Windows 7 und die Batterien - Teil II
Ende Januar machte die Meldung die Runde, Microsofts jüngstes Betriebssystem Windows 7 verkürze die Lebenserwartung von Notebookbatterien. Jetzt bezieht Microsoft dazu Stellung - und weist die Schuld von sich.
Microsoft begegnet den Vorwürfen (siehe »Ist Windows 7 Gift für die Akku-Laufzeit?«) vereinfacht gesagt mit einer Blog-Post, der an das Motto "It's not a bug, it's a feature" erinnert. Lau Microsoft handle es sich bei den Meldungen nämlich keineswegs um einen Fehlalarm. Der neue Dienst, der die verbleibende Kapazität (nicht den Ladestand!) des Akkus überwacht, schlage Alarm, wenn nur noch 40 % der ursprünglichen Kapazität verbleiben. In allen untersuchten Fällen, bei denen der betreffende Dienst sich gemeldet hatte, sei dies auch der Fall gewesen. Das Durchschnittsalter der untersuchten Batterien habe bei 1,5 Jahren gelegen. Bei neuen Geräten mit "frischem" Akku habe man das Phänomen nicht reproduzieren können. Das ist interessant, denn es gab auch diverse Meldungen von Nutzern, die behaupteten, sich aufgrund der Meldung einen neuen Akku gekauft zu haben; dennoch habe das Problem fortbestanden.
Von besonderem Interesse ist dabei dieser Auszug aus dem Blog:
"To the very best of the collective ecosystem knowledge, Windows 7 is correctly warning batteries that are in fact failing and Windows 7 is neither incorrectly reporting on battery status nor in any way whatsoever causing batteries to reach this state. In every case we have been able to identify the battery being reported on was in fact in need of recommended replacement."
Der Grund, warum so viele Nutzer das Phänomen beim Umstieg von Windows XP oder Vista erleben, sei laut Microsoft ganz einfach, dass erst Windows 7 den Dienst enthält, der die verbleibende Lade-Kapazität des Akkus ausliest. Überhaupt könne das Problem gar nicht an Windows liegen, beteuert Microsoft, weil es eben nur zu einem lesenden Zugriff auf die Akku-Firmware komme - es werde dabei nichts geändert. Ungeklärt bleibt aber, warum die Laufzeit bei vielen Notebooks bei einem Umstieg auf das neue Windows so drastisch einbricht. Einige Nutzer berichteten, dass die Laufzeit von über zwei Stunden auf nur 20 Minuten gefallen sei.
Microsoft schließt seinen Post mit der Bemerkung ab, man werde weiter mit OEMs an der Problemlösung arbeiten. Wer aber trotz neuem Akku die besagte Meldung angezeigt bekomme, solle sich per TechNet Forum, MS Answers Forum oder support.microsoft.com an Microsoft wenden.
Den vollständigen Blog-Eintrag kann man auf dem MSDN-Blog nachlesen.
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Ich kriege zwar keine Meldung... aber bei meinem 4 Monate alten Vaio Z 31md ist die Akkulaufzeit von 5,5h unter Win-Vista bei "Stromspar"-Modus auf 2,5h gesunken... auch mit weiter reduzierter Displayhelligkeit und abschalten von Bluetooth und WWAN ist nicht viel zu gewinnen. Das ist schon sehr auffällig!
Ich kriege zwar keine Meldung... aber bei meinem 4 Monate alten Vaio Z 31md ist die Akkulaufzeit von 5,5h unter Win-Vista bei "Stromspar"-Modus auf 2,5h gesunken... auch mit weiter reduzierter Displayhelligkeit und abschalten von Bluetooth und WWAN ist nicht viel zu gewinnen. Das ist schon sehr auffällig!
Wie bereits in der ersten News zu lesen hat sich meine Akkulaufzeit um 2/3 reduziert. Nach abschalten durch Win7 ist aber noch genug Saft vorhanden um Memtest über eine Stunde zu betreiben. Da stimmt was nicht.
so weit ich weis regelt und überwacht der ladecontroller im akku den ladevorgang, also kann ich mir nur vorstellen das windows7 mehr ressourcen braucht ? oder fehlerhafte stromspareinstellungen ??
Aus meiner Sicht sollten auch die Notebook-Hersteller ihre Hausufgaben machen. Zumindest scheint Toshiba von dem Problem nicht betroffen zu sein, denn ich habe nach dem Umstieg auf Win7 keine merklichen Laufzeiteinbußen feststellen können und auch diese ominöse Meldung wird mir nicht angezeigt.
Es fällt mir schwer, hier nicht auch etwas auf die Billigakkus von unbekannten Herstellern zu schimpfen, die viele Sachen in ihre Replika nicht implementieren.
Allerdings stimmt nachdenklich, dass Sony scheinbar auch dieses Problem hat, wie dochenning schreibt...
Gut finde ich, dass Microsoft diesem Problem offensichtlich nachgeht.
Wie bereits in der ersten News zu lesen hat sich meine Akkulaufzeit um 2/3 reduziert. Nach abschalten durch Win7 ist aber noch genug Saft vorhanden um Memtest über eine Stunde zu betreiben. Da stimmt was nicht.
Und dann ist der Akku richtig im Arsch. Tiefentladung vertragen die gar nicht.
das mit der tiefentladung stimmt... nur ist das kein tiefentladen was er da probiert hat

ich bin immernoch zufrieden mit xp auf meim thinkpad und werde vorerst wohl auch nicht umsteigen
Tiefentladung ist wirklich was anderes. In dem Moment wo sich das Notebook aufgrund von Strommangel abschaltet(Hardwaretechnisch da zuwenig Spannung und nicht durch Windows7) ist noch eine beachtliche Restladung im Akku. Nur reicht diese halt nicht mehr aus um das Notebook zu betreiben.
Der Versuch sollte einfach nur zeigen, dass die Werte von Windows7 totaler Blödsinn sind.
Immerhin gute Umsaetze. Erst geben die Leute Geld fuer Windows 7 aus, z. T. obwohl sie ein noch aktuelles Vista haben und dann werden neue Akkus gekauft, obwohl mit dem alten noch alles in Ordnung ist. So kommen wir sicher aus der Krise. Nur die TCO-Rechnung sieht nicht mehr so gut aus.
Habe das gleiche Problem auf einem ThinkPax X300 (6cell+3cell bay). Da kam ich auf eine realistische Laufzeit mit Wlan BT und normalem betrieb auf gute 5h. Unter Win7 schaffe ich noch 3,5-4h, und selbst der energiesparmodus reißt nicht viel mehr raus.
kann mich da auch nur anschließen: Lenovo SL300, mit Vista Business 64bit ging's hoch bis 5 stunden. mit win7 (rc1 und nun ultimate)sind's knapp 90-100minuten. sehr merkwürdig. zum glück hab ich in der uni überall steckdosen ^^
Bei meinem Acer Travelmate 7730G tut sich nichts, fast sogar exakt gleiche Laufzeit im Vergleich zu Vista x64.
Wäre aber mal interessant zu wissen, was denn nun die Verringung erfolgen lässt.