Steigende Preise infolge von Naturkatastrophen trugen maßgeblich zu der Entwicklung bei
Das Jahr ist erst zur Hälfte vorbei, doch Western Digital feiert bereits den Abschluss seines Geschäftsjahres 2012 – und der Speicherspezialist hat dabei allen Grund für ein rauschendes Fest. Denn im vergangenen Jahr konnten sowohl Umsatz als auch der Gewinn deutlich gesteigert werden: So lag der Umsatz bei 12,5 Milliarden Dollar, etwa 3 Milliarden über dem des letzten Jahres. Noch deutlicher konnte der Hersteller beim Gewinn zulegen. Lag dieser 2011 noch bei 726 Millionen Dollar, verbuchte WD für 2012 mit 1,6 Milliarden Dollar mehr als doppelt so viel.
Ein Großteil entfiel dabei auf das letzte Quartal. Mit 71 Millionen ausgelieferten Festplatten konnte der Hersteller einen Umsatz von 4,8 Milliarden Dollar erwirtschaften. Der Gewinn lag allein in den letzten drei Monaten bei 745 Millionen Dollar. In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011 lagen Umsatz und Gewinn noch bei 2,4 Milliarden Dollar und 158 Millionen Dollar.
Damit konnte Western Digital deutlich von den Naturkatastrophen des vergangenen Jahres profitieren, die letztlich zu deutlich steigenden Festplattenpreisen führten und bis heute nicht wieder auf das Niveau von vor der Flutkatastrophe in Thailand gefallen sind.

Und ich denke, es wird nicht besser, da es nur noch sehr wenige Hersteller von HDD gibt. Die "Hoffnung" bleibt damit bei SSDs, auch wenn es da ebenfalls nur wenige Chiphersteller gibt, dafür aber eben viele, die die Dinger zusammenbasteln und als SSD verkaufen.