Installation: Schnell und einfach
Schon bei der Installation erkennt der Anwender, dass der Server 2008 auf Windows Vista aufsetzt: Wer Vista schon einmal installiert hat, erkennt die Setuproutine sofort wieder.
Gerade auf einem Server birgt diese viele weitere Vorteile: Die Festplatten können während der Installation bequem partitioniert werden, und – viel wichtiger – nötige RAID- und AHCI-Treiber können von einer CD/DVD oder auch vom USB-Stick geladen werden. Die Nutzung langsamer und fehlerträchtiger Disketten gehört damit auch auf dem Server der Vergangenheit an.
Vollinstallation oder Core?
Es gibt noch eine weitere Neuerung beim Setup des neuen Windows Servers: Nicht nur die standardmäßige Vollinstallation kann ausgewählt werden, es gibt auch die Option der Core-Komponenten-Installation.
Diese ermöglicht es, Windows ohne die Standard-Benutzeroberfläche zu installieren, die Konfiguration der Serverdienste erfolgt dann mit Hilfe von Kommandozeilen-Skripten.
Die Entscheidung sollte gut überlegt sein, denn ein späteres Wechseln zwischen den verschiedenen Installationstypen ist nicht möglich – der Windows Server muss komplett neuinstalliert werden.
Produktaktivierung
Auch die Produktaktivierung ist identisch mit der von Windows Vista, bereits vor dem Kopieren der Dateien muss der Product-Key eingegeben werden und das Setup bietet an, Windows nach der Installation gleich automatisch zu aktivieren.
Installation in 20 Minuten erledigt
Das Kopieren der Dateien – die DVD umfasst 1,9 GB bzw 2,5 GB in der 32- sowie der 64-Bit-Version – ist in etwa einer Minute erledigt, mehr Zeit benötigt da schon das Entpacken der Files auf der Festplatte: Nach etwa 20 Minuten ist das System installiert.
Windows Server 2008 belegt nach der Installation 10 GB Platz auf der Festplatte.





"Vergangenheit hat der IIS jedoch besonders durch Sicherheitslücken negativ von sich reden gemacht."
...Das ist aber schon lange her, inzwischen hatte die Konkurenz ebenfalls mit Sicherheitslücken zu kämpfen.
"wirkte die Benutzeroberfläche des Servers sehr schwammig und baute sich nur langsam auf"
Finde ich fuer einen Server unwichtig und duerfte daran liegen, dass ein Server keine Priorityboosts fuer die Vordergrundapplikation macht. Dafuer gibt es den Remote Desktop oder andere Fernzugriffstools von MS und anderen. Niemand muss sich im taeglichen Gebrauch an der Serverkonsole einloggen.
Spannend faende ich, ob es jetzt endlich moeglich ist, ohne endlosen Basteln mit Skripten und Floppys eine headless-Maschine komplett nur seriell ohne Grafikmonitor zu installieren.
SMB 2 klingt zwar nett, aber eben auch wieder proprietaer. Ich sehe schon die naechste Stufe des EU-Verfahrens... kann man das Protokoll nicht einfach offenlegen?
J.
Es gibt einen neuen FTP Server mit FTP over SSL...
http://www.iis.net/downloads/defau [...] g=6&i=1526
Schade, dass hier nicht auf die wesentlich verbesserten Fernzugriffsoptionen eingegangen wird!
Gerade in größeren Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern gibt es eine interessante Funktion:
Windows Terminal Services over Internet, sprich:
Auf einer (verschlüsselten) Webseite wird dem Außendienstler die Möglichkeit gegeben, sich von jedem Internetfähigen PC ohne Konfigurationsaufwand sicher mit dem Mutterhaus zu verbinden.
Statt dessen wird mal wieder nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die grafische Oberfläche langsam ist...
...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem Bastel-Server laufen...
Fazit:
Der Windows Server 2008 wartet mit vielen kleinen und etlichen großen Verbesserungen auf.
Ich freue mich schon auf das Produktivsystem!
Bitte in Zukunft mehrt mit dem Produkt auseinandersetzen, dann werden die Artikel besser...
Zum Teil 18: Windows Server mit Vista-Oberfläche
IMHO hat weder das Windows-XP- noch das VISTA-Blubberdesign auf einem Server etwas verloren, so toll man es auch finden mag!
Ein Server soll zuverlässig und sicher Dienste zur Verfügung stellen (daher der Name Server!) und nicht bunt sein.
Das belastet nur unnötig.
Ebenso haben 3-D Screensaver auf einem Server nichts verloren!
...Und dann wundern sich die Anwender, warum exakt nach 5 Minuten die Performance des Datenbankservers in die Knie geht...
(Nicht lachen, solche Fälle hatte ich schon)
> Statt dessen wird mal wieder
> nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die
> grafische Oberfläche langsam ist...
> ...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem
> Bastel-Server laufen...
Es ging nur um den subjektiven Eindruck, der Windows Server 2003 erscheint hier etwas flüssiger (was sich sicherlich auch auf den vermehrten Einsatz von HTML-Komponenten in den Dialogen zurückführen lässt).
Auf unserem Eigenbau-Server - der noch immer mit voller Zufriedenheit läuft - verwenden wir selbstverständlich den Server 2003 und keine Bastel-Betas ;-)
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Natürlich hat die Bubble-Oberfläche im Prinzip auf einem Server nichts zu suchen, das stimmt. Es ging nur darum zu zeigen, dass es möglich ist, diese zu verwenden - gerade im Hinblick auf den Vista-Kernel.
Viele Grüße,
Daniel