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Enermax präsentiert Flüssigkeitskühler für CPUs

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Wenn es um die fachgerechte Kühlung einer CPU geht, dann führt kaum ein Weg an Enermax vorbei. Seit 2006 präsentiert der Hersteller immer wieder innovative Kühler, die darüber hinaus mit einer hohen Verarbeitungsqualität überzeugen sollen. Dies versucht der Enermax auch mit seiner neusten Entwicklung unter Beweis zu stellen: Mit der ELC-Serie erreichen zunächst drei Flüssigkühler den Handel.

Sie sollen vor allem dann für eine bessere Kühlung als herkömmliche, luftgekühlte Lösungen sorgen, wenn es in der CPU zu einem sehr schnellen Temperaturanstieg kommt. Dies gilt gerade bei aufwendigen Spielen, beim Schneiden von Videos oder beim 3D-Rendering. In solchen Fällen kann Wasser die Temperaturen deutlich schneller als Luft aufnehmen und abführen. Dazu hat der Hersteller eine besondere Kupferplatte entwickelt, bei der vier Shunt-Kanäle auf der Kühlplatte untergebracht werden, die die Bildung einer sogenannten Entstehung der fluiddynamischen Grenzschicht verhindern und somit eine dauerhaft hohe Kühlleistung gewährleisten sollen.

Enermax bietet ab sofort zwei mit dem ELC 120 TB und dem ELC 120 TA zwei Wasserkühler an, die beide über zwei 120 mm große Lüfter verfügen; beim TA-Modell leuchtet diese zudem blau. Wenn aufgrund des Einsatzes mehrerer Grafikkarten oder übertakteter Komponenten mehr empfiehlt sich die Zwei-Lüfter-Variante ELC 240. Zudem wird das Angebot im November noch mit dem ELC 125 erweitert, der einen 48 mm großen Kühlkörper besitzt.

Es gibt 13 Kommentare. B
Weitere Kommentare
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    crazymath , 21. September 2012 20:12
    Das schöne an den Dingern ist auf jedenfall der geringere Platzbedarf. Evtl. könnte man sowas auch für die GPU entwickeln und dann wären High-End-Dinger (oder wenigstens Performance-Segment) in ITX/mATX-Gehäusen kein Problem mehr.
  • 2 Ð
    Gaensebluemchen , 22. September 2012 08:02
    Hallo :) 
    @ crazymath:
    alter Hut, das:
    http://geizhals.at/de/809358

    Würde sich obiger (stellenweise sinnfreier) Text nur nicht so ekelhaft nach frisch von Enermax zugesandt lesen...
    Zumal es CPU-Kühler von Enermax nicht, wie es zu Beginn heißt, schon seit 2006 gibt, sondern wohl erst seit 2011, so jedenfalls steht es hier:
    'Mit dem ETS-T40 gibt Enermax sein Debüt im CPU-Kühler-Segment und will die Platzhirsche angreifen.'
    Aus:
    http://ht4u.net/reviews/2011/enermax_ets_t40_ta/
    Und hier:
    http://www.technic3d.com/review/kuehler/1295-enermax-ets-t40-cpu-kuehler-im-test/1.htm
    Die werden ja wohl nicht 5 Jahre Enermax-Kühler für die CPU verpennt haben, oder?
  • 0 Ð
    derGhostrider , 22. September 2012 10:32
    Den größten Vorteil von solchen Kühlern sehe ich immer in der Kombination aus CPU-Kühler und Gehäuselüfter. Die Abwärme wird nicht erst ins Gehäuse geblasen, sondern gleich nach draußen.

    Aber wo sind die anderen Vorteile? Lüfter hat man weiterhin. Wenn man dank großem und aufgeräumten Gehäuse keine Probleme mit der Abwärme hat, dann gibt es auch keinen direkten Vorteil.
    Ob nun zwei Lüfter auf dem Radiator oder einen auf dem großen CPU-Kühler und einer als Gehäuselüfter macht auch keinen nennenswerten Unterschied: Zwei Lüfter sind zwei Lüfter.

    Wobei ich mich auch frage, was nun das große Problem an "plötzlichem Temperaturanstieg" sein sollte, solange die CPU hinreichend gekühlt wird. Dann wird sie halt etwas schneller warm.
  • 0 Ð
    alterSack66 , 22. September 2012 23:01
    Normal pusten die Lüfter die aber nach innen, zwecks besserer Kühlung, siehe Corsair und so.
  • 0 Ð
    saintch , 24. September 2012 06:13
    ich frage mich nur wie sie auf 120mm kommen die meisten gehäuselüfter für performance systeme sind doch mindestens 140mm oder 180mm. und ich würde mit so einem teil ja zwei gehäuse lüfter ersetzen wollen.

    also solange keine 180mm variante im umlauf ist vollkommen uninteressant.
  • 0 Ð
    derGhostrider , 25. September 2012 18:13
    Zitat :
    Normal pusten die Lüfter die aber nach innen, zwecks besserer Kühlung, siehe Corsair und so.


    Lüfter, die Luft aus dem Gehäuse heraussaugen sind effizienter für die Kühlung des gesamten Gehäuses als welche, die Luft hineinblasen. Das wirkt nur punktuell auf kurze Distanz.
    Mit Unterdruck (und ordentlichem Airflow) kühlt man besser.
    Ausnahme: Man hat eine geschlossene Lüfterfläche und zwängt den Luftstrom in voller Breite durch das Gehäuse. Wie bei vielen Servern im 19" Rack. Da findet man dann z.B. aus Platzgründen zwischen Plattenkäfigen vorn und Mainboard hinten eine durchgängige Reihe mit Lüftern, die von vorn nach hinten durchfönen.
  • 0 Ð
    alterSack66 , 25. September 2012 18:39
    Schon klar, nur ist die Aufgabe der Lüfter bei solchen Kühlern ja nicht das Gehäuse zu kühlen sondern die CPU. Und das machen sie normalerweise besser wenn sie nach innen pusten. Eigentlich logisch, da sie so nicht mit der warmen Gehäuseluft kühlen müssen.
  • 0 Ð
    Gaensebluemchen , 25. September 2012 18:50
    Bin i Radi, bin i König,
    Das Gehäuse schert mi wenig
    Alles and're ist mir gleich, gleich, gleich
  • 0 Ð
    derGhostrider , 25. September 2012 20:34
    Naja, wenn man mit aller gewalt die CPU ein, zwei Grad weiter herunterkühlen will, auf Kosten des gesamten restlichen Systems, dann lässt man die Lüfter die kalte Luft ansaugen. Ist aber doch irgendwie Schwachsinnig, da es die CPU nicht nötig hat und man unnötig das Gehäuse heizt. Da könnte man auch gleich einen normalen Kühler auf die CPU flantschen.
  • 0 Ð
    alterSack66 , 25. September 2012 21:02
    Jo, groß ist der Unterschied ja nicht, aber ob die Gehäuselüftung funzt wenn der Lüfter erst durch den Radi blasen muss?
  • 0 Ð
    derGhostrider , 25. September 2012 21:16
    Wenn der Lüfter da keine Luft hindurch quält, dann funktioniert auch der Radi nicht. ;) 

    Und was für Abwärme gibt es denn schon noch großartig im Gehäuse?
    Chipsatz? Ne -> ist doch alles in der CPU.
    Graka? Ne -> Pustet die Luft bei ordentlichen Kühlern auch zum großen Teil hinten raus.
    Festplatte? Naja, meistens so um 5W. Da bräuchte man gar keinen Lüfter, sofern luftig eingebaut. Mit minimalem Luftstrom aber bereits hinreichend gekühlt.
    SSDs brauchen auch keine Kühlung.
    Bleiben noch RAMs, die allerdings ohne Übertaktung im Regelfall auch nur handwarm werden sollten. Zumindest, wenn man nicht alle Speicherbänke zuknallt, sondern immer etwas Platz hat.

    Und die Hitze von der CPU ist ja schon raus.
    Also in einem halbwegs ordentlich aufgebauten und "normalen" Rechner (Nein, keine zwei, drei Grafikkarten, die dicht zusammenhocken und trotzdem nur wild Luft verwirbeln, sondern nur eine) hat man dann den Netzteillüfter UND 2x 120mm auf dem Radiator.

    Also ich erinnere mich an Zeiten, da hatte der gesamte PC exakt *einen* 80mm Lüfter im Netzteil und funktionierte auch.
    Sollte also doch problemlos funktionieren.
  • 0 Ð
    alterSack66 , 25. September 2012 21:19
    Jo mein Pentium Rechner funktioniert seit bestimmt 10 Jahren so :lol: 
  • 0 Ð
    derGhostrider , 25. September 2012 21:22
    Und Du musst bedenken, daß die Teile noch keine Stromspartechniken hatten. *G* Wenn man insgesamt mal auf 150W gekommen sein sollte, dann wurden die halt permanent verbraten und dank mini-Lüfter auf Graka und teilweise Lüfterchen auf dem Chipsatz nur im Gehäuse verteilt.