Vor etwa 18 Monaten wurden im 3,5-Zoll Desktop-Bereich Terabyte-Kapazitäten erreicht. Hitachi brachte als erster Hersteller seine Deskstar 7K1000 auf den Markt. Samsung kündigte zwar relativ früh ein Terabyte-Laufwerk an, wurde allerdings von Western Digital überholt, die die Green Power Caviar GP 1 TB als nächstes in den Regalen hatten . Es folgte die Seagate Barracuda 7200.11 und die Spinpoint F1 von Samsung. Obwohl Seagate derzeit eine neue Produktgeneration mit stattlichen 1,5 TB auf den Markt bringt dürfte 1 TB bald zur Normalität für Mainstream-Desktop-Rechner werden, was dieses Marktsegment für die Hersteller noch attraktiver macht. Für Hitachi und Western Digital war das Grund genug, überarbeitete Produktversionen auf den Markt zu bringen, die sowohl Performance als auch Effizienz steigern wollen. Wir verglichen die Hitachi Deskstar 7K1000.B und die Western Digital Caviar Black 1 TB.
Mehr Kapazität? Kein Problem!
Am 10. Juli erreichte uns die Nachricht, dass Seagate Festplatten mit 1,5 TB auf den Markt bringen will, was all jene nicht besonders überrascht, die sich auf dem Festplattenmarkt ein wenig auskennen. Dank der senkrechten Aufzeichnungstechnologie PMR (Perpendicular Magnetic Recording), mit der sich gespeicherte Bits durch vertikale Magnetisierung der Partikel enger zusammen anordnen lassen, hat die Kapazität pro Speicherscheibe (Platter) schneller als zuvor zugenommen. Während die Deskstar 7K1000 von Hitachi auf fünf Plattern basiert, nutzen die WD Caviar GP und die Seagate Barracuda 7200.11 mit je einem Terabyte vier Platter. Die Samsung Spinpoint F1 war das einzige 1 TB-Laufwerk mit drei Plattern.
Die neue Seagate Barracuda 7200.11 erreicht ihre 1,5 TB Kapazität, indem sie Daten auf vier Platter zu jeweils ungefähr 375 GB speichert. Nach einem Blick auf die Drei-Platter-Laufwerke von Samsung, der neuen Hitachi Deskstar 7K1000.B sowie der Caviar Black GP von Western Digital erlauben wir uns die Behauptung, dass alle drei Kontrahenten ähnliche Laufwerke entwickeln könnten - wenn sie denn wollten. Allerdings dürften die Unternehmen damit noch bis mindestens Ende des Jahres warten.
Geschwindigkeit und Effizienz sind wichtig
Sicherlich braucht nicht jeder Anwender ein Terabyte Speicherkapazität. Allerdings sprechen auch andere Gründe für ein solches Laufwerk: Zunächst natürlich die attraktive Kapazität - einer der besten Argumente für den Kauf. Sämtliche PC-Hersteller werden deswegen versuchen, so schnell wie möglich Laufwerke mit einer Kapazität von 1 TB in ihre Mainstream-Rechner zu integrieren. Ein weiterer Grund ist der sinkende Preisunterschied von einem Mainstream-Laufwerk zwischen 500 und 750 GB und den Terabyte-Laufwerken. Für 20 bis 30 Euro mehr wirkt die Terabyte-Festplatte nochmals ansprechender und bietet zudem ausreichend Speicherplatz für die kommenden Jahre.
Allerdings sind die neuen Laufwerke von Hitachi und WD nicht einfach als zusätzliche Optionen für den Kunden zu sehen. Die Festplatten wurden umfassend überarbeitet, um einerseits Performance zu erhöhen, und andererseits die Effizienz zu verbessern. Fallende Kosten garantieren ein verbessertes Verhältnis von Kosten pro Gigabyte. Zudem führt ein wachsendes Energiebewusstsein der Hersteller von neuen Desktop-Laufwerken mit 7.200 U/Min zu weitaus besserer Performance pro Watt.
B wie Black – oder wie 7K1000.B
Die neuen Laufwerke basieren beide lediglich auf der Plattern und drehen beide mit 7.200 U/Min. Abgesehen davon unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Performance-Eigenschaften und unterschiedlicher technischer Daten erheblich. Die neue Hitachi 7K1000.B ist nun kein einzelnes Produkt mehr, sondern wird von Hitachi GST mittlerweile als eine komplette Produktfamilie in unterschiedlichen Kapazitäten angeboten. Western Digital hat sein neues Laufwerk unter der Caviar Black-Marke vorgestellt, die wiederum Festplatten für Enthusiasten sowie die RE3 (RAID Edition 3) für Server der Einstiegsklasse repräsentiert.
Wie stark sind die neuen Laufwerke im Vergleich zum beeindruckenden Durchsatz der Samsung Spinpoint F1? Geht ein Laufwerk als Gesamtsieger hervor? Wir wollten es genau wissen.
- Hitachi WD: Frischzellenkur für Terabyte-Festplatten
- Hitachi Deskstar 7K1000.B 1 TB (HDT721010SLA360)
- Western Digital Caviar Black 1 TB (WD1001FALS)
- Testkonfiguration und Übertragungsdiagramme
- Zugriffszeit und Interface-Bandbreite
- Sequenzieller Durchsatz
- PCMark05 Anwendungs-Benchmarks
- I/O-Performance
- Leistung und Temperatur
- Performance pro Watt: Workstation
- Performance pro Watt: Streaming Reads
- Alt gegen Neu und Vergleichstabelle
- Fazit

Wurde da vielleicht der SATA-II-Jumper nicht entfernt, so daß die Platte nur im SATA-I-Modus lief?
Bei mir am Rechner erzielt eine 500GB 7200.11 deutlich höhere Burst-Transferraten und eine Maximale Datenübertragung für Streaming Reads von rund 112MB/s am Anfang der Platte.
(Getestet an einem Supermicro H8DCi und dem onboard SATA-II Controller)
+ Raid 0 zum Vergleich wievirl Mehrleistung ein Array aus 2 oder 3 Laufwerken in der Praxis bringt.
denn 17ms sind ja nicht normal. in nem anderen test kommt sie auf 12,6 ms
wäre es möglich in einen Test folgendes Phänomens zu überprüfen?
http://forums.storagereview.net/index.php?showtopic=26006
stimmt es, dass nur die seagate 7200.11er Reiher ncq korrekt beherrscht?
Und wann soll denn die Hitachi auf dem Markt kommen?
Danke.
Wie schon bensen bemerkt hat: Ich würde auch empfehlen mal nach AAM zu schauen bei der Hitachi. Meine T7K250 und T7K500 Platten haben ohne AAM ~13,5ms und mit AAM ~18ms.
...was ist das für ein Satz und was soll er uns sagen? Ihr von TomsHW seid echte Hohlpfeifen...und da wundern sich die Leute, warum sich die allgemeine Umgangssprache immer mehr der unserer türkischen Mitbürger erster und zweiter Generation annähert. Schwör' krass, Lan!
Genau wie auf Pro7: "Zum Agent gehört eine Wanze, eine Minikamera und eine Pistole wie zum Fisch das Wasser."
Danke für Euren heutigen Beitrag zur Volksverdummung!
www.pcwelt.de/182501
Es gibt immer wieder Laufwerksserien, die mehr Ärger machen als andere und der Defektgrund kann auch außerhalb des Laufwerks liegen. Seagate hatte mit der 7200.11 Firmware-Probleme, die seit einigen Monaten behoben sind. IBM hat es vor einigen Jahren getroffen. Solange nicht in zahlreichen (!) Foren von gleichartigen Defekten oder Problemen die Rede ist gibt es nach unserer Erfahrung keinen Grund zur Besorgnis. Laufwerke sterben meist in den ersten Wochen oder erst nach Jahren, und die Defektraten sind praktisch in allen Segmenten bei deutlich unter einem Prozent.
Grundsätzlich kann ich aber nur empfehlen, lediglich solche Laufwerke zu kaufen, denen man persönlich vertraut. Wenn das Bauchgefühl aufgrund schlechter Erfahrungen nicht stimmt würde ich auch nicht kaufen wollen; schließlich vertraut man dem Laufwerk wichtige Daten an.
Gruß
Patrick Schmid