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How-To: Betriebssystem von USB-Stick installieren

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Wie sehr die Technik im Computerbereich fortschreitet, lässt sich nicht nur anhand der technischen Daten von Prozessoren, Chipsätzen und Speicherbausteinen nachvollziehen. Auch die Medien, von denen das Betriebssystem installiert wird, haben sich im Laufe der Zeit stark verändert und wurden an die jeweiligen Kapazitätsanforderungen angepasst. Installierte man noch bis Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrtausends das Betriebssystem von einer oder mehreren Disketten, hielt mit Windows 95 die Compact Disk (CD) Einzug als präferiertes Installationsmedium. Zwar war es auch weiterhin möglich, mit ein paar Tricks Windows 95 von der Installations-CD auf Disketten zu bannen und das Betriebssystem dann von diesen zu installieren, allerdings glich die Installation mit 30 Disketten einer Tortur. Heute geht das ganz komfortabel per USB-Stick.

Floppy hat ausgedient

Mit dem Einzug der CD als Installationsmedium für das Betriebssystem bei gleichzeitig größer werdenden Kapazitäten bei Festplatten verlor das Diskettenlaufwerk immer mehr an Bedeutung. Disketten wurden noch zum Speichern und Austauschen von Dateien sowie zur Installation von Treibern verwendet. Doch auch die Hersteller von Motherboards und Peripheriegeräten zogen nach und verbannten Schritt für Schritt die Treiberdisketten zu Gunsten von Treiber-CDs aus dem Lieferumfang. Brachte doch die CD als optisches Speichermedium neben der etwa 480-mal höheren Kapazität gegenüber einer Diskette mit 1,44 MB noch weitere Vorteile mit sich.

Denn Disketten als Vertreter magnetischer Speichermedien sind empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen als CDs. Zudem sind Disketten bei Lese- und Schreibvorgängen einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, wodurch sich schon technisch bedingt eine geringere Lebensdauer im Vergleich zu anderen Speichermedien ergibt. Die CD war somit nicht nur hinsichtlich der Kapazität im Vorteil, sondern auch einfacher und zuverlässiger zu handhaben.

DVD löst CD ab

Im Laufe der Zeit wurde auch die CD immer mehr und mehr zurückgedrängt und durch die Digital Versatile Disc (DVD) ersetzt. Die Installationsdateien neuerer Betriebssysteme wie Windows Vista, Windows 7 oder auch Ubuntu sind so umfangreich, dass diese nicht mehr auf eine CD mit einer Kapazität von 700 MB gespeichert werden können und auch die Hersteller von Motherboards und Peripheriegeräten setzen immer mehr auf die DVD. Lassen sich durch die höhere Speicherkapazität einer DVD neben den eigentlichen Treibern auch noch Handbücher im digitalen Format sowie mal mehr oder weniger nützliche Zusatzsoftware mit in den Lieferumfang integrieren. Ein Vorteil für Hersteller, da hier auf ein Handbuch im Papierformat verzichtet und Herstellungskosten gespart werden können.

Flash-Speicher

Auch wenn CDs und DVDs im Vergleich zu Disketten weniger anfällig gegenüber äußeren Einflüssen sind, können auch diese zum Beispiel durch Kratzer auf der Oberfläche unlesbar werden. Zudem muss ein passendes Lesegerät in Form eines CD-ROM- beziehungsweise DVD-ROM-Laufwerks vorhanden sein, womit wieder eine mechanische Komponente ins Spiel kommt. Schon so manche Installation eines Betriebssystems ging schief, weil während der Installation Lesefehler auftraten. Sei es durch ein defektes Medium oder ein Laufwerk das nicht mehr richtig funktionierte. Schnelle Abhilfe schafft hier die Verwendung von Flash-Speichermedien als Installationsmedium. Ein USB-Stick kaum größer als ein Finger, passt deshalb prima in die Hosentasche und ist auch billig. Besonders Besitzer von Mobil-PCs ohne optischem Laufwerk wie beispielsweise einem Netbook oder dem MacBook Air sehen kaum noch Vorteile in einem mechanisch-optischen Scheibenlesegerät. USB und gut!

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anonymous 25/02/2009 11:29
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-0+

Hey Hey,

vielen dank für diesen sehr nützlichen Artikel.
Gibt es auch eine Möglichkeit mehrere Betriebssysteme auf den Stick zukopieren damit man dann auswählen, kann welches man installieren möchte?
Z.B.:

Vista
Seven Beta
XP
Server

alle auf einem Stick

dickbaua 25/02/2009 11:45
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-0+

Ich suche so eine Möglichkeit schon lange für Windows XP wie funktioniert die Sache da?

anonymous 25/02/2009 12:01
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-0+

lad dir PEtoUSB runter, mit dem tool den stick formatieren, GO anklicken, dann werden die dateien von der win-cd kopiert und fertig ist. musst danach nur dreimal hintereinander vom stick booten und fertig ist die xp installation. einfacher gehts nicht

anonymous 25/02/2009 12:03
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-0+

Praktisch wäre es, meine Linux-Installation und meine Windows Installation von einem Stick zu installieren. Am besten komplett ohne Handgriff....Naja, man darf jawohl noch träumen.

woerli 25/02/2009 12:32
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--1+

Ist es dabei möglich, den Stick zu partitionieren und gleich verschiedene Betriebssystemversionen (vista, xp, jeweils 32 und 64 bit) und beispielsweise zusätzlich auch eine Partition mit weiteren zu installierenden Programmen zu erstellen?

agnag 25/02/2009 12:35
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-0+

Ich habe es zwar noch nicht getestet, aber danke für die tolle Anleitung. Vor allem bei Laptops ohne CD/DVD Laufwerk ist der Tipp unverzichtbar.

Außerdem muss man nicht immer eine DVD Brennen um eine neue Linuxversion zu testen ;)

Danke!

PS: bei xcopy sollte statt /S/E/F auch /E/F funktionieren

/S kopiert alle Daten ohne leere Ordner
/E kopiert alle Daten mit leeren Ordnern

Eselsbrücke: xcopy se(l)f ^^

lrlr 25/02/2009 13:13
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-0+

>Schließen Sie den USB-Stick an ihren Computer an, öffnen Sie die
>Eingabeaufforderung (Start -> Alle Programme -> Zubehör ->
>Eingabeaufforderung)

wie soll das gehen, windows ist ja noch nicht installiert
dazu brauch ich ja den usb-stick mit dem windows drauf ... ;-)

metal_alf 25/02/2009 13:43
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-0+

Freddi :
Praktisch wäre es, meine Linux-Installation und meine Windows Installation von einem Stick zu installieren. Am besten komplett ohne Handgriff....Naja, man darf jawohl noch träumen.



=> für windoof Installationen: Zieh dir mal Unattended rein

agnag 25/02/2009 14:00
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-0+

lrlr :
>wie soll das gehen, windows ist ja noch nicht installiert dazu brauch ich ja den usb-stick mit dem windows drauf ... ;-)


Frag einen guten Freund, oder den Nachbarn, od du kurz mal seinen PC nutzen darfst.

woerli 25/02/2009 14:04
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-0+

Bei mir zeigt der "list disk" Befehl nur die beiden Festplatten an, keine USB-Speicher?!?

sesquialtera 25/02/2009 14:11
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--2+

Es wäre interessant, genau so ausführlich, aber über Windows XP - Installation von USB-Stick zu lesen... Vista ist für mein Geschmack zu obszön... Kann man auch von einem eingebauten SD-Kartenleser installieren? Heutige SD-Karten sind wie Regel schneller als Massen-USB-Sticks, bei Karten erreicht man in Praxis problemlos Schreibgeschwindigkeit über 10 MB/S, während bei USB-Sticks (außer teuersten) nur 3 - 3,5 MB/S...

I-HaTeD2 25/02/2009 15:12
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-1+

Naja 4 Seiten hätten es da nicht sein müssen. Man muss eigentlich nur den USB Stick Bootfähig machen (Google) und dann den Inhalt der entsprechenden DVD / CD auf den USB Stick ziehen. Das funktioniert eigentlich mit Vista, XP, Linux usw. auf die gleiche Art und Weise.

Gibdos 25/02/2009 15:41
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-0+

Netter Artikel. Denke ich werde mir das ganze auch mal
etwas genauer anschauen.
Sollte es am Ende tatsächlich flotter gehen mein Windows XP
damit frisch zu installieren wäre das auf jeden Fall sehr angenehm :-)

Achja und noch eins: Das normale Ubuntu ist in der aktuellen Version 8.10 immernoch nur auf CD und das soll meines Wissens auch weiterhin so bleiben. Wenn man das also im Artikel korrigieren könnte.

Kessl 25/02/2009 17:44
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-0+

Und nächste Woche bitte der Artikel wie man Windows nicht nur von, sondern auf einem Stick installiert :)

agnag 25/02/2009 19:41
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-1+

Kessl :
Und nächste Woche bitte der Artikel wie man Windows nicht nur von, sondern auf einem Stick installiert



Beim Booten gewünschten USB-Stick einstecken und bei der Frage auf welches LW installiert werden soll einfach den USB Stick wählen.
Und beim Booten einfach den Stick vor der HDD im BIOS einstellen.

übernächste Woche, wie man das ganze Systemunabhängig macht (Sprich 1 WinInstallation für alle AMD/Intel Rechner) ^^

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Zum Thema: Ich habe es gerade mit einem CDImage von Paragon DriveBackup 9 und GeexBox (Linux) getestet - bei beidem kam eine Meldung, dass die Festplatte nicht erkennt wurde (oder ähnlich)

Ich habe dafür das isoImage mit 7zip geöffnet und alle Daten auf den USB-Stick kopiert (Explorer Drag&Drop, nicht xcopy)

hotpizza 25/02/2009 20:54
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-0+

@Agnag
Dann hats bestimmte versteckte Dateien nicht mitkopiert.

anonymous 25/02/2009 21:24
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-1+

@ sesquialtera:

in welcher Zeit lebst Du denn ?
Also wenn 15€ für 4GB zu teuer sind bei 30MB read/20MB write, dann weiß ich auch nicht.

agnag 25/02/2009 23:29
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-0+

Welches Programm könnte ich verwenden, um die Daten aus einer iso Datei zu extrahieren? Standalone bevorzugt (Vista)

Deni 25/02/2009 23:39
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-0+

daemon-tools wäre eine lösung... muss allerdings installiert werden von daher weiß ich nicht ob das für dich in frage kommt.
http://www.daemon-tools.cc/downloads

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