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Google wehrt sich gegen BSI-Kritik an Wave

von - quelle: Tom's Hardware DE

Gestern bemängelte das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Googles kommendes Kommunikationstool »Wave«. Der Suchdienstleister nimmt nun Stellung zur Kritik.

Unter anderem von einem Kontrollverlust über die eigenen Daten beim Einsatz von Google Wave sprach gestern das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit Deutschland (siehe »BSI warnt vor Google Wave«). Mittlerweile hat sich Google zu der Kritik geäußert. Unterm Strich ist Google »überrascht«, dass eine deutsche Bundesbehörde eine derartige Erklärung über ein Produkt abgibt, das bislang nicht öffentlich zur Verfügung stehe.

Wave wird unter anderem Google-Maps mit diversen Kommunikationsformen verbinden.Google bekräftigt, dass Wave (siehe »Google zeigt seine Plattform Wave«) momentan nur einer ganz limitierten Gruppe von Entwicklern zugänglich gemacht wird, um vor der Einführung» Verbesserungen vorzunehmen«. Wenn es so weit ist, werde Google Wave mit passenden Datenschutzeinstellungen auf den Markt eingeführt. »Wir glauben, dass Transparenz und die Freiheit der Auswahl die Grundlagen für Datenschutz bilden. Daher achten wir bei der Entwicklung unserer Produkte darauf, dass Nutzer jederzeit die Wahl haben, wie sie unsere Services nutzen und welche Informationen sie uns zur Verfügung stellen möchten, und dass wir Nutzer darüber informieren, wenn bei Produkten möglicherweise persönliche Informationen vorgehalten werden«, so Kay Oberbeck, Pressesprecher von Google Deutschland, Österreich und Schweiz.

Außerdem sei Wave gar kein »Google-Dienst«, sondern eine Architektur, für die Google die Quellcodes zu gegebener Zeit veröffentlicht. Damit sollen Anwender ihren eigenen Wave-Server betreiben können. Google sei am Ende schließlich nur einer vieler möglicher Wave-Provider.

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Aetius 16/09/2009 23:49
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[Off Topic]

1. Beamte benutzen Intranets zur internen Kommunikation, nicht GoogleMail.

2. Es ist wirklich unfair und dumm von dir, Beamte pauschal dermaßen zu verleumden. Der letzte Fall von Staatsterror á la einstürzende Dächer in Deutschland ist zum Glück mindestens 64 Jahre her. In anderen Ländern, die gar nicht so weit weg sind, wie man oft denkt, sieht das allerdings ganz anders aus. Daher verbietet es sich, über soetwas Witze zu machen.

[/Off Topic]

Aetius

mastermind 17/09/2009 07:57
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"einstürzende Dächer in Deutschland ... mindestens 64 Jahre her"

Ich glaub du hast da einen Teil der deutschen Geschichte unterschlagen...

auser 17/09/2009 11:33
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@Aetius der letzte fall, z.m. mir bekannte fall ist gerade mal 19 jahre her.

Aetius 17/09/2009 16:12
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@auser, mastermind: Ok, ihr habt Recht; die DDR muss man dazuzählen.

Es geht mir aber nicht um die Anzahl der vergangenen Jahre seitdem, sondern darum, so einen Blödsinn (siehe oben) nicht unkommentiert im Netz stehen zu lassen, weil er zu viele Leute gibt, die jeden Müll glauben.

Zitat :woher weißt du was alle beamten so tun???

Ich kenne einen Haufen von Beamten, und weiß ungefähr, was sie tun. Sie sind unter anderem Lehrer, Richter, Mitarbeiter in Behörden und Ministerien und Polizisten. Leute, ohne die in Deutschland gar nichts läuft.

Aetius

auser 17/09/2009 16:16
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hätte ich die DDR gemeint, dann hätte ich vor 20 jahren gesagt.

anonymous 25/09/2009 11:58
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Da gabe es doch mal ein Buch mit dem Titel "die Welle". Hm, wem das System gehört der führt, wem die Server gehören der besitzt.
Diese Applikation ist nicht open. Die G.-App's werden immer versuchen über Dienstangebote den User dazu zubringen, über einen Datenhub zu gehen. Und der steht in Mountain View.
Wie wäre es mit self hosting? Wie wäre es mit "broadcast your wave on request".

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