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Cooler Master Silent Pro M2 520W: Messungen

Netzteile mit hoher Effizienz ab 50 Euro, Teil 2
Von

Effizienz gemäß 80 PLUS Spezifikation

Effizienz anhand von Leistungsprofilen

Auf unserem Testparcours zeigt das Cooler Master dieselben Auffälligkeiten bei den Ripple & Noise Tests wie alle Netzteile des ersten Teils – und übrigens auch alle in diesem zweiten Teil: Das Oszilloskop zeichnet auch hier die „ominösen“ Peaks auf, die wir erst feststellen können, seit wir eine höherwertige Verkabelung nutzen. Sowohl auf der 12-Volt-Leitung als auch bei 3,3 Volt liegen diese Peaks über den vom ATX-Standard vorgeschriebenen Grenzwerten für die Restwelligkeit. Das gilt wie gesagt für alle Testteilnehmer und bleibt bei der Endabrechnung außen vor.

Ohne diese Peaks hält das 520-Watt-Netzteil die Grenzwerte hingegen locker ein. Auch das 80 PLUS Bronze Logo trägt das Cooler Master Netzteil absolut verdient. Bei 50 und 100 Prozent Last hat das Gerät sogar noch deutliche Reserven. Während sich das Netzteil in den Teildisziplinen Standby-Leistungsaufnahme und Einschaltstrom im unauffälligen Mittelfeld bewegt, stürmt es bei der Holdup-Time an die Spitze. Rund 27 Millisekunden sind hervorragend. Am Betriebsgeräusch des Cooler Master Netzteils gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Ob 40 Watt oder 200 Watt – der Geräuschpegel lag stets bei angenehmen gut 31 dB(A).

Ripple & Noise: Cooler Master Silent Pro M2 520WRipple & Noise: Cooler Master Silent Pro M2 520W

Aufs PCB geschaut

Cooler Master Silent Pro M2 520W: Das PCBCooler Master Silent Pro M2 520W: Das PCB

Cooler Master verbaut einen Lüfter von Young Lin Tech. Das Modell DFS132512M ist flüssigkeitsgelagert und misst 135 Millimeter. Die großen Kühlkörper haben fast etwas Nostalgisches, in den meisten aktuellen Netzteilen fallen sie aufgrund der hohen Wirkungsgrade deutlich kleiner aus. Die Eingangsfilterung beinhaltet alle erforderlichen Komponenten. Das Silent Pro M2 verfügt über je zwei X- und zwei Y-Kondensatoren, zwei Drosselspulen und einen MOV. Während die großen Kondensatoren von den japanischen Zulieferern Matsushita und Panasonic kommen, werden die kleineren Elkos in taiwanischen Werken, in diesem Fall bei Teapo, produziert. Die Qualität der Lötarbeiten hat uns recht gut gefallen.

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  • Tesetilaro , 10. Juni 2013 10:13
    Wenn Ihr jetzt noch 2 relevante Lautstärkewerte in die abschließende Tabelle einfügt, ist der Test perfekt, vielen Dank!!!
  • Tesetilaro , 10. Juni 2013 10:27
    Zitat :
    Seite 11, ganz unten. Als wie relevant du die nun ansiehst, Tesetilaro: ?


    narf, danke, ich hatte in der letzten Tabelle danach gesucht *g*
  • Casi , 10. Juni 2013 13:06
    Die Kritik bezüglich der Anschlussvielfalt am sehr guten Seasonic kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich wäre ein paar Stecker mehr nett, andererseits in vielen Bereichen wo das kleine Netzteil zum Einsatz kommt einfach überflüssig. Der Großteil der Nutzer müsste also etwas zahlen was nicht benötigt wird.
    Viel mehr Wert sollte doch auf den hohen Wirkungsgrad und die gute Verarbeitung zum absolut vernünftigen Preis gelegt werden. Das alles kombiniert mit einem nicht zu mehreren 100 Prozent überdimensionierten Netzteil, top! Das alles findet man eigentlich nur bei Seasonic oder Enermax.

    Was mir grundsätzlich fehlt bei den Tests sind Angaben über die tatsächlichen Kabelanschlüsse und die verbauten Schutzschaltungen. Jeweils 2 Sätze dazu, das hätte doch keinen erheblichen Mehraufwand bereitet, wäre aber eine nützliche Information ohne dass man direkt wieder Google bemühen muss.
  • klomax , 10. Juni 2013 19:13
    Das Seasonic ist ja ganz schnuckelig, vorgemerkt.
    Von be quiet gab es (leider nicht mehr erhätlich) auch eine Gold Variante, das BQT F1-350W bzw. 400W, etwa die Preisklasse des Seasonics.
  • alterSack66 , 10. Juni 2013 19:46
    Was micht etwas wundert ist, dass die Seasonic G-Serie in fast allen anderen Test als relativ laut unter Last beschrieben wird.
  • alterSack66 , 10. Juni 2013 20:10
    Jo hast recht, bei 200 W kommt das hin. Hab nur mal http://www.silentpcreview.com/article1297-page4.html angeschaut ab 300 W wird es schon lauter.
  • pescA , 10. Juni 2013 21:45
    Solltet ihr einen Teil 3 planen, würde ich mich sehr über einen Test des FSP Aurum Gold 500W ( http://geizhals.at/de/fsp-fortron-source-aurum-gold-500w-atx-2-3-au-500-a614775.html ) freuen! Mit 65€ liegt es preislich im Mittelfeld, bietet aber 80+ Gold und 5 Jahre Garantie. Zudem wird die gleiche Basis leicht modifiziert auch in anderen High-End Modellen (z.B. Antec EarthWatts EA-450 Platinum) verbaut.
  • alterSack66 , 10. Juni 2013 21:56
    Dummerweise wills FSP scheinbar nix verkaufen. Bei allen großen Versendern staht seit ewigen Zeiten bestellt, nicht lagernd usw. Schade eigentlich.
  • shaadar , 12. Juni 2013 08:07
    Achtung: laut Seasonic hat das G-360 nur 12 A bei 3,3 und 16 A bei 5 V. Scheint mir zwar wenig, ich habe diese jedoch auch überall im Netz wiedergefunden.
  • unknownID01 , 23. Juni 2013 20:20
    Was die Messungen der Ripple-Spannungen angeht: Das Setup würde ich gerne sehen; wenn das bei diesen Strömen nicht sauber ist (also keine unnötigen Schleifen, am besten mit Differentialtastköpfen), sagt die Verwendung eines 300MHz-Oszi gar nichts aus.

    Wenn "höherwertige" Kabel tatsächlich höhere Spannungsspitzen produzieren, deutet das außerdem auf eine reduzierte Leitungsinduktivität durch eine kompaktere Leitungsführung zurück, was die Leitung für HF-Spitzen doch bis zu einem Faktor 2 durchlässig macht - das plus ein kleines Schleifchen beim Abgriff reichen aus um die Messung wertlos zu machen.