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Fazit: Nicht alles ist positiv

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Microsoft hat die Zeit, die seit dem Windows Server 2003 verstrichen ist, gut genutzt. Der neue Server Manager vereinfacht die Administration erheblich. Im Gegensatz zu Windows Vista, wo die neuen Dialoge erfahrene Anwender verwirren, findet sich der Administrator im Windows Server 2008 gut zurecht.

Zusammenhängende Aufgaben und Dienste sind so gruppiert, dass sie schnell gefunden werden und auf Anfängerfehler wird bereits bei der Installation einer Serveraufgabe hingewiesen. Auch versehentlich nicht gestartete Dienste können leicht erkannt werden, zudem sind selbst die Einträge im Ereignisprotokoll so gefiltert, dass nur relevante Informationen erscheinen.

Nicht alles ist positiv: Obgleich wir einen schnellen Core 2-Prozessor E6700 mit reichlich 2 GB RAM zum Test einsetzten, wirkte die Benutzeroberfläche des Servers sehr schwammig und baute sich nur langsam auf. Sicher ist dies auch auf noch fehlende Treiberunterstützung zurückzuführen, schließlich befindet sich die RC0 noch im Entwicklungsstadium.

Weiterhin fiel negativ auf, dass es Microsoft bis heute nicht geschafft hat, eine Unterstützung für SSH in das Betriebssystem einzubinden – auf Linux-Servern ist ein Arbeiten ohne SSH undenkbar. Immerhin stellt der Hersteller eine verschlüsselte Remote-Shell WinRS bereit. Auf sicheres FTP muss weiterhin verzichtet werden; der FTP-Client wird stiefmütterlich behandelt und ist zudem noch nicht einmal in den Server Manager eingebunden.

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micke 15/10/2007 16:26
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-0+

"Vergangenheit hat der IIS jedoch besonders durch Sicherheitslücken negativ von sich reden gemacht."

...Das ist aber schon lange her, inzwischen hatte die Konkurenz ebenfalls mit Sicherheitslücken zu kämpfen.

amdintelvia 15/10/2007 20:13
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-0+

"wirkte die Benutzeroberfläche des Servers sehr schwammig und baute sich nur langsam auf"

Finde ich fuer einen Server unwichtig und duerfte daran liegen, dass ein Server keine Priorityboosts fuer die Vordergrundapplikation macht. Dafuer gibt es den Remote Desktop oder andere Fernzugriffstools von MS und anderen. Niemand muss sich im taeglichen Gebrauch an der Serverkonsole einloggen.

Spannend faende ich, ob es jetzt endlich moeglich ist, ohne endlosen Basteln mit Skripten und Floppys eine headless-Maschine komplett nur seriell ohne Grafikmonitor zu installieren.

SMB 2 klingt zwar nett, aber eben auch wieder proprietaer. Ich sehe schon die naechste Stufe des EU-Verfahrens... kann man das Protokoll nicht einfach offenlegen?

J.

troi 16/10/2007 09:05
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-0+

Es gibt einen neuen FTP Server mit FTP over SSL...
http://www.iis.net/downloads/defau [...] g=6&i=1526

marka 16/10/2007 13:48
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-0+

Schade, dass hier nicht auf die wesentlich verbesserten Fernzugriffsoptionen eingegangen wird!
Gerade in größeren Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern gibt es eine interessante Funktion:
Windows Terminal Services over Internet, sprich:
Auf einer (verschlüsselten) Webseite wird dem Außendienstler die Möglichkeit gegeben, sich von jedem Internetfähigen PC ohne Konfigurationsaufwand sicher mit dem Mutterhaus zu verbinden.

Statt dessen wird mal wieder nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die grafische Oberfläche langsam ist...

...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem Bastel-Server laufen...

Fazit:
Der Windows Server 2008 wartet mit vielen kleinen und etlichen großen Verbesserungen auf.
Ich freue mich schon auf das Produktivsystem!

Bitte in Zukunft mehrt mit dem Produkt auseinandersetzen, dann werden die Artikel besser...

marka 17/10/2007 16:01
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-0+

Zum Teil 18: Windows Server mit Vista-Oberfläche

IMHO hat weder das Windows-XP- noch das VISTA-Blubberdesign auf einem Server etwas verloren, so toll man es auch finden mag!

Ein Server soll zuverlässig und sicher Dienste zur Verfügung stellen (daher der Name Server!) und nicht bunt sein.

Das belastet nur unnötig.

Ebenso haben 3-D Screensaver auf einem Server nichts verloren!

...Und dann wundern sich die Anwender, warum exakt nach 5 Minuten die Performance des Datenbankservers in die Knie geht...
(Nicht lachen, solche Fälle hatte ich schon)

Daniel 17/10/2007 21:26
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-0+

> Statt dessen wird mal wieder
> nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die
> grafische Oberfläche langsam ist...

> ...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem
> Bastel-Server laufen...
Es ging nur um den subjektiven Eindruck, der Windows Server 2003 erscheint hier etwas flüssiger (was sich sicherlich auch auf den vermehrten Einsatz von HTML-Komponenten in den Dialogen zurückführen lässt).

Auf unserem Eigenbau-Server - der noch immer mit voller Zufriedenheit läuft - verwenden wir selbstverständlich den Server 2003 und keine Bastel-Betas ;-)
____

Natürlich hat die Bubble-Oberfläche im Prinzip auf einem Server nichts zu suchen, das stimmt. Es ging nur darum zu zeigen, dass es möglich ist, diese zu verwenden - gerade im Hinblick auf den Vista-Kernel.

Viele Grüße,
Daniel

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