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Windows Server 2008

Windows Server 2008
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Windows Server 2008, der Nachfolger des Windows Server 2003, erscheint im Frühjahr nächsten Jahres. Das neue Server-Betriebssystem mit dem Codenamen Longhorn Server, das auf Windows Vista basiert, wartet mit vielen Neuerungen auf.

Mit dem komplett überarbeiteten Verwaltungsmanager wird Konfigurieren und Administrieren des Servers wesentlich vereinfacht. Der neue Internet Information Server 7 kann ebenfalls mit einer neuen Benutzeroberfläche aufwarten. Im Betriebssystem integrierte Virtualisierung sorgt dafür, dass keine zusätzlichen Produkte von Fremdherstellern gekauft werden müssen. Und zudem ist der Anwender mit dem Windows Server 2008 auf dem neuesten Stand, denn die Komponenten des Service Pack 1 für Vista sind schon mit drin.

Wir haben uns den ersten Release Candiate, die Version RC0, angesehen. Die Release Candidates sind schon recht nah an der finalen Version und werden hauptsächlich zur Fehlerbehebung an die Tester herausgegeben – neue Funktionen sind hier kaum mehr zu erwarten. Damit erlaubt der Blick auf die RC0 schon recht genaue Rückschlüsse auf die endgültige Version.

Auch wenn der Server 2008 den Windows Vista-Kernel unter der Haube hat, heißt das nicht, dass die Administratoren mit bunten Fenstern konfrontiert werden: Microsoft hat bei den Neuerungen des Servers auf wichtige Dinge Wert gelegt und sich mehr um die Verwaltung als um das Design gekümmert.

Doch auch wenn es nicht der Fokus eines Serverbetriebssystems ist, schön auszusehen: Auf ausdrücklichen Wunsch hin lassen sich auch bunte Fensterelemente nachinstallieren, so dass auch der betrübte Administrator ein wenig Vista-Feeling mit Wow-Effekt erleben kann.

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  • micke , 15. Oktober 2007 16:26
    "Vergangenheit hat der IIS jedoch besonders durch Sicherheitslücken negativ von sich reden gemacht."

    ...Das ist aber schon lange her, inzwischen hatte die Konkurenz ebenfalls mit Sicherheitslücken zu kämpfen.
  • amdintelvia , 15. Oktober 2007 20:13
    "wirkte die Benutzeroberfläche des Servers sehr schwammig und baute sich nur langsam auf"

    Finde ich fuer einen Server unwichtig und duerfte daran liegen, dass ein Server keine Priorityboosts fuer die Vordergrundapplikation macht. Dafuer gibt es den Remote Desktop oder andere Fernzugriffstools von MS und anderen. Niemand muss sich im taeglichen Gebrauch an der Serverkonsole einloggen.

    Spannend faende ich, ob es jetzt endlich moeglich ist, ohne endlosen Basteln mit Skripten und Floppys eine headless-Maschine komplett nur seriell ohne Grafikmonitor zu installieren.

    SMB 2 klingt zwar nett, aber eben auch wieder proprietaer. Ich sehe schon die naechste Stufe des EU-Verfahrens... kann man das Protokoll nicht einfach offenlegen?

    J.
  • troi , 16. Oktober 2007 09:05
    Es gibt einen neuen FTP Server mit FTP over SSL...
    http://www.iis.net/downloads/default.aspx?tabid=34&g=6&i=1526
  • marka , 16. Oktober 2007 13:48
    Schade, dass hier nicht auf die wesentlich verbesserten Fernzugriffsoptionen eingegangen wird!
    Gerade in größeren Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern gibt es eine interessante Funktion:
    Windows Terminal Services over Internet, sprich:
    Auf einer (verschlüsselten) Webseite wird dem Außendienstler die Möglichkeit gegeben, sich von jedem Internetfähigen PC ohne Konfigurationsaufwand sicher mit dem Mutterhaus zu verbinden.

    Statt dessen wird mal wieder nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die grafische Oberfläche langsam ist...

    ...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem Bastel-Server laufen...

    Fazit:
    Der Windows Server 2008 wartet mit vielen kleinen und etlichen großen Verbesserungen auf.
    Ich freue mich schon auf das Produktivsystem!

    Bitte in Zukunft mehrt mit dem Produkt auseinandersetzen, dann werden die Artikel besser...
  • marka , 17. Oktober 2007 16:01
    Zum Teil 18: Windows Server mit Vista-Oberfläche

    IMHO hat weder das Windows-XP- noch das VISTA-Blubberdesign auf einem Server etwas verloren, so toll man es auch finden mag!

    Ein Server soll zuverlässig und sicher Dienste zur Verfügung stellen (daher der Name Server!) und nicht bunt sein.

    Das belastet nur unnötig.

    Ebenso haben 3-D Screensaver auf einem Server nichts verloren!

    ...Und dann wundern sich die Anwender, warum exakt nach 5 Minuten die Performance des Datenbankservers in die Knie geht...
    (Nicht lachen, solche Fälle hatte ich schon)
  • Daniel , 17. Oktober 2007 21:26
    > Statt dessen wird mal wieder
    > nach "Computerbildmanier" bemängelt, dass die
    > grafische Oberfläche langsam ist...

    > ...wahrscheinlich habt Ihr die Beta auf Eurem
    > Bastel-Server laufen...
    Es ging nur um den subjektiven Eindruck, der Windows Server 2003 erscheint hier etwas flüssiger (was sich sicherlich auch auf den vermehrten Einsatz von HTML-Komponenten in den Dialogen zurückführen lässt).

    Auf unserem Eigenbau-Server - der noch immer mit voller Zufriedenheit läuft - verwenden wir selbstverständlich den Server 2003 und keine Bastel-Betas ;-)
    ____

    Natürlich hat die Bubble-Oberfläche im Prinzip auf einem Server nichts zu suchen, das stimmt. Es ging nur darum zu zeigen, dass es möglich ist, diese zu verwenden - gerade im Hinblick auf den Vista-Kernel.

    Viele Grüße,
    Daniel