Taiwanesische und US-amerikanische Forscher wollen eine neue Speichertechnik entwickelt haben, die die Geschwindigkeiten heutiger Speicher um den Faktor 100 übertreffen soll.
Laut einem in der aktuellen Ausgabe von Applied Physics Letters veröffentlichten Forschungspapier nutzt das Gerät nichtleitendes Material, das horizontal ausgerichtete, nicht-überlappende Silizium-Nanodots (Si-QD) enthält, die einen Durchmesser von ungefähr drei Nanometern haben und ein einzelnes Speicher-Bit repräsentieren. Die Speicherfunktion wird durch eine metallische Schicht auf der Nanodot-Oberfläche ermöglicht, die als Gate genutzt wird, um die An-/Aus-Zustände der Nanodots zu kontrollieren.
Laut der Publikation liegt die Betriebsspannung des nichtflüchtigen Speichergeräts bei sieben Volt, die Programmierungs-/Löschgeschwindigkeit der Nanodots wird mit weniger als einer Mikrosekunde angegeben.
Der Speicherprozess selbst nutzt kurze Stöße grünen Laserlichts, das auf spezifische Regionen auf der Metal-Gate-Schicht zielt und individuelle Nanodots erreicht. Die Wissenschaftler behaupten, dass die für diese Speichergeräte benötigten Materialien und Prozesse zu aktuellen Halbleitertechnologien kompatibel sind und auch auf andere Gerät angewandt werden können, die auf fortschrittliche Strukturen setzen.
Zur theoretischen Kapazität eines solchen Speichers wurde nichts gesagt. Auch über den möglichen Zeitpunkt, an dem diese Technik dem Labor-Kinderschuhen entsteigen und reif für die Massenproduktion sein könnte, wurde Stillschweigen gewahrt.

Und was kam jemals dabei raus? Nix.
natürlich spielen auch marktwirtschaftliche faktoren eine rolle: wenn man mit flash viel geld verdienen kann und die technologie erprobt ist, wäre alles andere ein risiko...
Also lasst uns lieber warten, bis neue Erkenntnisse soweit erforscht und verfeinert werden, dass wir funktionierende Dinge zu vernünftigen Preisen kaufen können. ;-)
Man sieht, daß du junger, als ich bist. Über Künstlicher Zahnschmelz habe ich vor 20-25 Jahren gelesen. Daß es schon so weit war, daß man das morgen-übermorge Zahnärzlich anwenden sollte. Nur noch nach dem man einige kleinigkeiten bereinigt.
Ich errinere mir, daß mein Näffe, als er in die Schule gegangen ist, mir die gleiche Witze erzählt hat, welche ich, als ich noch Schuhler war, in der Schule gehört habe. In der Wissenschaft scheint es änliches in Bezug auf Witze zu sein.
Das liegt daran, das in Deutschland mehr Geld in Forschung als in wirkliche Ergebnisse gesteckt wird.
Die Vorhersagungs-Legenden sind schon ein Ärgernis. Viele leben vom Geld anderer. Wenige leisten
etwas.... WiKi leistet, lebt aber von Almosen. Ja. Vieles ist nie wirlich wahr geworden. Viele haben aber
ein gute Zeit mit guter Bezahlung überlebt. Zum "Wohle" nicht, zum eigenen Zeitschinden aber sicherlich.
Und die Hersteller rechnen erst wiklich nach, was wirtschaftlich ist und ohne übermäßigem Aufwand umgesetzt werden kann. Danach muss sich der Krempel auch noch verkaufen, und zwar so, daß der Hersteller auch was dabei verdient.
Wenn das Konzept so toll ist, und das ganze auch gutumgesetzt werden kann, dann sind die Forscher die ersten, die sich mit einer kleinen Gesellschaft selbstständig machen, und versuchen das ganze zu Geld zu machen.
Ergo: Wenn eine Meldung wie diese in einem Fachartikel veröffentlicht wird, dann wird daraus wahrscheinlich eh nix...