EU-Kommission: Windows RT muss offen für fremde Browser sein

Zwischen der Europäischen Kommission und Microsoft ist das Verhältnis schon länger ein besonderes, denn die Tätigkeiten der Redmonder Softwareschmiede werden hier sehr genau verfolgt. Während der letzten Dekade musste der Hersteller einige Untersuchungen der EU-Wettbewerbshüter über sich ergehen lassen und wurde zu hohen Strafzahlungen verurteilt.

Und kaum kursieren erste Befürchtungen von anderen Softwareentwicklern, die ihre Anwendungen bei Microsofts kommendem Betriebssystem für ARM-Prozessoren, Windows RT, ausgeschlossen sehen – wie kürzlich von Mozilla geäußert – erinnert die EU den Softwaregiganten an die Einigung aus dem Jahre 2009. Damals wurde festgelegt, dass dem Internet Explorer keine Vormachtstellung bei Windows eingeräumt werden darf.

Bei der Kommission hat man diese Entscheidung nicht vergessen, wie ihr Sprecher Antoine Colombani nun noch einmal unterstrich. Er forderte Microsoft indirekt dazu auf, diese auch bei den kommenden Betriebssystemen zu berücksichtigen.

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10 Kommentare
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  • yvesM
    Bei Microsoft wird gemotzt weil Software mit dem Betribssystem mitgeliefert wird...
    Bei Apple ist das aber alles kein Problem.... ???

    Wo ist da die Gerechtigkeit ???
    1
  • bär-bukkakebär
    Es wird nicht gemotzt weil es mitgeliefert wird, sondern weil Programme anderer ausgegrenzt werden.
    Was ist daran so schwer zu begreifen? Waldorfschüler? Soll ich es dir vor tanzen?
    -3
  • franzjaeger
    Das Problem bei Windows RT ist nicht die Lieferung vom Explorer, sondern vielmehr, dass andere Browser wie etwa Firefox oder Chrom nach ersten Angaben gar nicht funktionieren sollen. Unter Apple (OSX) gibt es die Möglichkeit diese Browser neben Safari zu nutzen.
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