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WLAN-Wartehallen von WALL

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Langeweile an der Bushaltestelle? Geht es nach Wall, ist damit in Zukunft Schluss, denn die Firma stellt eine intelligente Wartehalle vor, die moderne Annehmlichkeiten wie WLAN und USB-Ports mitbringt.

Philharmonie Berlin: Das Terminal ist gut zu erkennen.Die berliner Firma Wall AG, unter anderem für ihre Außenwerbung bekannt, stellt als Teil ihrer Wartehallen-Baureihe "Intelligent Series" das Modell AVUS vor, das speziell auf Berlin ausgerichtet ist. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, hat WALL einige Zusatzfunktionen integriert, die nicht nur dem modernen Always-On-Nutzer gefallen dürften.

In die Längswand der Wartehalle wurde beispielsweise ein Serviceterminal integriert, das auf seiner Vorder- wie Rückseite zahlreiche Funktionen bereithält. So kann der Fahrgast hier nicht nur das bekannte "bluespot" Informationssystem der Firma Wall nutzen, sondern sogar sein eigenes Mobiltelefon via USB-Schnittstelle aufladen. Über drei Sensoren-Button können die Fahrgäste den Fahrplan, Liniennetzplan oder auch den Berlin Stadtplan abrufen. 

Die ''Intelligent Series'' von Wall soll das Wartehäuschen modernisieren.Außerdem ist die neue intelligente Wartehalle WLAN-fähig. Die Nutzung des WLAN ist für die Fahrgäste kostenfrei. Das bluespot der Wall AG kann somit kostenlos auf z.B. Mobiltelefonen empfangen werden, wodurch Berliner wie Touristen auf unkomplizierte Weise wissenswerte Informationen rund um die deutsche Hauptstadt abrufen können: Ausgeh- und Kulturtipps, Shopping- oder Restaurantadressen, Stadtplan und Ämtersuche. Gleichzeitig können mit der W-LAN Funktion alle aktuellen Fahrinformationen auf dem eigenen Handy live angezeigt werden. Selbst ohne Technik kann die Wartehalle Nutzern den Weg weisen: Im Boden eingearbeitete Richtungswegweiser geben Auskunft über Krankenhäuser oder Bahnhöfe in der Nahumgebung.

Der Komfort soll ebenfalls nicht zu kurz kommen, denn die Sitzbank lässt sich im Winter behezen. Auch bei der Nachhaltigkeit möchte Wall punkten und stattet das Dach der Wartehalle optional auch mit Solarzellen aus. Um den Stromverbrauch der AVUS zu verringern, kommen LEDs statt Leuchstoffröhren zum Einsatz.


Es gibt 15 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 3
    momo2k , 14. Juli 2010 11:13
    Das wird doch nie was. Es dauert keine zwei Tage, bis die USB-Ports mit Kaugummis verstopft sind. Außerdem wartet man (außer in der Nacht) in der Berliner Innenstadt doch nie lange genug auf einen Bus, um sowas nutzen zu können. In den Randgebieten wird man sowas wohl kaum bauen...
  • 2
    Techniker Freak , 14. Juli 2010 11:44
    momo2kDas wird doch nie was. Es dauert keine zwei Tage, bis die USB-Ports mit Kaugummis verstopft sind.

    Die kann man vor einer Polizeistation oder in gehobenen Wohngegenden die entsprechend überwacht werden aufstellen aber nicht in einer normalen deutschen Innenstadt, so traurig das auch ist.
  • 2
    anonymous@guest , 14. Juli 2010 11:33
    Ja, die Idee kann man dank den ganzen Spinnern die alles kaputt machen vergessen :|