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Chkdsk-Fehler in Windows 7?

von - quelle: Bluescreenofdeath

In der RTM-Version von Windows 7 soll das chkdsk-Modul einen schwerwiegenden Fehler enthalten. Microsoft dementiert: »Alles nicht so schlimm«.

Ein Screenshot zeigt, dass chkdsk unter Windows 7 sehr viel Speicher benötigt

Unter anderem im Blog Bluescreenofdeath wird der Fehler in Windows 7 beschrieben: Beim Aufruf des Festlatten-Prüfmoduls chkdsk mit der Option /r (recover) für eine sekundäre Festplatte wird extrem viel Speicher belegt, auch kann das System laut den Bloggern mit einem Bluescreen abstürzen.

Der Fehler hat für Aufsehen gesorgt, sogar von einer Verschiebung des Windows-7-Marktstarts – ab heute haben im Übrigen Microsofts Technet- und MSDN-Abonnenten die Zugriff auf Windows-7-Final – war die Rede.

Doch laut Microsofts Entwicklungschef Steve Sinofsky ist alles halb so schlimm: In einem Posting auf dem Blog erklärt er, dass Microsoft den Fehler zwar untersucht, bislang aber nicht nachvollziehen konnte. Auch die Zahl von Abstürzen auf Testsystemen hätte sich nicht signifikant erhöht. Er will den Fehler nicht als »kritisch« bezeichnen, und ein so genannter »Showstopper-Bug«, der den Zeitplan der Windows-7-Veröffentlichung durcheinander bringen könnte, sei es schon gar nicht.

Bluescreen-Besucher FireRX will auch schon die wahre Fehlerquelle ausgemacht haben, wie er in seinem Posting meldet: Das Problem sei ein veralteter Chipsatz-Controller: »Bitte nehmt ein Update der Chipsatz-Treiber auf die aktuelle Version des jeweiligen Mainboard Hauptplatinenherstellers vor. Ich habe das bei mir gemacht, und es hat den Fehler behoben«.
Screenshot: Bluescreenofdeath.com

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Larry 06/08/2009 12:40
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-0+

Wenn MS den Starttermin jedesmal verschieben würde, wenn ein Fehler in Kombination mit einem veralteten Treiber auftreten kann, würde Win7 wohl nie erscheinen.
Wie viele installationen wird es wohl geben mit genau diesem Chipsatz, 2 Festplatten und ohne aktuellen Treiber, welche dann chkdsk in Platte scannen...

anonymous 06/08/2009 12:59
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ghostphone 06/08/2009 13:25
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-7+

Blödsinn! Es gibt kein Fehlerfreies OS. Apple und Linux sind nicht besser als MS (nur anders).

(Für alle Trolle: Jedes OS hat seine Vor- und Nachteile. Die Effektivität des OS entscheidet sich am Aufgabengebiet und Geschmack des Nutzers.)

Desolator 06/08/2009 13:34
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-1+

Je mehr sich mit einem Programm und einem Betriebssystem finden, desto mehr Fehler findet man, deshalb sind von Linux und OS X so wenige bekannt.
Kann ghostphone nur zustimmen, ist doch wohl logisch...

stanfordbinet 06/08/2009 13:38
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-1+

IM Zweifel :
Die frage wäre eher, wann schafft es MS ein Fehlerfreies OS zu machen ? Resp. ein OS auf dem keine schwerwiegende Fehler hat.



OsX User hier, also "Einheitssystem + darauf angepasstes OS", und selbst da gibts Bugs. (Memoryeater Safari, wiederkommende Firewall Abfragen, Screensaver der ab und zu grundlos aktiviert wird usw - meine kleine Bugliste)

Bei der Vielfalt an verschiedenen Konfigurationen in Windows-Kisten.... nie.

Microsoft kann nicht zaubern :)

fbx 06/08/2009 13:39
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-0+

Wow das wird dann vlt wieder so gehypt wie dieser komische Fehler den die PII hatten und der auch in der Praxis nicht vorkam. Es werden weitere Fahler auftauchen und auch weiter Sicherheitlücken, aber solange es regelmäßigen Support gibt ist das ok. Solange irgendwie Menschen ein OS erarbeiten gibt es darin Fehler. Und MS scheints ja nicht mal vertuschen zu wollen (Apple), also ich sehe da kein Problem. Deswegen den Start zu verschieben wäre wohl etwas übertrieben.
mfg

fbx 06/08/2009 13:40
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-0+

edit: meine nat. die Phenom erster Gen.

fffcmad 06/08/2009 14:02
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--2+

Vor allen Dingen ist der Test, der den "Fehler" verursacht wohl eh ueberfluessig, da defekte Sektoren von der Festplatte heutzutage selbststaendig behandelt werden. Checkdisk wuerde es garnicht mitbekommen, wenn ein Sektor im Eimer ist. Im Prinzip kann diese Funktion aus CHKDSK entfernt werden.

slaughter_2 06/08/2009 15:20
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-1+

@fffcmad:
Du musst zwischen logischen und physikalischen Fehlern unterscheiden.
Die Festplatte kann selbst wohl physikalische Fehler feststellen. Logische Fehler muss Chkdsk bereinigen.
Ich weiß garnicht, wie oft mir chkdsk /r in meinem Berufsleben schon jede Menge Neuinstallationen erspart hat.

Dartagnon 06/08/2009 16:36
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-1+

@slaughter_2
Da kann ich nur zustimmen!
chkdsk /r ist echt ne feine Sache. Gerade im Bereich der Datenrettung (von einer HD auf die andere bei haufenweise defekter Sektoren und deshalb auch massig Fehler auf der neuen Platte) kann chkdsk /r wunder bewirken ;)

fffcmad 06/08/2009 16:48
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-0+

Ich habe ja auch nicht den Sinn und Zweck von Checkdsk angezweifelt, sondern nur die Funktion zum Retten von Daten aus defekten Sektoren. Das macht die Festplatte automatisch. Das Dateissystem ist eine vollkommen andere Sache. zudem ist Chkdsk nicht nur fuer das Dateisystem zustaendig, sondern repariert auch beschaedigte Windows-Dateien/ stellt sie wieder her. Und ich kann sehr gut zwischen logischen und physikalischen Datentraegern entscheiden... :)
Und zur Datenrettung bringt chkdsk erstmal garnichts. Vorher zieht man sich besser ein Image von der Platte. Chkdsk kann naemlich ganz schnell alles noch schlimmer machen, wenn man die Bedingungen fuer den Ausfall des Datentraegers nicht kennt.

Dartagnon 06/08/2009 16:56
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-0+

Chkdsk nach dem überspielen (sei es per Image oder 1:1) auf ne andere Platte? Das Chkdsk bei defekten Platten keine Daten retten kann is mir durchaus bewusst ;) Aber es kann das System wieder zum starten bringen nachdem man die Daten von der defekten Platte auf die neue gezogen hat und das ist schonmal viel wert.

Smartengine 06/08/2009 17:39
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-0+

Ich konnte den Fehler auf 2 Systemen(Laptop mit Intel-Cipsatz und PC mit AMD Chipsatz) reproduzieren.
Bei beiden Kam die 64Bit-Variante vom RC1 zum Zug. Bei beiden
habe ich zusätzlich noch die Treiber aktualisiert.
Beim Laptop mit 4GB RAM: Screenshot
Bei meinem PC mit 8GB konnte ich leider keinen Screeen machen, denn als es 7,8GB ausgefüllt hat, hängte sich das System immer auf

Homeless 06/08/2009 18:16
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-0+

Desolator :
Je mehr sich mit einem Programm und einem Betriebssystem finden, desto mehr Fehler findet man, deshalb sind von Linux und OS X so wenige bekannt. Kann ghostphone nur zustimmen, ist doch wohl logisch...



Aber vielleicht ist hier der Hund begraben; Denn...........,
warum stattet MS sein BS so umfangreich aus ?

Mir dient das BS als Plattform für weitere Programme.
Ob die Oberfläche Bunt oder Schwarz ist, ist mir egal.

Ein Betriebssystem sollte, aus meiner Sicht, sich mit der Machbarkeit
in Verbindung der Kompatibilität für weitere Programme
beweisen.
Halt ein Grundsystem - ein Betriebssystem -

Mit den Sparprodukten, quasi alles aus einer Hand;
Ist ein guter Gedanke. In der Vergangenheit aber,
habe wir immer wieder Probleme mit der Überladung des BS .

slaughter_2 06/08/2009 22:13
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-0+

Der Fehler kann tausend Ursachen haben.
Ich habe gesehen, dass auf dem Beispielscreenshot und auf dem Bild von Smartengine Firefoxläuft. Evtl. hängt sich chkdsk an einer Datei von FF auf, die noch geöffnet ist?
Dann laufen zum einen Symantec und bei Smartenginge Avast. Beides Programme, die dafür bekannt sind, nicht das Gelbe vom Ei zu sein.
Tritt der Fehler denn auch im abgesicherten Modus auf?

aarfy 10/08/2009 21:39
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-0+

fbx :
Wow das wird dann vlt wieder so gehypt wie dieser komische Fehler den die PII hatten und der auch in der Praxis nicht vorkam. Es werden weitere Fahler auftauchen und auch weiter Sicherheitlücken, aber solange es regelmäßigen Support gibt ist das ok. Solange irgendwie Menschen ein OS erarbeiten gibt es darin Fehler. Und MS scheints ja nicht mal vertuschen zu wollen (Apple), also ich sehe da kein Problem. Deswegen den Start zu verschieben wäre wohl etwas übertrieben.mfg




Du meinst bestimmt den ominösen Fließkomma Bug -> der ist aber in der Praxis schon aufgetreten - unter MS Excel z.B. hat er falsche Ergebnisse produziert..

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