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[IDF] Server-Xeon mit 30 Watt, Jasper Forest & Sicherheit

von - quelle: Tom's Hardware DE

Cloud Computing wird von Kunden gut angenommen. Jährliche Verdoppelungen der Rechenpower führen jedoch zu gewaltigen Problemen bei den Serverfarmen: Hohe Leistungsaufnahme, Hitze und enormer Platzbedarf.

Dass Intel seine neuen Westmere- und Nehalem-CPUs in die Server-Welt portiert, war abzusehen. So werden auch die neuen Xeons diese Technologie nutzen. Immerhin versucht Intel nun, die Stromaufnahme und Abmessungen zu verringern.

Nehalem-EX heißt bei Intel momentan noch seine neue Generation an Server-Prozessoren, die den Xeon 7400 ablösen sollen. Der Nehalem-EX lässt sich mit insgesamt acht CPUs parallel betreiben und wird über Quick Path Interconnect zusammengeschaltet. Er besitzt deutlich bessere RAS-Eigenschaften. Mit dessen Erscheinen wird der Xeon 5500 und 7400 abgelöst. Auf der Netzwerkseite setzt Intel auf seine eigenen 10 GbE Lösungen.

Interessant war neben den eingangs erwähnten Rechenmonstern die CPUs der Xeon 3000 Serie, sie gerade einmal auf ein Thermal Design Power (TDP) von 30 Watt kommen. Damit lassen sich Mini-Server-Platinen im Steckkartenformat realisieren. Maloney zeigte einen solchen "Micro Server", der sogar Hot-Plug-and-Play-fähig sein soll.

Noch kleiner soll es mit dem Jasper Forest gehen. Mit dieser Embedded Plattform will Intel IBM nacheifern und sparsame Blades bauen. Diese sollen weniger als 200 Watt verbrauchen. Positiv fällt auf, dass RAID 5 & 6 bereits integriert ist. Zum Einsatz kommt übrigens der Intel 3420 I/O Hub als Chipsatz. Schon Anfang 2010 soll Jasper Forest verfügbar sein. Konzipiert ist diese Plattform für Speichersysteme, Kommunikationssysteme sowie Anwendungen im militärischen Bereich und in der Luftfahrttechnik.

Die altbekannte vPro-Technologie darf natürlich bei einer solchen Veranstaltung nicht fehlen. Letztendlich ging es dabei um eine Remote-Desktop-Applikation, die am Beispiel von AT&T demonstriert wurde. Bei Intel hieß das Ganze Keyboard Video Mouse (KVM) Remote Control. Letztendlich spielt auch hier um erhöhte Sicherheit, denn: Wenn jemand von Außen auf eine PC zugreifen soll, dann muss die Datenübertragung absolut sicher sein. Erst dann kann man die Kostenersparnis ausnutzen.

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