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Grafikkarten-Nachfrage sank im zweiten Quartal um 15%

von - quelle: TCMag

Glaubt man den Zahlen, die das Jon-Peddie-Research-Institut veröffentlicht hat, dann war es um die Verkäufe von Grafikkarten im zweiten Quartal diesen Jahres nicht gut bestellt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Zahl der verkauften Karten um 15,2%. Noch dramatisch ist der Rückgang zum ersten Quartal 2011: Wurden da noch 19 Millionen Stück ausgeliefert, gingen im folgenden Quartal nur noch 16,1 Million Grafikkarten über den Ladentisch.    

Als Gründe hierfür sieht JPR zwei Entwicklungen. Zum einen besitzen immer mehr Prozessoren einen eigenen, integrierten Grafikchip, der eine separate Grafikkarte bei nur geringen Grafikansprüchen schnell überflüssig macht. Zum anderen schlägt sich die aktuelle Wirtschaftskrise auch deutlich auf den PC-Markt nieder – vor allem bei Consumer-Geräten, wo der Bedarf an leistungsfähigen Grafikkarten größer ist als im professionellen Bereich.

Die Rangfolge unter den Herstellern hat sich dagegen nicht verändert. Unangefochten an der Spitze steht Nvidia mit einem Marktanteil von 59% (gegenüber 59,1% im vorangegangenen Quartal). Darauf folgt AMD mit einem Anteil am Gesamtmarkt 40,6% (im ersten Quartal waren es noch 40,5%). Die verbleibenden Krümel teilen sich Matrox und S3.

Jon Peddie Research schätzt, dass der globale Markt für Grafikkarten in diesem Jahr ein Volumen von 13,8 Milliarden Dollar besitzt – das wäre ein Rückgang um 33% im Vergleich zum Jahr 2010.

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WING@Guest 24/08/2011 20:41
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Derzeit von einer Wirtschaftskrise zu berichten, das geht wohl zu weit. Eine Finanzkrise: Ja, aber diesmal keine Wirtschaftskrise. Das was im PC-Markt vor sich geht ist nur allzu verständlich. Der Kunde wird es langsam müde, nach einem Monat schon ein veraltetes Gerät im Regal stehen zu haben. Ich gehört früher zu jemandem der Technik schnell neu gekauft hat, aber dem aktuellen Tempo verschließe ich mich jetzt entgültig. Das mach ich nicht mehr mit. Die Hersteller sind selber schuld...

Krampflacher 24/08/2011 22:47
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Das ist ein GRAPHIKKARTEN-BOOM! Bei einem Einbruch der PC-Absätze um ca. 20 % gehen die Graphikkarten-Verkäufe nur um 15 % zurück!

Mablum@Guest 25/08/2011 01:24
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Die Quittung für die Konsolisierung. Wozu neues kaufen wenn alles noch wie vor 2-3 Jahren aussieht

crazymath 25/08/2011 01:38
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Da stimm ich Mablum zu. Die meisten Spiele laufen immer noch einwandfrei mit mittleren bis hohen Details auf meiner inzwischen sehr alten HD4770...

Und bei Online-Spielen muss man die Grafik leider recht herunter schrauben (Besonders Shooter), damit der Gegner keinen Vorteil hat, weil weniger "Deckungen" angezeigt werden...

Zudem gab es relativ wenig neues im Grafikkartenmarkt. Die meisten Spieler orientieren sich an den HD6950 oder GF560 Ti oder aufwärts und sind schon längst mit solchen Karten versorgt.

Bei den Prozessoren ist es ja noch schlimmer...viele sind mit ihren "alten" Core2Duo/Quad/AM3-Maschinen immer noch zufrieden....

campi 25/08/2011 02:05
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@crazymath: wieso auch nicht? Mein 2007er Q6600 rennt und rennt, wieso soll ich ihn gegen eine andere CPU austauschen, zumal da nur eine SandyBrige CPU in Frage kommen würde, und da kommt ja schon bald wieder IvyBrige.

Mit den Ganzen Konsolenportierungen reichen die ganzen "alten" Grafikkarten (Bis vor einem Jahr hatte ich noch eine 8800 GTX und da lief auch alles ohne Probleme) nun einmal aus, um etwas vernünftig spielen zu können. Und für alles andere reicht eine 1 Jahr alte GTX460 immernoch locker und ganz bestimmt auch noch bis nächstes Jahr.

keine_konsole@Guest 25/08/2011 22:50
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Naja alles auf die Konsolen schieben ist das einfachste, die Hersteller wollen nur Kosten sparen. Vor einigen Jahren hat mal alles parallel Hergestellt und nun um noch grössere Margen zu fahren wird alles auf der schwächsten plattform entwickelt und auf die anderen portiert, selber schuld wer die Games kauft, es liegt in euer Hand.

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