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Kriterien für das Windows-7-Logo

von - quelle: Tom's Hardware DE

Unter welchen Bedingungen Hard- und Software das Logo »Compatible with Windows 7« erhält, hat Microsoft in seinem Windows-Blog nochmal genauer ausgeführt.

Nur ein Logo für die Kompatibilität von Hard- und Software – und nicht wie bei Windows Vista mehrere für unterschiedliche Betriebssystem-Versionen – soll Windows 7 bekommen. Das hat Microsoft bereits im März anlässlich der Eröffnung eines Zertifizierungs-Labors in China erklärt (siehe »Windows-7-Logo für PCs und Software«).

Unter welchen Bedingungen Geräte und Software das Logo für Windows-7-Kompatibilität erhalten, hat Microsoft kurz vor dem Marktstart des Betriebssystems im Windows-Blog nun nochmals umrissen. Wie Mark Relph, Senior Director der Windows Product Strategy Group, erklärt, wurden unter anderem die Anforderungen etwas verschärft: Alle Anwendungen und Treiber müssen beispielsweise signiert sein, damit die Kunden bei Installationen nicht wieder unnötige Nachfragen präsentiert bekommen (»Software [...] hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden ...«).

Klebt ein solcher Aufkleber auf der Packung, müssen Anwender sicher sein können, dass das Produkt mit jeder Windows-7-Version läuft, sei es die 32- oder 64-Bit-Version. Abstürze, Bluescreens oder Fehler, die die Stabilität des Systems beeinträchtigen, will Microsoft gar nicht mehr sehen. Testen, testen und nochmals testen heißt es nun also wieder einmal für Windows-Entwickler. Mehr Informationen zum Windows-Logo-Programm finden sich unter Microsofts Site Ready.Set.7.

Dialoge dieser Art soll es unter Windows 7 nicht mehr geben.Abgesehen von einem fehlerfreien Produkt soll es aber für Hersteller und Entwickler einfacher werden, zu einem Logo zu kommen: Laut Relph werden Programmierer es mit »weniger Papierkram« zu tun haben als früher, auch wurden die Kosten für die Teilnahme am Programm gesenkt. Microsoft-Partner erhalten das Betriebssystem beziehungsweise spätere Versionen grundsätzlich früher, um genug Zeit zur Anpassung ihrer Produkte zu haben. Über 6000 Hard- und Software-Produkte sollen das Logo bereits erhalten haben.

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Casi 06/10/2009 17:51
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Mein neues Board hat das Logo schon. Mal sehen was das bringt. Ich sehe keinen großen Vorteil. Gut, es funktioniert alles, aber das erwarte ich auch ohne Logo, schließlich wollen die Hersteller ja was verkaufen.

borizb 07/10/2009 09:09
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Eben genau darauf soll man ja hinarbeiten, das in Zukunft Hardware und Treiber problemlos miteinander arbeiten. Als XP rauskam hatte man es mit einer Vielzahl von Betriebsystemen und Shareware / Software zu tun - beinahe unmöglich einen Treiber zu programmieren der alle eventualitäten berücksichtig (95/NT4.0/98/se/me/w2k/xp). Heute gibts nur noch W2K/XP und Vista/7. Das macht die Sache sehr einfach und lässt mehr Raum für optimierungen. Ein gutes Beispiel sind Konsolen. Da ist alles einheitlich was Soft und Hardware angeht, man erreicht also ein höheres Niveau was die Performance angeht. Ich kann mir gut vorstellen, dass so eine Zertifizierung dem gleichen Zweck dienen soll. Ob das im Endeffekt auch so ist, bleibt natürlich abzuwarten. Ein guter Ansatz ists auf jeden Fall.

anonymous 07/10/2009 10:24
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hab das logo auf meinem notebook... gibt aber keine windows 7 treiber für die eingebaute graka richtig funzen... hoffe das ändert sich bis zum offiziellen releas noch...

mieleman 07/10/2009 13:10
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Diese Logos sind eine reine Frage des Marketings. Selbst wenn es keinen Treiber derzeit für einen Teil der verbauten Hardware gibt, kann man schon das Logo draufmachen, denn Win7 läuft ja grundsätzlich auf diesem Gerät.

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