Microsoft zahlt bis zu 100.000 Dollar für Apps

Das mobile Microsoft-Betriebssystem Windows Phone scheint langsam zu einem Erfolg für den Konzern zu werden - wenn auch auf sehr kleiner Flamme: Im ersten Quartal diesen Jahres wurden sieben Millionen Smartphones mit dem OS verkauft, und damit der Konkurrent Blackberry überholt, der 6,3 Millionen seiner Smartphones absetzen konnte. Allerdings sind die Zahlen mehr als bescheiden, wenn man bedenkt, dass im gleichen Zeitraum 162,1 Millionen Android-Geräte abgesetzt wurden.

Die Redmonder Softwareschmiede versucht die Attraktivität seines Windows Phone 8 weiter zu steigern und scheut dabei auch den Griff ins Portemonnaie nicht: Zwar umfasst Microsoft Store aktuell etwa 145.000 Anwendung und kann offenbar nicht nur qualitativ nur bedingt mit dem Angebot des App Stores von Apple oder des Google Play Stores mithalten, auch wenn 48 der 50 Apps, die am häufigsten abgerufen werden, ebenfalls unter WP8 zur Verfügung stehen. Gerüchten zufolge bietet der Hersteller App-Entwicklern bis zu 100.000 Dollar und mehr, wenn sie Anwendungen für Windows Phone 8 entwickeln.

Interessant wäre an dieser Stelle, an welche Bedingungen ein solcher Zuschuss geknüpft ist, leider hüllt sich Microsoft dazu in Schweigen.

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1 Kommentar
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  • SKollmann
    Sieben Millionen vs. 6,3 Millionen. Wieviel Werbung macht eigentlich Blackberry? Von Windows sehe ich mindestens einmal am Tag eine.
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