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Nachtest: Workstation Grafikkarten und DirectX-Gaming

Nachtest: Workstation Grafikkarten und DirectX-Gaming
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Manchmal trifft man auf Probleme, die auf den ersten Blick nicht rational erklärbar scheinen. Erst durch gezielte Nachtests auf einem identischen System erkennt man, dass ein Hardwarefehler vorliegt, der nicht konstant, sondern eher zufällig auftritt.

Ich hatte ja unlängst in unserem Artikel "12 Workstation- und 28 Consumer-Grafikkarten im Gaming-Test und eine handfeste Überraschung" insgesamt 40 Grafikkarten, davon 12 Workstation-Grafikkarten und 28 Gamer-Karten getestet und bei diesem Test durchaus eigenartige bis unerklärliche Ausfälle der zwei großen Tahiti-Karten in Form der FirePro W8000 und W9000 feststellen müssen.

Nach Rücksprache mit AMD und gemeinsamen Tests stellte sich heraus, dass einige Benchmarkergebnisse identisch und andere wiederum komplett abweichend ausfielen. Da ich beide Tahiti-Karten erst am Ende des Durchlaufes getestet hatte und auch die bis dahin gemessenen Ergebnisse absolut plausibel erschienen, hegte ich auch keinen Verdacht, dass mir vielleicht genau bei diesen zwei Karten die Technik einen Strich durch die Rechnung hätte machen können. Da ich zudem die FirePro 8000 später noch in unserer Workstation laufen ließ und diese auch dort ähnlich schlechte Ergebnisse erzielte, war dieses Thema für mich zunächst vom Tisch.

Das Treiber-Team in Toronto schickte mir später für die FirePro W9000 zum Teil sehr abweichende Ergebnisse mit einem nahezu identischen Setting, weshalb ich die W9000 noch einmal in die Tiefenprüfung geschickt habe. Dabei musste ich leider feststellen, dass das verwendete Mainboard durch die Dauerbelastung beim monatenlangen Grafikkartenwechsel gelitten hatte und vor allem bei sehr großen und schweren Karten nicht mehr kontinuierlich alle PCI-Express-Lanes genutzt wurden. Natürlich gerät eine Karte wie die FirePro W9000 mit nur 2- oder 4-facher Anbindung schnell ins hintertreffen. Da dieser Fehler erst im Verlauf der Benchmarks auftrat und beim ersten Gegencheck mit GPU-Z noch alles in Ordnung schien, ist dies alles noch umso ärgerlicher. Ich habe deshalb die Technik getauscht und mit einem äquivalenten Setup für die FirePro W8000 und W9000 einen kompletten Nachtest durchgeführt. Die Ergebnisse finden sich auf den folgenden Seiten.

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  • derGhostrider , 25. Januar 2013 16:14
    Danke für den Nachtest.

    Im Unigene Heaven Benchmark (2560x1440) gibt's ein kleines Problem mit der Skala... ;) 
  • FormatC , 25. Januar 2013 19:42
    Ist gedingst, danke :) 
  • _1u21 , 26. Januar 2013 09:55
    Mit der W8000 enttäuscht AMD leider. Bleibt dann nur noch ein Crossfire-Verbund mit zwei W7000, wenn mehr Rechenleistung für den kleinen Bereich benötigt wird.
  • FormatC , 26. Januar 2013 10:51
    Ja, die W8000 ist bissl schach auf der Brust. Ich werde aber mal den nächsten Treiber gegenchecken, mal sehen.