[IDF] Westmere & Sandy Bridge: CPU-Verkleinerung auf 32 nm mit Grafik

Sean MaloneySean Maloney

Wie auch Otellini erklärte Maloney, dass der 32-Nanometer-Fertigungsprozess nun zertifiziert ist und die ersten Wafer für entsprechende »Westmere«-Prozessoren gefertigt werden. »Wir haben mit der Produktion des ersten 32-nm-Prozessors begonnen, der zugleich die erste CPU mit integriertem Grafikkern ist«, heißt es bei Intel. Im Februar gab das Unternehmen bekannt, 7 Milliarden US-Dollar in die 32-nm-Fertigung zu investieren (siehe »Intel: 7 Milliarden für 32-nm-Fertigung«).

Clarkdale vereinigt eine Westmere 32nm CPU mit 45nm GrafikClarkdale vereinigt eine Westmere 32nm CPU mit 45nm GrafikEin funktionierender Sandy-Bridge-Rechner war bereits auf dem IDF 2009 zu sehen.Ein funktionierender Sandy-Bridge-Rechner war bereits auf dem IDF 2009 zu sehen.Erst bei Sandy Bridge landen CPU und GPU auf einem DieErst bei Sandy Bridge landen CPU und GPU auf einem Die

Maloney zeigte einen Rechner, der dank der Westmere-Basis vor allem beim Surfen im Web und bei der Darstellung vieler geöffneter Fenster deutlich performanter zu Werke gehen soll als bisher. Auch bei der Verschlüsselung: Intel integriert nach eigenen Angaben AES-Befehle (Advanced Encryption Standard), die eine Ver- und Entschlüsselung beschleunigen sollen.

IDF 2009: Sandy Bridge PC

Für die Westmere-Prozessoren setzt Intel auf High-k+-Metal-Gate-Transistoren der zweiten Generation. Zugleich treibt Intel die Einführung seiner Mikroarchitektur »Sandy Bridge« voran. Dabei sitzt ein Grafikchip der sechsten Generation mit auf dem CPU-Die. Die CPU selbst wird den AVX-Befehlssatz (Advanced Vector Extensions) unterstützen, der als Nachfolger des SSE-Befehlssatzes gilt (Streaming SIMD Extensions). Mit AVX mit sollen Floating-Point-Anwendungen und Multimedia-Applikationen um den Faktor zwei beschleunigt werden.

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