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Gaming Notebooks bis 14 Zoll: Schenker XMG A102 und Dell Alienware M14x R2 im Test

Gaming Notebooks bis 14 Zoll: Schenker XMG A102 und Dell Alienware M14x R2 im Test
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Gaming-Notebooks müssen groß und schwer sein? Mitnichten. Dell und Schenker treten mit dem Alienware M14x R2 und dem XMG A102 den Gegenbeweis an. Mit Core i7 und GeForce GT 650M an Bord liefern sie ordentlich Performance zum Mitnehmen.

Sagt man “Gaming-PC”, dann denkt man gemeinhin an einen bis auf die Zähne hochgerüsteten Tower mit High-End-Prozessor und ebenso potenter Grafiklösung. Die Vokabel “Gaming-Notebook” ruft Assoziationen an gleichsam kräftig ausgestattete tragbare, wenngleich nicht wirklich mobile Rechner mit Bildschirmdiagonalen von mindestens 15 Zoll hervor. Doch wer sagt, dass ein Gaming-Notebook groß sein muss?

Mit dem Kauf von Alienware hat sich Dell neben Gaming-Know-How auch eine bekannte Marke gesichert, und die M-Serie darf wohl im Consumer-Bereich als die am besten ausgestattete und klar auf Gaming ausgerichtete Produktreihe gelten. Das drückt sich neben dem Styling auch in einigen Lösungen und der wählbaren Ausstattung aus - und schlägt sich am Ende bei entsprechender Konfiguration auch im Preis nieder. Groß kann wie erwähnt jeder, doch das M14x R2 zeigt mit seinen 14 Zoll, dass man auch auf kleinem Raum viel Spielspaß unterbringen kann. Früher ging es sogar noch kleiner, doch das M11x hat Dell inzwischen auslaufen lassen.

Genau diese Lücke füllt Schenker mit dem XMG A102 sehr geschickt, und das zu einem durchaus akzeptablen Preis, wenn man Konfiguration, Leistung und Größe ins Verhältnis setzt. Auf den ersten Blick würde der Schenkers kleiner Gamer als leicht übergewichtiges Netbook durchgehen, kann aber in der getesteten Ausstattung auch manchen Desktop vor Neid erblassen lassen.

So viel zu den Rahmenbedingungen. Bleibt die Frage zu klären: Geht Gaming bis 14 Zoll wirklich, oder muss man zu viele Kompromisse eingehen?

Alle 9 Kommentare anzeigen.
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  • Geddy@guest , 26. Juli 2012 08:15
    Das Schenkers XMG A102 gint es nun auch für 50€ aufpreis mit entspiegeltem Display.
  • benkraft , 26. Juli 2012 08:25
    @Gaddy - Stimmt, danke. Der Hinweis findet sich übrigens im Display-Abschnitt beim XMG A102 auch am Ende des ersten Absatzes. :) 
  • xboxrulez@guest , 26. Juli 2012 14:13
    das schenker sieht von der verarbeitung her total billig aus. was ein mist ding.
  • benkraft , 26. Juli 2012 14:24
    Dem können wir nur vehement widersprechen: Die Verarbeitung bewegte sich auf sehr hohem Niveau. Das Styling ist wieder eine andere Sache, und die meisten Gamer wollen vielleicht eher auffallen, anstatt für ihr vermeintliches Netbook belächelt zu werden...
  • avaka , 26. Juli 2012 20:49
    Ganz ehrlich, ich find das Schenker cool und bezahlbar isses auch noch. Die Tastatur ist vom Layout vielleicht nicht der Burner aber bei einer 11" Möhre vertretbar. Hätte ich die Pinunsen auf der Kralle würde ich es mir näher ansehen, denn mein XMG 5 aus 2008 schreit langsam förmlich nach Ersatz. Es ist schlichtweg verschlissen, war aber jedes seiner vielen Euros wert. Bei Schenker gibs selten Murks.
  • Uplay&Co@guest , 27. Juli 2012 11:39
    1,7kg? Klingt nach einem echten Argument. Allerdings verwundert es mich nicht, dass in der 14" Klasse dann Probleme auftreten, die mit dem verfügbaren Platz zu tun haben. Siehe Keyboards. Ist halt alles ein Kompromiss, entweder Größe und schweres Gewicht, oder Transportabilität und Abstriche.

    Ich nutze jetzt seit einem Jahr ein Schenker 15" Gaming Notebook und bin sehr zufrieden. Das Gehäuse könnte was aufgestylter sein, aber umgekehrt würde sich das natürlich auch im Preis deutlich niederschlagen und letztenendes würde das für mich wohl ein negatives Kriterium. Die Leistung und Verarbeitung zählt, nicht wie es aussieht -- das bemerkt man nach drei Tagen sowieso nicht mehr. Und da stecke ich doch die 50-100 Eur Aufpreis für ein stylisches Gehäuse lieber in CPU, RAM, GPU oder SSD.
  • besterino , 30. Juli 2012 11:52
    Schöner Test! Beantwortete viele meiner Fragen.

    Meine wesentlichen Erkenntnisse:

    Für einen Gaming-Laptop scheint mir die Alienware-Entscheidung für "nur" 1GB Graka-Speicher nicht so clever (bzw. eher "völlig unverständlich"). Für mich ein (neben der Größe) ein klarer Pluspunkt für Schenker.

    Dass bei beiden UMTS fehlt, ist m.E. nicht (mehr) zeitgemäß. Wisst ihr, ob man das jeweils als interne Lösung dazubuchen kann (konnte ich bei Schenker jedenfalls nicht finden...)

    Sehr schade auch, dass beim Schenker Bluetooth fehlt (auch hier Zubuchbarkeit mir nicht online erkennbar).

    Mich würde mal interessieren, wer denn eigentlich die Zielgruppe für diese Dinger ist: Eher der hippe (jüngere) Gamer, der ein auffälliges Gerät (Alienware) möchte, oder der eher nüchterne (ältere) Purist, dem ein funktionales unauffälliges Design (Schenker) lieber ist? Ich zähle mich jedenfalls zur Zielgruppe und für mich ist das Alienware-Design ein echtes K.O.-Kriterium... ich will den Wolf im Schafspelz (vor allemm das Ding vielleicht auch nebenher beruflich nutzen, ohne mich dafür schämen zu müssen)! :D 

    Noch ein paar kleine Anmerkungen zum Artikel selbst:

    Die Überschriften enthalten zum Teil "m17x" (zur Tastatur und Display)? Getestet wurde doch das m14x.

    Die Bilder der Tastatur des Schenkers zeigen das US/UK-Layout. Wisst Ihr evtl., wie die deutsche Tastatur aussieht? Das gezeigte Layout Wundert mich, da Schenker nur in DE vertreibt und auch der Artikel nicht ursp. von TH-US stammt?

    Ausserdem ist (jedenfalls nach Abbildung) nicht die LINKE Strg-Taste nach innen gerückt, sondern die RECHTE. (Dieses Detail ist z.B. für mich wichtig, da ich - aus welchen Gründen auch immer - jeweils immer nur die Linke Strg- und Shift-Taste verwende...)

    Es wäre mir sehr sehr wichtig, einen Test des matten Displays in die Finger zu bekommen - gibt's den irgendwo (oder wollt ihr den nicht doch vielleicht noch nachliefern...? ;-)

    Wie dem auch sei: Danke für den Test!
  • benkraft , 30. Juli 2012 14:19
    Zitat :
    Schöner Test! Beantwortete viele meiner Fragen.

    Meine wesentlichen Erkenntnisse:

    Für einen Gaming-Laptop scheint mir die Alienware-Entscheidung für "nur" 1GB Graka-Speicher nicht so clever (bzw. eher "völlig unverständlich"). Für mich ein (neben der Größe) ein klarer Pluspunkt für Schenker.


    Bei Dell gibt es gegen Aufpreis auch 2 GB GDDR5-RAM. Bei Schenker sind es zwar von Hause aus 2 GB, aber übrigens "nur" DDR3, was sich allerdings nicht so groß auszuwirken scheint.

    Zitat :
    Dass bei beiden UMTS fehlt, ist m.E. nicht (mehr) zeitgemäß. Wisst ihr, ob man das jeweils als interne Lösung dazubuchen kann (konnte ich bei Schenker jedenfalls nicht finden...)

    Sehr schade auch, dass beim Schenker Bluetooth fehlt (auch hier Zubuchbarkeit mir nicht online erkennbar).


    UMTS gibt es bei beiden, soweit wir wissen, nicht. Zumindest sind sie im Webshop nicht als Option zubuchbar.
    Bei Schenker gibt es hingegen gleich mehrere Möglichkeiten, an Bluetooth zu kommen: Die neueren Ausgaben der Killer-WLAN basieren auf Intels Centrino-WiFi-Chips und haben BT 4.0 an Bord. Allerdings kosten die mehr.

    Zitat :
    Mich würde mal interessieren, wer denn eigentlich die Zielgruppe für diese Dinger ist: Eher der hippe (jüngere) Gamer, der ein auffälliges Gerät (Alienware) möchte, oder der eher nüchterne (ältere) Purist, dem ein funktionales unauffälliges Design (Schenker) lieber ist? Ich zähle mich jedenfalls zur Zielgruppe und für mich ist das Alienware-Design ein echtes K.O.-Kriterium... ich will den Wolf im Schafspelz (vor allem das Ding vielleicht auch nebenher beruflich nutzen, ohne mich dafür schämen zu müssen)! :D 


    Eine wirklich gute Frage. Wie im Fazit schon erwähnt: Dell ist 100%-ig als Gamer zu erkennen, Schenker ist Understatement in Höchstform. Aber das ist nun auch die Frage: Kauft man sich für über 1000 Euro wirklich ein Gerät, das wie ein 300-Euro-Nertbook aussieht? Spielt man an einem vergleichsweise kleinen Display aktuelle Spiele - und das mit dieser Tastatur? Das ist am Ende eine sehr individuelle Entscheidung - und sicher mit ein Grund, warum Dell kein 11-Zoll-Modell mehr anbietet. Aber die Firmen würden diese Modelle nicht im Sortiment haben, gäbe es dafür keinen Markt.

    Zitat :
    Die Überschriften enthalten zum Teil "m17x" (zur Tastatur und Display)? Getestet wurde doch das m14x.


    Danke, da habe ich als Endkorrektor schlicht geschlafen.

    Zitat :
    Die Bilder der Tastatur des Schenkers zeigen das US/UK-Layout. Wisst Ihr evtl., wie die deutsche Tastatur aussieht? Das gezeigte Layout Wundert mich, da Schenker nur in DE vertreibt und auch der Artikel nicht ursp. von TH-US stammt?


    Schenker vertreibt das XMG A102 in Deutschland selbstverständlich mit deutschem Tastaturlayout. Wie es aussieht, können wir leider nicht sagen, denn wir bekamen das Modell so direkt von Schenker. Die Kollegen von Notebookcheck hatten offenbar ein "deutscheres" Modell bekommen, da sieht es so aus:


    Zitat :
    Ausserdem ist (jedenfalls nach Abbildung) nicht die LINKE Strg-Taste nach innen gerückt, sondern die RECHTE. (Dieses Detail ist z.B. für mich wichtig, da ich - aus welchen Gründen auch immer - jeweils immer nur die Linke Strg- und Shift-Taste verwende...)


    Korrekt - es ist die rechte Taste, die sich nach innen stiehlt, nicht die linke.

    Zitat :
    Es wäre mir sehr sehr wichtig, einen Test des matten Displays in die Finger zu bekommen - gibt's den irgendwo (oder wollt ihr den nicht doch vielleicht noch nachliefern...? ;-)

    Wie dem auch sei: Danke für den Test!


    Da können wir vermutlich leider nicht weiter helfen. Worum geht es dir denn? Die Leuchtkraft, den Schwarzwert oder etwas anderes? Vielleicht kann ja Schenker Auskunft geben, wenn wir dort anfragen...

    Freut uns, dass der Test gefällt.
  • besterino , 30. Juli 2012 15:13
    Vielen Dank schon einmal für die flotte Antwort!

    Zitat :
    Kauft man sich für über 1000 Euro wirklich ein Gerät, das wie ein 300-Euro-Nertbook aussieht? Spielt man an einem vergleichsweise kleinen Display aktuelle Spiele - und das mit dieser Tastatur?


    Bei der äußeren Form stehe ich jedenfalls eher auf schlicht und funktional. Auf allem was glänzt sieht man schon einmal jeden Fingerabdruck/Kratzer. Außerdem will ich auch keine unnötigen Ecken und Kanten, die erfahrungsgemäß besonders empfindlich bei einer unsanften Berührung (mit einer Tischkante oder sonstwas) reagieren, insbesondere einkerben oder wegbrechen.

    Aus meiner Sicht wäre die ideale Oberfläche natürlich möglichst kratzfest (oder man sieht etwaige Kratzer schlicht nicht) dabei stabil (Verwindungen), resistent gegen Schweiß (auch die Finger / Handballen schwitzen) und "Abrieb durch Bewegung" (man denke nur an manche Tastaturen und Mäuse nach einiger Zeit). Ideale Form: zugeklappt ein flacher Kasten mit abgerundeten Ecken/Kanten. :D  Vielleicht hässlich aber haltbar(er)...

    Daher muss auch Metall nicht unbedingt die beste Lösung sein. Warum nicht guter Kunststoff, der (z.B. innen?) an den entscheidenden Stellen mit Metall verstärkt ist?

    Wenn so auch Netbooks aussehen - mir doch egal.

    Die Tastatur könnte ein Thema sein. Eine Externe Maus nehme ich eh immer mit (daddeln mit Touchpad? Hallo?). Noch ein Keyboard mitschleppen zu müssen, wäre aber echt Käse. Würde ich aber wohl drauf ankommen lassen.

    Zitat :
    Worum geht es dir denn? Die Leuchtkraft, den Schwarzwert oder etwas anderes? Vielleicht kann ja Schenker Auskunft geben, wenn wir dort anfragen...


    Genau. Dazu wären natürlich noch die weiteren Dinge interessant, die die Qualität eines Displays ausmachen - Kontrast, Farbtreue, Ausleuchtung/Hellichkeitsverlauf usw... das dürfte allerdings wohl von Schenker nur schwer zu bekommen sein. Aber ich bin dankbar für alles, was ihr kriegen könnt! :-D

    Dazu findet man (ich) irgendwie nix Gescheites. (Anandtech hatte mal einen anderen Clevo-Clone im Test mit einem matten Display, allerdings hab ich keine Ahnung ob die das gleiche Display verbauen).
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