Verlängerte Gnadenfrist für Windows XP
Microsoft gibt nach: Windows XP wird nun doch länger als ursprünglich geplant angeboten. »Mehr Flexibilität« will der Konzern seinen Kunden damit bieten.
Weil zu viele Windows-Anwender weltweit — zumindest vorerst nicht — auf Windows Vista umsteigen wollen, verkauft Microsoft nun fünf Monate länger als ursprünglich geplant Windows XP an Firmen wie auch Privatkunden: Bis 30. Juni 2008 statt nur bis Ende Januar nächsten Jahres. Man habe sich für die Verlängerung auf Wunsch seiner Kunden entschieden, heißt es auf Microsofts US-Homepage. Zudem will man KMUs und Privatanwendern mehr Zeit zum Testen und zur Vorbereitung für das anstehende Upgrade auf Vista bieten. Erst letzte Woche hatte es Microsoft bereits den großen PC-Fertigern erlaubt, ihren Vista-Rechnern auch Windows-XP-Datenträger mit in die Pakete zu stecken (siehe auch »Microsoft genehmigt Downgrade von Vista auf XP«).
Für Beobachter und Microsoft-Kritiker ist die andauernde Nachfrage nach Windows XP sowie dessen nun verlängerter Verkauf ein klarer Dämpfer für Windows Vista. Microsoft hingegen sieht dies als Übergangsphase: Die Kunden bräuchten mehr Zeit zum Testen und zur Vorbereitung auf das Betriebssystem-Upgrade auf Vista. Auch würde die Aktion kein schlechtes Licht auf Vista werfen: »Mit 60 Millionen verkauften Lizenzen zum Ende diesen Sommers ist Windows Vista das am schnellsten verkaufte Betriebssystem in der Microsoft-Geschichte«, so Windows-Produktmanager Mike Nash.
Was aber Marktanalysten so gar nicht bestätigen können. Im ersten Halbjahr nach der Vista-Einführung sollen im US-Einzelhandel um rund 60 Prozent weniger Vista-Packungen verkauft worden sein als XP-CDs/DVDs beim Start des Vorgängers. Dabei hatte Microsoft mit Vista doch Großes vor: Steve Ballmer etwa ging Ende Juli davon aus, dass es zum Ende des Geschäftsjahres 2008 weltweit mehr Vista-Installationen geben würde als Autos.
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Wozu etwas kaufen was ergonmisch minimale Vorteile bringt, langsamer läuft und zudem spioniert? Was gab es da für einen Aufschrei bei Windows XP, bei Vista wird das schön ignoriert...
Aber ich glaube ich muss noch mehr testen (cracken/hacken) um mir die Nach/Vorteile schön zu reden.
Also ich muss sagen, Vista an sich ist definitiv ein gutes Betriebssystem, wie immer Geschmackssache, aber alles funktioniert bisher wie es soll...

Subjektiv läuft es meiner Meinung nach sogar schneller, da die Sanduhrzeiten und va. der Netzwerkzugriff deutlich verkürzt wurde und das System keine längeren Pausen macht, wo es einfach nicht mehr reagiert...
PS: Es darf sich den Rechner mit einem deutlich anderem aber auch sehr gutem Gentoo Linux teilen