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Western Digital mit satten Gewinnen

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 6 kommentare

Steigende Preise infolge von Naturkatastrophen trugen maßgeblich zu der Entwicklung bei

Das Jahr ist erst zur Hälfte vorbei, doch Western Digital feiert bereits den Abschluss seines Geschäftsjahres 2012 – und der Speicherspezialist hat dabei allen Grund für ein rauschendes Fest. Denn im vergangenen Jahr konnten sowohl Umsatz als auch der Gewinn deutlich gesteigert werden: So lag der Umsatz bei 12,5 Milliarden Dollar, etwa 3 Milliarden über dem des letzten Jahres. Noch deutlicher konnte der Hersteller beim Gewinn zulegen. Lag dieser 2011 noch bei 726 Millionen Dollar, verbuchte WD für 2012 mit 1,6 Milliarden Dollar mehr als doppelt so viel.

Ein Großteil entfiel dabei auf das letzte Quartal. Mit 71 Millionen ausgelieferten Festplatten konnte der Hersteller einen Umsatz von 4,8 Milliarden Dollar erwirtschaften. Der Gewinn lag allein in den letzten drei Monaten bei 745 Millionen Dollar. In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011 lagen Umsatz und Gewinn noch bei 2,4 Milliarden Dollar und 158 Millionen Dollar.

Damit konnte Western Digital deutlich von den Naturkatastrophen des vergangenen Jahres profitieren, die letztlich zu deutlich steigenden Festplattenpreisen führten und bis heute nicht wieder auf das Niveau von vor der Flutkatastrophe in Thailand gefallen sind.

Kommentarbereich
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  • nichtaufmeinekosten@guest , 26. Juli 2012 13:05
    Das liege vielleicht das durch die Flutwasserkatastrophe die Preise sehr gestiegen sind und danach NICHT gesunken... Gefällt mir überhaupt nicht.
  • mf-tribun , 26. Juli 2012 13:11
    klar liegt das an der abzocke die auf die flut geschoben wurde. eine katastrophe war die flut doch für wd garnicht, eher ein gefundenes fresse um abzocke zu betreiben. leider ist ja wd nicht der einzigste hersteller der so gehandelt hat
  • crazymath , 26. Juli 2012 13:45
    Auch der private hat es so gemacht...man erinnere sich an die Festplattenpreise. Wer "Glück" hatte, hat sich vor der Katastrophe mit 2TB-Platten für umgerechnet 60Euro eingedeckt und diese dann für 240-300 Euro weitervertickt. Ok wer kauft, ist selber schuld, aber manche brauchten die Dinger eben einfach. In Firmen fällt sowas in der Bilanz vielleicht nicht zu stark ins Gewicht, aber beim Privatnutzer eben schon.

    Und ich denke, es wird nicht besser, da es nur noch sehr wenige Hersteller von HDD gibt. Die "Hoffnung" bleibt damit bei SSDs, auch wenn es da ebenfalls nur wenige Chiphersteller gibt, dafür aber eben viele, die die Dinger zusammenbasteln und als SSD verkaufen.
  • robberlin , 26. Juli 2012 15:03
    Das liegt vielleicht auch daran, dass eine künstliche zusätzliche Verknappung der Belieferung der Läden und damit ein künstlicher Engpass länger aufrecht erhalten wurde als nötig und somit höhere Preise erzwungen wurden.
  • ohmanni@guest , 26. Juli 2012 16:01
    Eine persönliche Meinung als News zu verkaufen ist auch ziemlich dreist, setzen 6 und nachsitzen : http://wdc.com/wdproducts/library/company/investor/Q412iis.pdf
  • dermitderkeule@guest , 26. Juli 2012 17:20
    @ohmanni: Mann liest so was ja auch nicht hier :p 
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