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Windows XP: Immer noch das dominierende Betriebssystem

Von , Kevin Parrish - Quelle: NetMarketShare | B 17 kommentare

Trotz des Erfolgs von Windows 7 dominiert Windows XP immer noch die Welt der Betriebssysteme.

Windows 7 ist immer noch nicht die Nummer-1-Plattform auf dem Markt: Windows XP ist immer noch der amtierende Champion und hatte zum 31. Januar 2012 einen Marktanteil von 47,19 Prozent. Komischerweise schien es Anfang des Jahres eine Wiedergeburt der alten Plattform gegeben zu haben, denn Ende Dezember 2011 lag der Marktanteil noch bei 46,52 Prozent.

Seite März 2011 hat das leistungsstärkere und schlankere Windows 7 langsam und kontinuierlich den Marktanteil von Windows XP erodiert. Während dieses Monats hatte Windows XP noch einen Marktanteil von 56,78 Prozent, während Windows 7 25,23 Prozent für sich beanspruchte. Im Oktober 2011 was Windows XP auf 48,03 Prozent gefallen und Windows 7 auf 34,62 Prozent geklettert.

In den letzten Jahren hat Microsoft alle Register gezogen, um Windows-XP-Nutzer zum Upgrade zu Windows 7 zu bewegen – und zwar nicht unbedingt aus Umsatz-, sondern aus Gründen der Sicherheit. Die offizielle Unterstützung des alten Betriebssystems wird im April 2014 eingestellt werden, so dass Anwender noch gut zwei Jahre für einen Umstieg auf Windows 7 oder das kommende Windows 8 haben, bevor es keine Sicherheitsupdates für die Windows XP mehr gibt.

An der langsamen Abnahme des Marktanteils von Windows XP könnten Ländern mit schwachen Ökonomien Schuld sein. Natürlich kann der langsame Abstieg auch schlichtweg einer generellen Upgrade-Unwilligkeit geschuldet sein. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage kann es auch gut sein, dass Anwender einfach nicht die Kohle haben, sich neue Notebooks und Desktop-PCs anzuschaffen oder ihren bestehenden Rechner auf ein neueres Windows umzustellen.

Das Spiel mit den Marktanteilen dürfte gegen Ende des Jahres richtig interessant werden, sobald Windows 8 in den Markt eingeführt wurde. Immerhin wird das neue Betriebssystem nicht nur auf x86-Hardware, sondern auch auf ARM-basierter Hardware laufen und somit auf Notebooks, Desktop-PCs und Tablets vertreten sein.

Im Vergleich aller Betriebssysteme bleibt die Windows-Plattform der unangefochtene Champion. Im März 2011 hatte Windows Vista einen Marktanteil von 11,02 Prozent und im Januar 2012 einen von 8,22 Prozent. Mac OS X 10.6 und 10.7 konnten im März 2011 3,65 bzw. 0,01 Prozent für sich verbuchen, um Januar 2012 waren es dann 2.95 und 2,18 Prozent. Die Kategorie "Andere", zu der wahrscheinlich Ubuntu, Chrome OS und etliche andere gehören, hatte im März 2011 3,31 Prozent und im Januar 2012 3,06 Prozent.

Wer sich in die Daten vertiefen will, sollte sich auf der NetMarketShare-Webseite umsehen.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • Croma@guest , 6. Februar 2012 08:19
    Windows 7 ist alles andere als "schlank". Der Quotient Leistung/Resourcenverbrauch ist für XP deutlich günstiger und das ist sicher auch ein Grund, warum es sich hält.
  • zufaulzumeinloggen@guest , 6. Februar 2012 09:13
    Tablets vertreten sein.

    und wie kommt ihr drauf, dass diese überhaupt berücksichtigt wurden ?
  • zufaulzumeinloggen@guest , 6. Februar 2012 09:16
    kleiner nachtrag:

    es geht um
    >*Desktop* Top Operating System Share Trend

  • Alle 17 Kommentare anzeigen.
  • kopfnuss@1341412811@guest , 6. Februar 2012 10:21
    ich persönlich sehe nicht nur die schwache Ökonomie und die Upgrade-Unwilligkeit als Grund. Ein weiterer Grund ist sicher auch die Tatsache, dass die Leistungs-Anforderungen für die meisten Anwendungsbereiche wesentlich langsamer steigen als vor 10 Jahren. Zu beachten ist außerdem, dass die meisten Anwendungen noch immer 32-bit-Anwendungen sind die ohnehin nicht mehr als 4 GB Ram nutzen können. Es besteht also schlicht und einfach kein Grund sich ein neues Gerät oder Betriebssystem anzuschaffen.
  • DonMartin3333@guest , 6. Februar 2012 11:52
    Naja, ich sag dazu nur eins: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, läuft einmal was dann behält er es bis es zerfällt, und der Mensch meckert dann im Anschluß über das neue OS weil er sich dann umgewöhnen muß. Und genau das ist ein Hauptgrund warum viele Menchen einfach nicht "upgraden", aus purer Gewohnheit.

    Zu den Systemvorraussetzungen für Win 7:
    Es läuft genauso schnell/langsam auf einen alteh P4 (478 Sockel) mit 2,5 Ghz, 1GB SD-Ram, ATI X1300 Grafik wie Windows XP SP3 mit allen Patches. Ich habe beides getestet. Da aber Win 7 wesentlich Einsteigerfreundlich ist hab ich Windows 7 drauf gelassen und mein Vermieter ist damit besser zurecht gekommen als mit Windows XP.

    Beipsiel 2: AMD Sempron 754 Sockel mit 1,8 GHz, 1,5 GB DDR Ram, AMD HD4350, SATA HDD, läuft wunderbar mit Windwos 7, arberbeitgeschwindigkeit und Reaktion sind wunderbar.

    Also das sind jetzt nicht gerade die über Rechner und haben schon einige Jahre auf den Buckel, und da soll einer sagen Windows 7 sei ein Resourcenfresser.....

    In diesem Sinne
  • borizb , 6. Februar 2012 12:15
    Wir sind erst vor 2 Wochen im Geschäft von XP Pro auf W7 Enterprise migriert, nachdem wir Q3/11 die DOS EDV auf eine Windows EDV umgestellt haben. Da so ein Warenwirtschaftsystem grad was auch die Migration der Datensätze angeht ne recht komplexe Angelegenheit sein kann, haben wir fast ein Quartal gebraucht um restlos alles wieder zum Laufen zu bekommen. Ich finds nicht besser als vorher, und zwingend notwendig wärs vielleicht auch nicht gewesen, aber zum Schaffen find ich es jetzt mit W7 aber angenehmer, weil ich mich dann nicht immer von zu Hause (W7) auf XP umstellen muss und zurück. Ist ein sehr kleiner Vorteil, aber da ich auch noch ein Android Phone habe ist es für mich einfacher, je weniger unterschiedliche GUIs ich bedienen muss. Unsere W7 Rechner sind btw. Touchscreen All in One PC mit Atom Prozi und 2GM RAM, also so teuer und performant gehts da nicht wirklich zu, die alten Geräte hatten P4 mit 3,2 GHz und HT.
  • seeigel , 6. Februar 2012 13:00
    Für was wird denn Win7 wirklich benötigt?
    Bei was ist denn XP zu alt?
    Software braucht kaum einer Win7 auser Gamer mit DX10 bzw DX11
    Hardwarseitig werden nur neuere Systeme besser unterstützt (SSD) stromsparen 4 oder mehr GB Ram

    Aber dann wird bereits Win7/64Bit benötigt und da beginnen dann die Probleme mit der älteren Soft- und Hardware. Nur ein neuer Scanner bzw Drucker wegen Win7-64?
    Oder der lieb gewonnene Routenplaner der unter win7-64 nicht mehr richtig läuft .
    Bei XP wähle ich beim Beenden Ruhezustand, Standby oder Aus aus
    Win7 Energiesparen (welches) oder herunterfahren.

    Bibliotheken im Heimnetzwerk funktioniert oder auch nicht und pauschale Freigaben kann ich auch unter XP erteilen.
  • saintch , 6. Februar 2012 13:10
    @seeigel

    wenn du wirklich software hast die unter win7 nicht ganz rund läuft einfach eine VM mit 32bit einrichten.

    und den hybernate hast du bei win 7 auch musst ihn nur freischalten. ist halt standartmässig deaktiviert (der grund dafür erschliesst sich mir allersings auch nicht)
  • Tese1234@1338475626@guest , 6. Februar 2012 15:34
    jo aber grad im gamingbereich ist Win 7 längst an Xp vorbeigezogen:
    http://store.steampowered.com/hwsurvey

    mfg ;) 
  • thorben , 6. Februar 2012 15:57
    32-bit sw läuft bestens auf windows 7 x64....
  • SpalterG , 6. Februar 2012 16:37
    @thorben: Ich denke hier wurde (wenn auch unwissentlich) 16-bit Software angesprochen ;) 
  • asteriks_0@guest , 7. Februar 2012 09:16
    Offensichtlich sehr gut recherchiert.
    Ich kann jetzt auf Anhieb drei Seiten zitieren, die genau das Gegenteil von dem was im Artikel steht darstellen. Ich meine das Verhältnis von Win7 zu WinXP.
    http://gs.statcounter.com/#os-ww-monthly-201102-201201
    http://www.w3counter.com/globalstats.php?year=2012&month=1
    http://www.webmasterpro.de/portal/webanalyse-systeme.html

    Das der Anteil von WinXP unbestritten hoch ist wird niemand bestreiten. Ist einfach ein klasse System und auf älteren Rechnern sicher die beste Wahl. Wer hier recht hat mag ich auch nicht beurteilen. wollte nur anmerken, das es auch recht gegensätzliche Darstellungen dazu gibt.

    mfg asteriks :-)
  • seeigel , 7. Februar 2012 10:31
    Zitat :
    @seeigel

    wenn du wirklich software hast die unter win7 nicht ganz rund läuft einfach eine VM mit 32bit einrichten.

    und den hybernate hast du bei win 7 auch musst ihn nur freischalten. ist halt standartmässig deaktiviert (der grund dafür erschliesst sich mir allersings auch nicht)
    Das mit der VM habe ich gemacht
    seit der SSD habe ich den hybernate deaktiviert. Nach 1/2 Jahr kennt man die Tricks um Win7 flotter zu machen

    @SpalterG : Einen Routenplaner von 2006/2007 würde ich als 32 Bit erwarten.
    Und er läuft ja auch , nur da wo die Wegstrecke ausgegeben wird tut sich nichts.
    Inzwischen mache ich das jedoch online.
    ps den Scanner habe ich auch in einer VM installiert

  • xp4ever@guest , 7. Februar 2012 19:48
    xp während lesen/kopieren auf systempartition startet explorer sofort.
    w7 während lesen/kopieren auf systempartition braucht explorer 7-10 sekunden bis es verwendbar ist.

    xp ereignisanzeige sofort da
    w7 ereignisanzeige braucht bis zu 30 sekunden bis ereignisse angezeigt werden

    programme laufen unter w7 ein paar prozent schneller aber die eigentliche bedienung des betriebsystems hat sich in vielen bereich so stark verlangsamt das es mir persöhnlich keinen spass macht damit zu arbeiten.
  • Armin2012@guest , 6. April 2012 01:53
    Ich bleibe auch solange es geht bei XP, und die Win7 User, können ja bald wieder auf
    Win 8 wechseln, und dann auf 9 usw...
    XP hält sich schon über 10 jahre, warum wohl.
  • supercat@guest , 5. Mai 2012 15:38
    Ich denke nicht das Microsoft erfolgreich sein kann wenn jede neue Version ihrer Betriebssysteme exponentiel mehr Balast mit sich bringt als die Vorgaengerversion. Ein Betriebsystem ist nur eine Basis fuer andere Dinge und kein Selbstzweck.

    Das optimale Betriebsystem ist also schlank und flink und steht nicht im Weg. Windows 7 erfuellt diese Vorgaben nicht.

    Das Anliegen Microsofts ist nicht wie im Beitrag vermutet eine hoehere Sicherheit sondern der Verkauf von Lizenzen. Wenn jeder Kukuck im Wald eine odergar mehrere Windows XP Lizenzen sein eigen nennt dann ist das fuer Microsoft nicht gerade eine wuenschenswerter Zustand.
  • MichiW101 , 30. August 2014 09:08
    Ihr wurdet auch bezahlt XP schlecht zu machen? Traurig.

    8: 1,3 GB RAM 100% Festplatte (bei start) Festplatte sinkt zu 30 % (15 Tage alt ohne)
    XP: 200mb RAM 0 Festplatte (bei start) Bleibt (PC 5 Jahre alt mit Schrott)