Regierung genehmigt werden, ist alles andere nur Augenwischerei. Alle Deutschen zusammen können nicht soviel mit dem Auto fahren, daß diese Verschmutzung erreicht wird.
    Darüber sollte man sich Gedanken machen. Mehr als über die Frage, ob eine CPU 65W oder 95W verbrät.

    Zitat:

    Effizienz sollte heute ein wichtiges Thema sein, Performance / W ist da ein guter Anhaltspunkt. Ich habe in meinem Haus nur E-Sparlampen am laufen, reicht aus.

    Wie lange müssen die brennen, damit es sich rentiert? Sind es "teure", ich sage lieber gute, Sparlampen, oder die günstigen, bei denen herausgekommen ist, daß sie WESENTLICH weniger Strom sparen, als angenommen?
    Und kannst Du wirklich mit dem abgestrahlten Wellenlängenbereich leben? *g* OK, letzte Frage ist bei Dir anscheinend "Ja". Ich kann die nur an wenigen Stellen leiden. Die Kaltlichtlampen machen ein unangenehm bläuliches Licht und die Warmlichtlampen sind meistens noch teurer. Die ach-so-lange Lebensdauer hat sich bisher bei den hier eingesetzten nicht so wirklich gezeigt. Bevor man 15€ wieder raus hat, müssten die schon deutlich länger halten - da kann mir auch der Aufdruck sonst etwas erzählen, wenn ich hier die Lampe auswechseln muß.
    Die Zeit, bis die Lampe ihre volle Leuchtkraft erreicht hat, passt mir auch nicht. Das dauert zu lang.

    LEDs! DAS ist etwas, was mir zusagt. Spart Energie, richtig angewendet gibt es ein schönes Licht und die sind einfach und schnell einzuschalten.
    Aber diese Energiesparlampen sind aus meiner Sicht furchtbar.

    Zitat:

    Mit etwas physikalischem Hintergrund wird auch klar, dass eine Solche Lösung für den Kühlschrank nicht sinnvoll ist. E-Sparlampen mögen es warm und sind auf lange Betriebszeiten ausgelegt. Für den Kühlschrank lohnen sich eher LEDs, die mögen es kalt (ist übrigens eine gute Idee, werd mich mal an die Umsetzung machen). Mein Kühlschrank ist übrigens auch ein E-Spargerät, und ist auch kalt (soviel zum Thema Performance / W), Meine Wohnung ist auch Hell, warum soll ich mehr Energie verbrauchen als nötig?

    Ich finde es natürlich gut, wenn man da Energie spart, wo es sich anbietet. Ein neuer PC wird bei mir auch mehr Leistung/W bringen als meine alten. Vielleicht werde ich sogar auf Notebookkomponenten setzen und versuchen das Gerät zumindest "beinahe passiv" zu kühlen.
    Kühlschränke sollten selbstverständlich maximal isoliert sein. Ebenso würde ich nie billige Fenster in einen Neubau einsetzen oder beim Keller oder im Dach auf gute Isolierungen verzichten.
    Allerdings gibt es auch immer die übertriebenen Ansätze. z.B., wenn Leute bald eventuell dazu gezwungen werden neue Autos zu kaufen, da sie mit ihren bisherigen nicht mehr überall fahren dürfen. Einfach so. "Feinstaub" ist das neue Buzzword. Oh, Benziner machen sowas gar nicht - na, dann müssen die die Plakette aus einem anderen Grund bekommen. So. Hauptsache die Lobbyisten der Autoindustrie sind zufrieden.


    Zitat:

    Warum soll man nicht (planbare) Energie aus natürlichen Prozessen gewinnen, die keine Umweltbelastung durch Müll oder Abgase bedeuten - zum Beispiel Seaflow Anlagen? Gut, das Weltweite Potential wird hier auf 'nur' 4% vom Weltenergiebedarf geschätzt, ist aber sehr planbar, zuverlässig und Umweltschonend.

    Ich wüsste mal gern, wie hoch der Wartungsaufwand ist. An Bohrinseln wird ständig gearbeitet, um die Konstruktion zu reinigen. Muscheln, Seetang, Salzwasser... ich würde zu gern wissen, wie effizient diese Anlagen tatsächlich sind und wie teuer die Instandhaltung ist.
    Der Versuch ist mir aber sehr sympatisch! Es verschandelt nicht die Landschaft, es scheint eine saubere Sache zu sein und relativ verlässlich ist das ganze wohl auch.

    Zitat:

    Erdgeschichtlich magst Du übrigends recht haben. Wenn wir nicht gerade mit einer Superbombe den Planeten auseinander reissen, wird die Welt nicht untergehen... vielleicht aber wir.

    Bei manchen Meldungen in der Zeitung, Filmen und Shows im TV u.s.w. glaube ich manchmal, daß es an der Zeit wäre, daß die Menschheit ausstirbt.
    ;)

    Zitat:

    Und wenn man sich die Kurven anschaut, sieht man einen Zusammenhang zwischen dem Menschen und dem Klima.. man muss sich nur die Zeiten der Pest anschauen und die durchschnittliche Temperatur auf dem Planeten (Ackerbau!)

    Auf der Skala kannst Du erkennen, wann die Pest die Menschen (fast) ausgerottet hat? Respekt! ;)

    Zitat:

    Oh, bevor ich es vergesse, ich bin auch Physiker... momentan in Promotion :-) in der Industrie übrigens, da geht es um Effizienz!
    Würde ich über dieses Thema schreiben, hätte mein Prof. mich vermutlich zerlegt für die Aussage 'das Klima hat sich schon immer geändert' in Zusammenhang mit dem 'Atomkraftwerke erzeugen keine Abgase' (und dem weggelassenen 'aber hochproblematischen Müll')..

    Nun, man muß natürlich auch die negativen Seiten der Atomkraft sehen, aber es überwiegen, meiner Ansicht nach, sehr deutlich die Positiven Seiten.
    Vor allem, wenn man die alten Atomkraftwerke durch moderne, sichere, Kraftwerke ersetzen würde. DAS sollte das erste sein. Dann Braun- und Steinkohle sowie auf Öl basierende Kraftwerke ersetzen. Hightech der Atomkraft mit konsequenter maximaler Aufbereitung... und hoffen, daß wir einen Weg finden die Fusion doch noch unter Kontrolle zu bringen....
    ... wenn doch nur die Neutronen nicht den Reaktor zerlegen würden. ;)

    Als Fazit würde ich nun einfach mal sagen: Atomkraft muß vernünftig angegangen werden, damit die Probleme der Atomkraft überschaubar und handhabbar bleiben. Mit breiter Aufklärung und passenden informationskampagnen (anders geht's heute ja nicht mehr), könnte man ein gesundes Bewußtsein für Atomkraft schaffen. Nicht "Atomkraft ist supi-toll und ich möchte am liebsten Brennstäbe bei mir zu Hause haben!", aber eben einfach normal.
    Im vergleich zu vielen Konventionellen Kraftwerken ist es m.E. die bessere Lösung für unseren Planeten.

    Und man bedenke auch, daß wir hier unsere Kraftwerke mit aller Gewalt abschalten, damit wir mehr Atomstrom von den Franzosen und aus dem Osten einkaufen. Gerade dort, wo die Kraftwerke nicht so sicher sind. Hauptsache der Reaktor steht nicht auf unserer Seite der Grenze - alles andere ist egal. Ein paar Windräder in die Landschaft pflanzen und so tun, als wenn man damit die Welt gerettet hätte.
    DAS ist es eben, was mich stört. Dann lieber die beste Form der Atomkraft im eigenen Land, damit man nicht die uralt-Reaktoren der östlichen Länder "braucht".

    Mein Gott sind wir Off-Topic. Sorry.
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  • MrLighz
    ok, ist echt OT, aber sowas kommt hier zu selten vor.
    Danke @Ghostrider,
    ich sehe, dass Du dich durchaus kritisch mit dem Thema auseinandersetzt, das gefällt mir. Bei den meisten ist eben nur ein Pro Atomkraft weil alles andere ja nur subventioniert funktioniert. (meist kommt von denen auch das Zitat mit den Solarzellen, darum hatte ich das präventiv gebracht)
    Die Schizophrenie gerade beim (Atom-)Stromkauf geht mir auch sehr gegen den Strich, Es ist (leider) so, dass es keine saubere Energielösung gibt, die unseren Bedarf decken kann. Fusion ist ein Wundertechnologie, die all unsere Probleme lösen wird - und sicher genausoviele Probleme bringen wird (merkt man dann 50 Jahre später ;-) )

    Wir können aber auch durch Konsum und Co. bestimmte Weichen setzen. Und die Auslegung von Computersystemen gehört eben mit dazu. ich bin ja nicht für Asketisches Leben, aber man muss sich doch nicht unnötig ein Heizkraftwerk ins Zimmer holen. Genausowenig wie ein 250PS starker Motor vorteile bringt (oh doch, man wartet 5s früher und länger an der nächsten Ampel ;-) )

    Um eben auf das Thema zurück zu kommen:
    Heute wird einfach zu viel gekauft, ohne sich gedanken zu machen. Ein test mit einer typischen Performance (wie sogar schon angeregt wurde noch spezialisierter für die Surfer etc.) ist da genau der richtige Ansatz. Wer KANN heute schon 4 Kerne effizient nutzen? Für die meisten sind momentan zwei genug, mehr werden meist gar nicht unterstützt (eins fürs BS, ein für das Programm) - die seltenen Fälle, wo mehr gebraucht werden, verlängern die Rechenleistung oft nicht so sehr.
    Aber es verkauft sich nunmal 4*3GHz (= 12GHz
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  • derGhostrider
    @MrLighz:
    Ja, genau so sieht es aus. Ich wurde für solche Anmerkungen, also dafür, daß die meisten User zwar von Dual-Core CPUs noch deutliche Vorteile verspüren, bei Quads aber kaum noch etwas, schon fast gesteinigt. Dann kommen plötzlich Leute hervor, die angeblich ständig irgendwelche ominösen Videobearbeitungen machen oder zumindest täglich DVDs rippen UND natürlich die passende Software in der neuesten Version haben, die sogar quadcores auslastet.
    Merkwürdig - die Leute müssen verdammt viele DVDs besitzen, so daß sie damit auf Dauer, sozusagen täglich, ihren PC auslasten. ;)

    Was nun nicht heißen soll, daß ich Quadcores prinzipiell schlecht finden würde, aber das geht fast so wie bei den Netzteilen... Leider glauben viele User doch das folgende: Ein aktueller Rechner? Dann brauchst Du mindestens 500W. Uh, noch eine gute Graka? dann brauchst Du besser 650W. ZWEI Grakas? Dann nimmste mindestens 750W oder gleich 1KW!
    Und die glauben wirklich dadran!

    Wenn ich dann meinen dual Opteron sehe (nicht dual-core sondern 2 CPUs, je 89W TDP und ohne cool'n'quiet, also IMMER maximaler Stromverbrauch) mit 6 Festplatten, recht anspruchsvoller Graka (x800pro), hardware RAID-Controller, Soundkarte mit eigenem Stromanschluß, und, und, und... der auch mit einem 550W Netzteil problemlos funktioniert (war zumindest eine Zeit lang so, bis er in ein 19" Rackgehäuse umgebaut wurde), dann weiß ich halt, daß es totaler blödsinn ist. Die Leute machen sich ja nichtmal die Mühe die maximal möglichen Verlustleistungen zu addieren. Dafür wird ein überdimensioniertes Netzteil angeschafft, was selbst auch wieder dazu führt, daß der PC mehr Strom verbraucht als nötig.
    Und diesen Quark 4*xGHz habe ich auch schon letztens wieder gelesen. *Zehennägelkräusel* Da fing ein Beitrag dann ungefähr so an: "Ich habe eine 9,6GHz CPU..."
    Tjo, das sind mir dann die liebsten. Von Hardware 0 Ahnung, aber naja...

    Tja, etwas mehr Aufklärung täte dem Volk ganz gut. Aber wer würde dann noch Bild lesen? ;)
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