Das High Court in London hat entschieden, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange an Schweden ausgeliefert werden darf. Seit geraumer muss sich Assange wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs an zwei Frauen verantworten.
Das High Court in London hat entschieden, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange an Schweden ausgeliefert werden darf. Seit geraumer Zeit muss sich Assange wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs an zwei Frauen verantworten. Als die Anschuldigungen an Assange herangetragen wurden, reiste dieser trotz Kenntnis über Haftbefehl aus Schweden aus, stellte er sich dann aber am 7. Dezember der Polizei in Großbritannien. Von Anfang an hat der Australier die Vorwürfe abgestritten und behauptet es handele sich um eine politische Intrige die im Zusammenhang mit den kurz davor veröffentlichten Botschaftsdepeschen seiner Enthüllungsplattform stünde. Nachdem er sich kurzzeitig in einem britischen Gefängnis in Haft befand, wurde er unter strengen Auflagen frei gelassen und steht seitdem unter Hausarrest auf dem Anwesen eines Anhängers im Osten Englands.
Weil Assange die Auslieferung von Schweden in die USA befürchtet, hatte im März der Anwalt des Beschuldigten zunächst Berufung gegen ein ergangenes Gerichtsurteil eingelegt, dass den von Schweden erwirkten europäischen Haftbefehlt sachgerecht befand und daher auch die Auslieferung von Großbritannien an Schweden bereits festlegte. Auch in zweiter Instanz konnte der Anwalt des Australiers das High Court von dem Gegenteil nicht überzeugen. Als letzte Möglichkeit verbleibt nach einem Bericht des Guardian noch die Berufung vor dem Supreme Court einzulegen. Ob die Voraussetzungen dafür jedoch vorliegen, ist schwer zu sagen. Dafür müsste der 40-jährige glaubhaft machen, dass der Rechtsstreit von großem öffentlichem Interesse ist. Wenn das allerdings gelingt, wird die Anhörung vor dem Supreme Court sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr stattfinden können. Sollte der Anwalt von Assange auch mit diesem Vorhaben das Gericht nicht überzeugen können, wird der Wikileaks-Gründer vermutlich binnen zwei Wochen an Schweden ausgeliefert.
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0Krampflacher , 2. November 2011 18:33Haben die Tommies wohl erst mal ein wenig Gras über die Sache wachsen lassen, bis der Mainstream sich nicht mehr an die hässlichen Videos erinnert ... und dann ab nach Schweden, wo die CIA schon wartet ;-)
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0TGH1978 , 3. November 2011 14:36Das ganze ist sowieso die reinste "Hexenjagt" - da wurden seit Beginn des Ganzens zig Übersetztungsfehler in den Medien gemacht... in Schweden reicht es nämlich schon, wenn man ungeschützten Verkehr hatte, damit das als sexueller Missbrauch ausgelegt werden kann... ganz am Anfang in den Originalmeldung war nämlich nie von einer Vergewaltigung die Rede... aber die USA hat das natürlich geschickt ausgenützt... wenn diese 2 Frauen nicht sogar in deren Auftrag agieren...
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0BF3-Shooter , 3. November 2011 23:50„Ein Schelm, wer Böses denkt.“ Die Sache hat von Anfang an einen Faden beigeschmack.
