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USA: Schüler-Überwachung per Schulnotebook?

von - quelle: Ars Technica

In den USA ist ein Fall bekannt geworden, in dem eine Schule ihre Schüler überwacht haben soll, und zwar mit Notebooks, die von der Bildungseinrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Jetzt klagen die Eltern eines Schülers.

Konkret geht es dabei um die Harriton High School im US-Bundesstaat Pennysylvania, die Schülern Laptops zur Verfügung stellt. Damit soll es ihnen möglich sein, auch von zu Hause am selben Arbeitsgerät wie in der Schule zu arbeiten und jederzeit Zugriff auf die Ressourcen der Schule zu bekommen, beispielsweise für umfangreichere Hausarbeiten.

Nun haben die Eltern eines Schülers den Schulbezirk verklagt. Ihre Anschuldigung: Auf dem Mobilrechner sei Software installiert, mit der die Webcam per Remote-Zugriff genutzt werden könne, um Bilder von Nutzern zu machen und sie so zu überwachen. Das wäre natürlich ein schwerer Verstoß gegen die Privatsphäre und außerdem nach amerikanischem Recht auch ein unerlaubtes Abhören mit elektronischen Mitteln. Auslöser für die Klage war, dass der betroffene Schüler im November 2009 vom Konrektor einen Tadel bekam, weil er sich zu Hause "unpassend verhalten" habe. Das Beweismittel: Ein Foto, geschossen mit der eingebauten Webcam...

Sollte sich diese Version der Geschichte bewahrheiten, dürfte das für die Schule und den gesamten Schulbezirk ernste Konsequenzen haben. Denkbar ist laut Ars Technica aber auch, dass sich das Ganze anders zugetragen hat. Möglicherweise hat der Schüler die "unpassenden" Fotos  selbst mit der Webcam geschossen und dann auf einem Fotoportal veröffentlicht. Wären sie von dort an die Schule gelangt, könnte man ihr daraus keinen Vorwurf machen. Dennoch bliebe die Frage, ob die Schule Disziplinarmaßnahmen für Dinge ergreifen darf und sollte, die sich in den heimischen vier Wänden abspielen. Außerdem bleibt ungeklärt, ob nicht trotzdem eine Remote-Software auf den Schüler-Notebooks installiert ist.

Die Schule wollte sich bislang nicht zu den Vorwürfen äußern. Mehr bei Ars Technica und BoingBoing.

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I-HaTeD2 19/02/2010 12:25
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-2+

Unpassend verhalten? Vor einem Laptop? Was könnte das nur gewesen sein? :D

fffcmad 19/02/2010 12:44
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-1+

Wahrscheinlich hat der Junge Pr0n geguckt und sich vorm Bildschirm abgreagiert :X

f1delity 19/02/2010 12:45
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-0+

Wenn die schon tolle Remote-Software nehmen, dann aber bitte mit den rahmenlosen und durchsichtigen Displays, dann brauchen die Remote nur zur Privat-Überwachung :D

Iraklis 19/02/2010 13:42
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-0+

remote prozess killen :-)

jo-82 19/02/2010 14:35
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-0+

Das erste was ich bei so nem Ding machen würde, wär nen unauffälligen Sticker über die Cam kleben...

anonymous 19/02/2010 17:52
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-2+

Das erste, das man macht, wenn man ein Notebook erhält, ist doch sowieso das OS neu aufzusetzen... ;)
Mir fehlt bei den Notebooks auch immer ein Schieber, eine Klappe oder irgendwas, um die Kamera abzudecken - man fühlt sich sonst irgendwie beobachtet, selbst wenn man nicht paranoid ist. ;)

5555-rgnf 19/02/2010 20:21
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-3+

Da wird ein Kind zur Schuldirektion bestellt und mit Schulverweis bedroht weil dem Rektor die Masturbationsgewohnheiten des Kindes nicht passen. Wäre mir das damals passiert hätte ich dem Mann den Laptop über sein Schandmaul gezogen und zwar so lange bis die Cam ab wäre...

mareike 20/02/2010 10:56
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-2+

warscheinlich hat der schüler einen längeren als der konrektor,

ist dann kein wunder die reaktion ;)

Und das Laptops, handys und telefone wanzen mit zusatzfunktionen sind weis doch eigentlich jeder.

also wenigstens cam zukleben und mikrofon physisch entfernen.

dann kann der Läpi wenigstens nicht nach drausen "lauschen und Filmen"

beim handy muss der akku raus, und beim telefon der stecker aus der dose.

Schall- und blickdichte verglasung, alutapete, getrenntes stromnetz... ;)

Das sollte aber nicht der eigentlich richtige weg sein, besser wärs dem

konrektor seine Wi...griffel abzuhacken.

hotpot 20/02/2010 20:29
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-0+

Die spinnen, die Ammis.

...aber wer sich per elektronisches Gerät überwachen lässt, auf das er Zugriff hat, selber schuld. Auch ohne Vollzugriff auf den Rehcner: ein Kaugummi auf der webcam wirkt Wunder.

metal_alf 20/02/2010 21:02
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-0+

5555-rgnf :
Da wird ein Kind zur Schuldirektion bestellt und mit Schulverweis bedroht weil dem Rektor die Masturbationsgewohnheiten des Kindes nicht passen. Wäre mir das damals passiert hätte ich dem Mann den Laptop über sein Schandmaul gezogen und zwar so lange bis die Cam ab wäre...



Hahahaha :-) Hilarious! :-)

Bei mir würde ich schon nur um die Schule zu nerven anfangs direkt Linux draufknallen! Auch wenn ich sonst nicht so mit Linux arbeite, die aus der Schule würden Linux sowieso nur vom hörensagen kennen und ein bisschen komisch schauen :-)

noskill 21/02/2010 09:54
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-0+

@metal_alf

Ich hätte so oder so Linux drauf gehauen.

Mit Steve J. OSX könnte ich Banane anfangen, Steve B. Windows kann man dagegen wenigstens noch zum spielen nehmen. :D

@mareike

rofl

Da bastel ich mir lieber aus nem Radio nen Störsender...

FormatC 22/02/2010 07:57
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--2+

Zitat :Da wird ein Kind zur Schuldirektion bestellt und mit Schulverweis bedroht weil dem Rektor die Masturbationsgewohnheiten des Kindes nicht passen.
Wobei sich dann die Frage stellt, wer von den beiden nun der größere Wi...er ist. Eigentlich hätte an der relevanten Stelle sofort ein Stopp-Schild auf den Überwachungsmonitoren eingeblendet werden müssen. Kinderpr0n als Beweismittel taugt nichts und ein unter Umständen erregter Direktor auch nicht. Amis halt...

team17 24/02/2010 13:48
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-0+

..hey Leute, das ist doch ein alter Hut.. Technisch ist das schon lange möglich. Die Möglichkeiten sind schon in den Chips integriert - da braucht man auch keine Software extra drauf packen.. man braucht nur ein Adresat.. da hilft auch das Abkleben der Cam nix.. das Mikro kann man ja auch ansteuern und lauschen.. Vorreiter waren ja schon unsere Handys.. und das Iphone ist das Paradebeispiel.. wir sind ja alle potentielle Terroristen.. *LOL!*

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