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Microsoft baut erstmals Stellen ab

von - quelle: Tom's Hardware DE

Das gab es noch nie beim weltgrößten Software-Hersteller: Erstmals baut Microsoft Arbeitsplätze ab. Bei Umsatz und Gewinn haben die Redmonder die Erwartungen nicht erfüllt.

Erst kürzlich meldete das Wall Street Journal, dass Microsoft Entlassungen in Betracht zieht (siehe »Microsoft prüft Stellenabbau«). Zur Veröffentlichung der Quartalszahlen wird Microsoft nun konkreter. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal beträgt 16,63 Milliarden US-Dollar – immerhin noch ein Plus von 2 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2007. Prognostiziert wurden jedoch 17,08 Milliarden. Der Nettogewinn beträgt 4,17 Milliarden US-Dollar, das sind 11 Prozent weniger als im Vergleichsquartal 2007. Verluste auch beim operativen Gewinn, also dem Kerngeschäft des Software-Herstellers: Er sank um 8 Prozent auf 5,94 Milliarden US-Dollar. Laut Steve Ballmer ist Microsoft »nicht immun gegen die Auswirkungen der Wirtschaft«.

Deshalb zieht Redmond Konsequenzen: Microsoft kündigte an, in den kommenden 18 Monaten 5000 Arbeitsplätze abzubauen. Rund 1400 Stellen sollen sofort gestrichen werden. Von der Maßnahme erwartet man sich eine Kostensenkung von jährlich rund 1,55 Milliarden US-Dollar.

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Aliencow 22/01/2009 17:14
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-0+

Oh mein Gott, nur 4 Millarden Gewinn.... da ist natürlich verständlich, dass man 5000 Menschen den Arbeitsplatz nehmen muss.

klopod 22/01/2009 17:25
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--1+

Ganz klar 4Milliarden sind echt zu wenig Geld... würde sofort 50% der Arbeiter rausschmeißen...

hat da jemand den ars** offen?!

Stokker 22/01/2009 17:28
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-1+

Die Machenschaften der Großkonzerne sind echt das Allerletzte.

anonymous 22/01/2009 17:36
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-4+

Das ist eben der Nachteil des Kapitalismus. Du als Unternehmen bekommst geld von vielen 1000 Anlegern. Diese wollen natürlich für ihr Geld was sehen. ist die Rendite = 0, überlegen sich die Anleger natürlich, das Geld woanders anzulegen (z.B. festverzinsliche Wertanlagen etc.)
Damit also das unternehmen auch weiterhin rentabel und lukrativ erscheint, spart man also Kosten ein und diese sind leider Gottes meist die Personalkosten... aber auch nur beim kleinen Mann. Der Sesselpupser von ganz oben wird wohl kaum auf seinen Bonus in Millionenhöhe verzichten! Solidarität ist eben in fast allen Unternehmen ein Fremdwort geworden. Zuerst der Kleine... vielleicht irgendwann auch mal in den höheren Reihen... aber bis dahin ist meist das Unternehmen schon insolvent, also ists dann auch schon egal...

anonymous 22/01/2009 17:43
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-1+

Wow, für mich was MS immer der Fels in der Brandung dem nichts etwas anhaben kann. Der Beweis dass man eine stabile Firma haben kann, wenn man sinnvolle Produkte entwickelt (sicher nicht alles, aber doch größtenteils).

Vielleicht sind sie einfach zu groß geworden.

Das macht mir persönlich auch Sorgen, denn in Zukunft plane ich auch eine Firma. Bis Angestellte kommen dauert das noch, aber irgendwann wird wohl auch so ein Moment kommen. Entlassungen sind wirklich ein nicht leicht zu lösendes Problem (für MS wäre das momentan sicher kein Problem, aber für kleine Firmen kann daran die Existenz hängen...).

Weltenspinner 22/01/2009 17:58
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-0+

Das Problem der Börse.
Man muss wachsen und wachsen und wachsen.
Gemütlich vor sich hinwirtschaft geht dann nicht mehr,
weil etliche Anteil an der Firma haben und wollen,
dass der Wert der Aktie steigt.

Egal wie gut es dem Konzern geht, er muss immer
mehr Gewinn machen und oberhalb der Prognosen liegen.
Wenn man diese nicht erreichen kann, streicht man eben stellen,
damit unterm Strich wieder der richtige Gewinn heraus kommt.

Verteufelt nicht nicht Microsoft, oder den Kapitalismus.
Es ist schlicht die Börse.


Irgendwann platzen diese Blasen nun mal.

anonymous 22/01/2009 18:21
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--2+

Ach das ist doch quatsch die Börse anzuprangern. Solange weiterhin Werte in die Börse einfließen (Arbeitskraft und Rohstoffe) ist es doch logisch, dass die Kurse steigt.
Der Sinn von Kapitalismus ist nunmal der Wettbewerb, nur der hat die Welt so reich gemacht wie sie jetzt ist.

M1n1m3 22/01/2009 19:05
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-0+

PROFIIIIIIIIIIT
schaut euch mal das neue zeitgeist video addendum an
einfach in google oder youtube suchen

anonymous 22/01/2009 20:39
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-0+

Die Rechnung hingt hinten und vorne.

5000 Stellen sollen 1,5 Milliarden Ersparnis bringen?

1500000000 / 5000 = 300000

das würde also bedeuten dass jeder Arbeitnehmer 300000 euro kosten würde pro Jahr.

Wir dürfen nicht vergessen dass die Leute wohl auch einen Teil zum Gewinn beitragen!! Damit stimmt die Rechnung erst recht nicht.

Siggi2k 23/01/2009 08:05
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-1+

Das sind sicher nicht direkte Personalkosten, sondern immer wiederkehrende Umstrukturierungskosten, Hardware, Personalpflege, Abteilungsleiter und sonstwas.

aber 100.000 haben die doch sicher, also vielleicht die Putzfrauen nicht, und ein paar Kopier angestellte, aber die wirklich Programm erzeugende Mitgliedschaft ...

Allerdings finde ich es auch sehr traurig, das ein Mitarbeiter 10 Jahre lang der Firma den Dienst schiebt durch dick und dünn geht und kaum bricht der Wachstum ein wenig ein wird gleich rationalisiert ... :(

loadbalancer 23/01/2009 09:38
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-1+

.... im Sog der Wirtschaftskrise kann man sich so einiges erlauben

versteht denn keiner das die grossen Unternehmen gerettet werden
oder durch Entlassungen "sparen" müssen

Da sollte jeder Bürger Verständnis aufbringen und kräftig die Fehler der Banken und Industrie finanzieren.

I-LoVeRaP 23/01/2009 09:41
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-0+

@loadbalancer: sehr gut ausgedrückt^^
aber mal im ernst am schlimmsten ziehen uns alle die Banken runter aufjedenfall ein großen Anteil an der Finanzkrise. Ich kann das einfach nicht sehen wie Gedankenlos die mit Geld umgehen das ihnen nicht einmal gehört.

checkmate 23/01/2009 09:54
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-1+

@I-loverap
Du bist ein Doofkopp sehr naiv. Solange z.B. die deutschen Landesbanken international spekuliert haben und den Ländern jährlich Summen im dreistelligen Millionenbereich einbrachten, hat kein Hahn danach gekräht wie das von statten ging. Jetzt wo die Zahlen rot geworden sind, glaubt jeder er kann den Finanzjongleuren erklären wie die ihre Arbeit zu machen haben. :ouch: Im übrigen, an den Gesetzen des Kapitalismus könnt ihr sowieso nichts ändern, das ist alles ein Selbstläufer, kurzum, Geld regiert die Welt! :ouch:

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